Lehrlingsrechte Deutschland

Ausbildungsrechte in Deutschland

Lehrlingsüberstunden (Ausbildung, Arbeitsgesetz, Praktikant) 2.wenn ich am Dienstag schon 37 Wochenstunden habe, muss ich dann am Freitag zur Arbeit gehen? Mein Vorgesetzter hat mir angedroht, dass er mir eine 60-Stunden-Woche an 6 Tagen in der Woche geben kann, an wen er will, auch wenn nur 37 Arbeitsstunden in meinem Lehrvertrag aufgeführt sind?

Muß ich am Ende des Wochenendes gegen meinen Willen handeln, wenn ich meine 37 Std. schon besetzt habe? Sie müssen nicht 37 Arbeitsstunden leisten, der restliche Teil ist freiwilliger Natur. Sie müssen auch nicht am Ende des Wochenendes mitarbeiten, das ist optional. Ein 60-Stundenwoche bis 6 Tage, das wären 10 Std. pro Tag.

Es ist untersagt, mehr als 8 Std. pro Tag zu trainieren. Du wirst für 37 Wochenstunden als Auszubildender angesehen. Oh ja, du bist ein Auszubildender, das heißt, am Wochende darfst du nicht mitarbeiten. Sind Sie als Auszubildender 18 Jahre alt, können Sie in der Nachtarbeit tätig sein.

Sind Sie unter 6:00 bis 10:00 Uhr Maximum. Sind Sie unter 4:00 bis 8:00 Uhr Maximum. Nach wie vor beträgt die legale Arbeitszeit 48 Wochenstunden. Im Ausnahmefall können sogar bis zu 60 Std. Arbeitszeit geleistet werden. Mehrarbeit in der Weiterbildung sollte nur in Einzelfällen auftreten. Der erwachsene Praktikant darf nicht länger als 48 Wochenstunden (sechs Tage pro Tag für höchstens acht Stunden) angestellt sein.

Im Ausnahmefall sind bis zu zehn Arbeitsstunden pro Tag möglich, was die völlige Abweichung von einer 60-Stundenwoche darstellt. Ob es sich dabei um einen tatsächlichen Aufschlag handelt, ist juristisch nicht eindeutig geregelt. Sechzig Minuten sind sicher zu viel, aber ein paar überstunden haben noch niemanden getötet.

Berufsausbildung von Freiwilligen und Volontären - Dirk Schnelle

Praktikumsplätze sind in den vergangenen Jahren zunehmend in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Ihr Rechtsstatus bleibt jedoch unklar. Die Autorin beleuchtet vor diesem Hintergrund die rechtlichen Beziehungen von Freiwilligen und PraktikantInnen. Anhand der rechtlichen Bestimmungen bespricht er zunächst, was unter einem Freiwilligen- oder Traineeverhältnis zu verstehen ist und wie es sich von anderen Rechtsbeziehungen unterscheidet.

Es folgt eine detaillierte Beschreibung des Auftragsverhältnisses des Freiwilligen oder Internierten. Abschließend werden die Position der Freiwilligen und Auszubildenden im Rahmen der Betriebsverfassung und ihre rechtliche Situation im Rahmen eines Arbeitskampfes vorgestellt.

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