Lehrlingsgehalt Friseur 2016

Friseurlehrlingsgehalt 2016

Tarifvertrag für Auszubildende im bayerischen Friseurhandwerk abgeschlossen. Sie sind nicht mehr Lehrling und erhalten daher ein volles Einstiegsgehalt als Friseur, das zwischen 1.200 und 1.400 Euro brutto liegt. Abteilung Arbeits- und Tarifrecht in Thüringen 03/2016 in EURO nicht angenommen.

Der monatliche Mindestlohn für Friseure im Rahmen von Tarifverträgen steigt deutlich weniger stark an. Am 07.01.2016-13:31 aktualisiert. Die erste Praxis ist auf dem Kopf einer Puppe: Friseurlehrling verdient wenig Bildbeschreibung.

Friseurlehre wird wesentlich besser vergütet

Die fast 3900 Friseurlehrlinge in Österreich können sich auf eine signifikante Erhöhung der Lehrlingsvergütung einstellen. Die Gehaelter werden ab dem kommenden Jahr um bis zu 16,5 Prozentpunkte erhoeht. Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr erhalten 460 statt 395 EUR pro Jahr. Die Gehaltserhöhung erfolgt im zweiten Ausbildungsjahr um zwölf Prozentpunkte auf 560 EUR, im dritten Jahr um 10,14 Prozentpunkte auf ca. 760 EUR.

Der Friseurmeister der Bundesinnung, Wolfgang Eder, will den Beruf des Friseurs für junge Menschen noch interessanter machen und damit ein "konkretes Signal für die berufliche Entwicklung dieses Ausbildungsberufes" aussenden. In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl der Friseurlehrlinge von 5700 auf 3900 zurückgegangen. Neben dem Rückgang der Geburtenrate ist ein weiterer Faktor die im Branchenvergleich sehr geringe Lehrlingsvergütung.

Der Mindestlohn für Friseurinnen und Friseurinnen im Rahmen von Tarifverträgen nimmt deutlich weniger zu. Sie wird im Monat März um 1,4 Prozentpunkte erhöht.

Bayerischer Friseurhandwerker: Tarifvertrag für allgemein verbindlich erklaert

Die Tarifvereinbarung für das bayrische Friseurgewerbe wurde am 17. Juli 2016 vom Lohnausschuss des bayrischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Mittelstand, Familie u. Sozialordnung (StMAS) mit Rückwirkung zum 31. Dezember 2015 für allgemein verbindlich erklärt. Der Tarifvertrag für das bayrische Friseurgewerbe wurde am 17. Dezember 2016 in Kraft gesetzt. Der Tarif gilt retrospektiv ab sofort. Für Wandergesellen gilt 8,83 EUR pro Stunden.

Das erste Arbeitsentgelt (Grundlohn) liegt bei 12,08 EUR pro Arbeitsstunde. Der Kollektivvertrag für festangestellte Werksleiter und Trainer enthält einen Bruttostundensatz ab 13,83 EUR. Die gesetzlichen Bestimmungen des Tarifvertrags gelten auch für lokale Unternehmer und Beschäftigte, die bisher nicht an Tarifverträge gebunden waren. Damit ist der Kollektivvertrag auch für Unternehmer und Beschäftigte bindend, die nicht bereits als Mitglied der Zünfte/Verbände oder der Gewerkschaft an den Kollektivvertrag gebunden sind.

Unternehmen, die nicht Mitglieder einer Friseur-Innung sind, können den Kollektivvertrag für das bayrische Friseurgewerbe gegen eine Gebühr beim Bayerischen Friseurinnungsverband anordnen.

Grundsteuerfreibetrag

Gemäß 17 des Berufsausbildungsgesetzes haben Sie als Lehrling Anspruch auf eine "angemessene Ausbildungsvergütung". Man fragt sich: Müssen Sie darauf noch Einkommenssteuer bezahlen, oder ist die Ausbildungsbeihilfe abgabenfrei? Der Ausbildungszuschuss wird prinzipiell nicht anders gehandhabt als das Gehalt eines "normalen" Mitarbeiters: Die Einkommenssteuer muss immer dann entrichtet werden, wenn das Einkommen den sogenannten steuerfreien Grundzuschuss übersteigt.

Der Freibetrag beträgt zurzeit 8.652 EUR pro Jahr - also 721 EUR pro Monat (ab 2016).

Die Grundfreibeträge werden von der Regierung kontinuierlich an die Lebenshaltungskostenentwicklung angepaßt. Im Jahr 2015 waren es zum Beispiel nur 8.472 EUR. Das bedeutet, dass die Einkommenssteuer nur dann anfällt, wenn Ihr Ausbildungszuschuss den Grundbetrag übersteigt. So nicht nur auf die Ausbildungsbeihilfe! Sollten Sie nicht mehr als 721 EUR pro Monat von Ihrem Unternehmen erhalten, wird keine Einkommenssteuer von Ihrem Lohn einbehalten.

Wenn sich herausstellt, dass Ihr Gesamteinkommen über dem steuerfreien Grundbetrag lag, müssen Sie eine zusätzliche Einkommenssteuer zahlen. Liegt das Gehalt der Auszubildenden unter oder über dem Grundgehalt? Der Unterschied ist groß: Während im Jahr 2015 im ersten Jahr der Ausbildung im Friseurgewerbe im Schnitt nur 394 EUR pro Tag und im dritten Jahr 596 EUR gezahlt wurden, haben die Maurer beispielsweise bereits im ersten Jahr der Ausbildung 708 EUR erhalten.

Sie betrug im zweiten Schuljahr 1.088 und im dritten Schuljahr im Durchschnitt 1.374 EUR. Die Auszubildenden im Friseurhandwerk erhalten während ihrer ganzen Ausbildungszeit weniger als den steuerfreien Grundbetrag und bezahlen daher keine Einkünfte. Laut BIBB-Statistik erhielten Groß- und Außenhandelskaufleute im ersten Jahr 2015 im Durchschnitt 793 EUR (3. Jahr: 934 EUR), Fachkräfte für Fachlagerlogistik im ersten und 994 EUR im dritten Jahr.

Selbst wenn Ihr Ausbildungszuschuss höher ist als der jährliche Grundbetrag, müssen Sie eventuell doch keine Steuer abführen. Die Steuerbehörde rechnet von Ihrem jährlich zu zahlenden steuerpflichtigen Gewinn als sogenannte einkommensbezogene Ausgaben ab. Auch wenn Sie kaum Werbekosten zu verkraften haben, reduziert sich Ihr steuerpflichtiges Ergebnis um die oben erwähnten 1000 EUR.

Für viele Auszubildende genügt dies, um unter den Freibetrag zu fallen. Wenn Ihre Werbekosten höher als 1000 EUR sind, können Sie diese auch beim Fiskus als steuerreduzierende Aufwendungen einfordern. Fazit: Obwohl Auszubildende aufgrund ihres relativ niedrigen Gehalts - und unter Einbeziehung von Freibeträgen und Pauschalen - in der Regel nicht von der Einkommenssteuer ausgenommen sind, müssen sie häufig keine Steuer abführen.

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