Lehrberufe Deutschland

Ausbildungsplätze Deutschland

Der Automobilbestand in Deutschland nimmt weiter zu. Der Entschluss für eine Ausbildung muss gut überlegt sein. Das führende deutsche Portal zur Europapolitik - unabhängige Nachrichten, Hintergrundinformationen und politische Positionen. Inwieweit ist die Gehaltslücke innerhalb Deutschlands groß? Das wissen Sie wahrscheinlich schon aus Deutschland:

Zehn der ärmsten bezahlten Lehrberufe in Deutschland

Es gibt in Deutschland einige Berufe, die mehr als schlecht entlohnt werden. Im Inland sind rund 42% der neuen Arbeitsverhältnisse befristet. Im dritten Ausbildungsjahr erhält ein Einzelhandelskaufmann im Durchschnitt rund 800 EUR netto. Im dritten Ausbildungsjahr bekommen die Floristinnen und Floristen ein Bruttomonatsgehalt von 625 EUR und müssen sich dann mit 1.600 EUR begnügen.

Die 40-Stundenwoche ist in diesem Bereich weit verbreitet und es ist mit Wochenend- und Nachtarbeit zu rechnen. In ihrem dritten Ausbildungsjahr erhalten die Lehrlinge zwischen 820 und 870 EUR netto. Sie arbeiten als Backer in der Nacht und am Wochende und erhalten im dritten Ausbildungsjahr rund 600 EUR Bruttovergütung. Im Anschluss an die Schulung ist mit einem Bruttomonatslohn von 1.700 bis 1.900 EUR zu rechnen.

Berufsbildung in Deutschland: Das EU-Reformprogramm "Lissabon 2000" als.... - Georgi Rothe

Dabei wird die Aus- und Fortbildung in Deutschland untersucht und mit dem von der EU verfolgten Anspruch, einen mobilen Ausbildungsraum zu schaffen, verglichen. Eine Gegenüberstellung mit der Berufsausbildung in anderen Ländern Europas ist enthalten. Es werden Lösungsvorschläge zur Bewältigung der Schwachstellen des Gesamtsystems vorgelegt, die auch zur Absicherung der betrieblichen und schulischen Doppelausbildung beizutragen haben.

Oesterreich will Lehrberufe in der EU verbessern

Die österreichische Wirtschafts- und Digitisierungsministerin Schramböck will das Thema Qualifikationsdefizit auf europäischem Niveau während der EU-Ratspräsidentschaft angehen. Es wird die Forderung nach einer Wertsteigerung der so genannter Lehrberufe gesehen, um den Mangel an Fachkräften in vielen Betrieben zu beheben. Das in Österreich, Südtirol, Deutschland und der Schweiz gelebte duale Ausbildungsmodell nimmt dabei eine Sonderstellung ein.

Dabei wird an zwei Orten ausgebildet, zum einen im Unternehmen und zum anderen in der Berufsfachschule. Deshalb hält es Schramböck für notwendig, die Anerkennung der beruflichen Bildung zu steigern. Eine Äquivalenz der allgemeinen und beruflichen Bildung könnte somit eine reale Möglichkeit sein, den notwendigen Fachkräftebedarf zu sichern.

Insbesondere die Präsidentschaft des Rates ist eine gute Grundlage, um dieses doppelte Bildungssystem anderen EU-Ländern anzunähern und damit auf mittlere Sicht zu einem europaweiten Bildungsstandard zu machen. In Österreich werden beispielsweise 15 neue Lehrlingsprofile zu den 200 existierenden in diesem Jahr hinzukommen. Zuviel Reform und mangelnde Integration: Eine Untersuchung belegt, dass die sozialpolitischen Reformschritte in vielen EU-Mitgliedsstaaten zu schleppend verlaufen.

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