Kultusministerium

Ministerium für Unterricht und Kunst

Das Kulturministerium legt großen Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bildungsminister Alexander Lorz hat heute die Gewinner der Schuloffensive "Sie haben Ihr Geld im Griff" ausgezeichnet. Innerhalb der Sächsischen Landesregierung ist das Kultusministerium zuständig.

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In Deutschland ist das Kulturministerium traditionsgemäß die höchste Verwaltungsinstanz eines Landes für den Schul- und Bildungsbereich - zum Teil auch für Universitäten und Kultur. Das Wort Stamm Kultus steht für Religion, die vor der Abspaltung des Staates und der Kirchen unter Staatsaufsicht stand und mit dem Schulsystem in einem Dienst verbunden war.

1817 wurde das Amt für Geistliche, Pädagogische und Medizinische Angelegenheiten als erstes solches in Deutschland eingerichtet. Die übrigen großen Mitgliedstaaten des DGB ( "Österreich, Bayern, Sachsen, Württemberg") hatten ebenfalls eigene Kulturministerien, während in den kleinen Ländern ihre Aufgabe in der Regel von Ressorts des Landesministeriums übernommen wurde.

1] In der Zeit des Nationalsozialismus wurden ab 1934 die Gebiete Ausbildung und Forschung wesentlich vom Reichs-Ministerium für Naturwissenschaften, Pädagogik und Populärpädagogik, das oft in gekürzter Schreibweise als Reichs-Bildungsministerium (REM) genannt wurde, geleitet; der Ausdruck Reichs-Kulturministerium war jedoch nicht gebräuchlich. Im Jahre 1949 wurde durch das GG die kulturelle Souveränität der Bundesländer erneuert und ihnen damit die Verantwortung für die Schul- und Universitätspolitik übertragen.

Entgegen seiner tatsächlichen Aussage wird der Ausdruck "Kult" heute oft als Bildungsbegriff benutzt und begriffen (vor allem Erziehung, zum Teil auch Universitäten). Amtlich wird der Ausdruck Kultusministerium jedoch nur in wenigen Staaten (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Sachsen) gebraucht; in den anderen Staaten - wie auch im Bundesgebiet seit 1969 - wird die jeweilige Abteilung in der Regel als Kultusministerium geführt.

In der Öffentlichkeit wird der Ausdruck Kulturministerium daher heute hauptsächlich in Form der Konferenz der Kultusminister verwendet. Im Gegensatz zu Deutschland ist in Österreich die Kultur seit 1848 Aufgabe der gesamten Landes- oder Bundesregierung und wird von der kaiserlichen und königlichen Familie gehandhabt. Kultusministerium (bis 1903 als Kult geschrieben). Ab 1918 wurde der Name des Ministeriums im Republikaner Österreich nicht mehr verwendet.

Die zuständige Abteilung heißt heute Bundesforschungsministerium. Es gab in der Geschichte teilweise getrennte Ressorts für Kunst und Naturwissenschaften, und auch die Abteilung für Sport hat seit Franz Vranitzky einen eigenen Weg eingeschlagen und ist seither im Ministerium der Verteidigung tätig. Wie in Deutschland befindet sich auch in der Schweiz das Bildungssystem im Kern auf kantonaler Stufe, aber der Terminus Bildungsministerium ist nicht bekannt.

Die Kulturministerien Deutschlands korrespondieren mit den Ämtern, die je nach Kanton Bildungsdirektion, Bildungsdirektion, Bildungsdirektion oder Bildungsdirektion genannt werden (Direktion und Abteilung sind die Namen für "Ministerium" in der Schweiz). Für die Koordinierung auf eidgenössischer Ebene sind die Kantonale Kultusministerkonferenz (EDK) und das Staatsekretariat für Bildung, Wissenschaft und Technologie (SERI) zuständig.

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