Krankenkasse für Auszubildende

Auslandskrankenversicherung für Auszubildende

Worauf müssen Auszubildende bei der Auswahl einer Krankenkasse achten und was kostet die Krankenkasse für einen Auszubildenden? Die Auszubildenden können ihre eigene Krankenversicherung wählen. Viele Informationen dazu und zu den Krankenkassenbeiträgen für Auszubildende finden Sie hier.

Gesetzlich vorgeschriebene Krankenkasse für Auszubildende

Deshalb braucht jeder Auszubildende eine gesetzlich vorgeschriebene Krankenkasse. Der überwiegende Teil der Lehrlinge ging zuvor zur Schulbank und war während dieser Zeit kostenfrei bei den Erziehungsberechtigten versichert. Das wird sich mit dem Trainingsbeginn ändern. Der/die PraktikantIn kann bei einer Krankenkasse, die für seinen/ihren Staat offen ist, mitarbeiten. Nach Abschluss des Ausbildungsvertrages kann der Auszubildende eine Krankenkasse wählen.

Das ist auch möglich, wenn er bereits mit dem Training angefangen hat. Er hat nach Ausbildungsbeginn 14 Tage Zeit, um in einen Fonds aufgenommen zu werden. Nur dann wird der Lehrbetrieb ihn bei der Versicherung absichern, bei der er zuvor über seine Erziehungsberechtigten war. Der Lehrling bekommt von seinem Unternehmen eine Ausbildungsbeihilfe.

Er muss aus diesem Bruttoeinkommen Beiträge zur Krankenversicherung entrichten. Er muss die Hälfte des Beitragssatzes (7,3 Prozent) und den zusätzlichen Beitrag seiner Versicherung auf sein Bruttoentgelt aufbringen. In 2018 wird der Durchschnittsbeitrag zur Krankenversicherung 1,0-prozentig sein. Allerdings ist dieser Betrag nur ein Richtwert - vielmehr variiert der zusätzliche Beitrag je nach finanzieller Situation der Versicherung.

Frei von Beiträgen zur gesetzlich vorgeschriebenen Krankenpflegeversicherung. Weitere 7,3 Prozentpunkte bezahlt der Ausbilder. Diejenigen, die eine Ausbildungsbeihilfe von weniger als 325 EUR pro Monat erhalten, müssen keine Krankenkassenbeiträge abführen. Die Arbeitgeberin bezahlt in diesem Falle alle Krankenversicherungsbeiträge und alle anderen gesetzlich vorgeschriebenen Sozialversicherungsbeiträge. Weil jede Krankenkasse einen eigenen Beitrag benötigt, kann ein Auszubildender durch den Umstieg auf eine günstige Krankenkasse einsparen.

Aber auch die Krankenversicherungen differenzieren sich in ihren Leistungen über den gesetzlichen Rahmen hinaus. Einige Versicherungsgesellschaften gewähren Kostenerstattungen für osteopatische oder homeopathische Therapien oder subventionieren die Zahnpflege. Bei anderen Krankenversicherungen gibt es spezielle optionale Tarife oder interessante Prämienprogramme, bei denen die Versicherten für das gesundheitsbewusste Handeln Bargeld oder bargeldlose Prämien ausgeben.

Scheidet ein Lehrling aus der Lehre aus und zieht an einen anderen Ausbildungsort, besteht seine Krankenkasse weiter. Dann muss er der neuen Gesellschaft nur noch eine Versicherungsbescheinigung seiner Versicherung vorweisen. Während der Bewährungszeit haben die Auszubildenden keine Vorlaufzeit. Nach Beendigung der Berufsausbildung muss der Elternteil einen entsprechenden Gesuch bei der Krankenkasse einreichen.

Ein Auszubildender hat Anrecht auf Arbeitslosenunterstützung, wenn er in den vergangenen zwei Jahren vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses während eines Zeitraums von zwölf Monaten Arbeitslosenversicherungsbeiträge zahlt hat. Danach zahlt die Agentur für Arbeit den Beitrag.

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