Kombinierte Ausbildung

Gemeinsame Ausbildung

Im Bereich Pflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege ist eine kombinierte Ausbildung möglich. Bildungsintegrierte duale Studiengänge verbinden das Studium an einer Universität oder Akademie mit der praktischen Berufsausbildung im Unternehmen. Regelung der kombinierten Ausbildung im Pflegebereich an Berufsschulen und Hochschulen mit dualem Bachelor-Studiengang, der die Berufsausbildung integriert.

Die folgenden Bestimmungen beziehen sich auf die kombinierte Ausbildung im Pflegebereich an Berufsschulen und Hochschulen mit dualem Bachelor-Studiengang, der die Berufsausbildung integriert: Auf den Gebieten der Kranken-, Kinder- und Alterspflege ist es möglich, eine kombinierte Ausbildung durchzufÃ?hren. Berufsschulen für Kranken-, Kinder- oder Seniorenpflege arbeiten mit Hochschulen zusammen, die ein duales Bachelorstudium mit integrierter Pflegeausbildung bieten.

Für den Schulteil gelten, soweit nachfolgend nichts anderes vereinbart ist, die Schulordnungen für die Berufsschulen für Kranken-, Kinder- und Seniorenpflege, Pflegehilfe, Seniorenpflege und Geburtshilfe (Beruffachschulordnung - BFSO Pflege) in der derzeit gültigen Version. Wer an der dualen Ausbildung an einer Berufsschule für Kranken-, Kinder- oder Seniorenpflege und an einer Hochschule in einem Bachelor-Studiengang für Pflegende teilnimmt, muss die Schulzulassungsvoraussetzungen nach BFSO Pflegen und die (!) Hochschulzugangsberechtigung nach dem Bayrischen Hochschulrahmengesetz oder der Qualifizierungsverordnung haben.

Das Berufskolleg bietet theoretische und praxisnahe Ausbildung entsprechend den jeweiligen Curricula und ist für die Praxisausbildung zuständig; in Abweichung von 9 BFSO Pflegen können bis zu 900 Unterrichtsstunden theoretische und praxisnahe Ausbildung und bis zu 20 Unterrichtswochen an der FH absolviert werden.

Der Lehrplan kann durch weitere Bausteine der Hochschule erweitert werden. Der chronologische Ablauf der Lehre der Lehrinhalte und die genaue Zuweisung der Lehrinhalte an die Berufsschule oder Hochschule sowie die allfällige Praxisausbildung an der Hochschule erfolgen in Koordination zwischen der Berufsschule und der Hochschule. In der Berufsschule absolvierte Lehrveranstaltungen können, sofern sie äquivalent sind, im Bachelor-Studiengang an der Hochschule anrechenbar sein.

In der Berufsschule können für den gemeinsamen Unterricht selbständige Schulklassen gegründet werden, wenn eine solche Gruppe wenigstens 12 Kinder hat und die mittlere Mindestzahl der Kinder pro Schulklasse 16 nicht untergeht. Wenn keine selbständigen Kurse entstehen, werden die Teilnehmer des gemeinsamen Unterrichts auch in anderen Kursen unterrichtet.

Credits, die im Doppel-Bachelorstudium an der FH vergeben werden, können ebenso wie Schulcredits bei der Notenbildung für den Zwischenbericht und die jährlichen Fortschrittsgrade ganz oder in Teilen mitberücksichtigt werden, sofern der Inhalt der Credits den erforderlichen Credits an der Berufsschule entspricht. Berufsschulen sorgen dafür, dass - in Bezug auf das jeweilige duale Bachelorstudium - den Studierenden während des gesamten Studienverlaufs die selben Zeugnisse gutgeschrieben werden.

Die kooperierende Fachhochschule berechnet die zu vergebenden Noten bis auf eine Nachkommastelle, um die im Doppel-Bachelorstudium erworbenen Credits zu berücksichtigen. In Ausnahmefällen berücksichtigen die Hochschulen im Zuge der Verbundausbildung auch die Noten 4.3, 4.7, 5.3, 5.7, 5.7 und 6.0 für Berufsschüler.

Das Anrechnen eines im Rahmen des Studiums erstellten Zeugnisses wird dann nach dem folgenden Modell durchgeführt: Zeugnisse, die die Hochschule sammelt und die auf die Ausbildung an der Berufsschule anrechenbar sind, werden auch bei Nichtbestehen gutgeschrieben, unabhängig davon, dass der Student die Gelegenheit hat, das Zeugnis an der Hochschule zu wiederholen. Das Zeugnis wird von der Hochschule für angewandte Wissenschaften ausgestellt.

D. h. ein Zeugnis, das ein Student an der Hochschule nicht abgelegt hat, wird in die Beurteilung der Leistung an der Berufsschule mit der 5. oder 6. Kinder, die keine Aufstiegserlaubnis haben, können das Vorjahr an der gleichen Berufsschule nachholen.

Bietet die Berufsschule die kombinierte Ausbildung nicht mehr an, kann die Klassenstufe an dieser Berufsschule nicht mehr durchlaufen werden. Sie können jedoch auf eine andere Berufsschule wechseln, die die kombinierte Ausbildung bietet, sofern sie die Bedingungen für den Wechsel einhalten. Mit dem Ende des Besuches der Berufsschule oder des Doppel-Bachelorstudiums enden die Teilnahmen.

Der Abbruch des Bachelorstudiums hat keine Auswirkung auf den Berufsschulbesuch. Berufsschulen müssen in die Bescheinigungen der Ausbildungsteilnehmer den folgenden Vermerk aufnehmen: Im Zwischen- und Jahresbericht: "Der Schüler beteiligt sich am "dualen Bachelor-Studiengang im Fachbereich Pflegeintegration" an der[Name der Berufsschule] in Zusammenarbeit mit der[Name der Fachhochschule].

"Im Diplom: "Der Schüler nahm am "dualen Bachelor-Studiengang im Fachbereich Pflegeintegration" im[Namen der Berufsschule] in Zusammenarbeit mit dem[Namen der Fachhochschule] teil.

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