Klassische Duale Berufsausbildung Definition

Traditionelle duale Berufsausbildung Definition

Die Berufsausbildung setzt sich aus den einzelnen Begriffen Berufsausbildung zusammen, die sich wie folgt definieren lassen. Das DQR definiert acht Kompetenzstufen, die. Das duale Ausbildungssystem ist nach wie vor dominant. Die Revolution: Eine historische Vergleichsstudie über die Entwicklung des klassischen. Begriffsbestimmung für die Zusammenarbeit von Lernorten im dualen System;

es.

Der Berufsgrundsatz in der Berufsausbildung

Nur eine kurze Skizze der zugrundeliegenden Thesen im Hinblick auf ihre Kernbotschaften und relevante Gesichtspunkte ist dargestellt. Zur detaillierten Beschreibung der Thesen, vor allem der fachbezogenen Berufstheorie und der Theorie der sozialen Auswirkungen (u.a. Maurice/ Sellier/Silvestre, 1979), wird auf die Ausführungen von Dr. Gerd E. S. E. H. E. S. E. S. E. S. E. S. E. S. E. (1998, S. 134 ff.) und Kraus (2006, S. 143 ff.) hingewiesen.

Konkurrenz am Oberrand der Maschine

Ungeachtet einer guten wirtschaftlichen Gesamtentwicklung zeigte jeder dritte räumliche Lehrstellenmarkt auch im Jahr 2007 nach wie vor schlechte Startbedingungen für Ausbildungsplatzbewerber (BMBF 2008, 53). Deshalb ist die Zukunftsdiskussion über die duale Berufsausbildung in Deutschland, die sich nicht mehr nur um die Aktualitäten der einzelnen Ausbildungen oder die Neuformulierung spezifischer Berufsprofile, sondern auch um "grundlegende Gestaltungsfragen " der doppelten Berufsausbildung ( "DIETRICH/ SEVERING 2007, 5) handelt, in den vergangenen Jahren zunehmend von kritischen Mitspracherelementen dominiert worden.

Dabei wird auch die Gefährdung durch eine Aushöhlung des Dualsystems an seinen Kanten festgestellt. Das Problem am untersten Ende bezieht sich auf die geringeren Chancen ärmerer junger Menschen auf den Einstieg in die duale Berufsausbildung, was sich darin widerspiegelt, dass nur eine geringe Anzahl von Schulabgängern ohne Hochschulabschluss oder mit Hauptschulabschluss in das duale Ausbildungssystem eintreten.

Neue Zugangskonzepte zu innerbetrieblicher Bildung und Erwerbstätigkeit werden daher diskutiert. In der Erosionsarbeit am Oberrand geht es um die Konkurrenzsituation zwischen dualer Berufsausbildung und Hochschulbildung. Ausgehend von der zeitnahen und auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts ausgerichteten Bachelor-Studiengänge und dem allgemeinen Hang zu immer höheren Ansprüchen und Qualifikationen ergibt sich die Fragestellung, ob das duale Ausbildungssystem wettbewerbsfähig und für leistungsfähige Schulabsolventen interessant sein kann.

Daher geht der Artikel auf die operativen Erfordernisse einerseits und die damit verbundenen Auswirkungen der bildungspolitischen Maßnahmen andererseits ein. Zum Abschluss jedes Abschnitts wird ein Resümee gezogen, in dem die Möglichkeiten und Gefahren für das duale Systeme aufgrund von Abtragungstendenzen dargestellt werden und wie das duale Systeme gestärkt werden kann.

wird die Berufsausbildung an Hochschulen, FHs und Berufsakademien für die Betriebe in der Folgezeit interessanter machen als die duale Berufsausbildung in Betrieben und Berufsschulen, da sie einerseits den gestiegenen Qualifikationsbedürfnissen besser gerecht wird und andererseits Kosteneinsparungen für die Betriebe mit sich bringt. Es ist daher nicht auszuschließen, dass diese Entscheidung einen Einfluss auf die zukünftige Gestaltung des doppelten Gleichgewichts haben wird.

Von den Bachelor-Studiengängen wird in Zukunft ein gewisser Teil der bisher vorwiegend in dualen Studiengängen vermittelten Abschlüsse abgedeckt. Das duale und das Hochschulwesen würden dann zunehmend um Absolventen mit Hochschulreife konkurrieren. Ein Trend, der sich bereits heute in vielen wissensintensiven Lehrberufen mit einem hohem Prozentsatz an Hochschulreife zeigt (vgl. HALL 2007, 8ff.).

Damit würde der Wechsel vom Bildungssystem zum Erwerbssystem durch zwei konkurrierende Ausbildungsstrategien bestimmt: "Berufliche Hochschulbildung" und arbeitsprozessorientierte duale Berufsausbildung (RAUNER 2007, 14). Auf der einen Seite die Ausbildungsdauer: Während die Auszubildenden in den neustrukturierten Metall- und Elektrikberufen 3,5 Jahre für einen berufsqualifizierenden Abschluss brauchen, können die Bachelor-Studenten in der Regelfall schon nach 3 Jahren einen Universitätsabschluss erlernen.

Das Bachelorstudium dauert durchschnittlich 6,2 Halbjahre (Hochschuldiplom: 11,1), die Gesamtdauer des Studiums für Absolventinnen und Absolventen 6,9 Halbjahre (Hochschuldiplom: 12,0) (STATISTISCHES BUNDESAMT 2008a, 18f.) Darüber hinaus soll sich durch die Umstellungsmaßnahme die Anwendung und Karriereausrichtung der Studiendurchführung erhöhen. In diesem Falle bekamen die Firmen Universitätsabsolventen, die besser als bisher für ihre Bedürfnisse geeignet sind.

Ein weiterer wesentlicher Punkt sind die Ausbildungskosten. Obwohl eine 3,5-jährige Berufsausbildung im Dualsystem mit Finanzaufwendungen für die Unternehmen (Ausbildungsbeihilfe etc.) einhergeht, wäre dies bei einer Berufsausbildung an einer Universität nicht der fall. Abiturienten, die sich zwischen dualem und universitärem Studium umschalten, werden dies vor dem Hintergund ihrer späten Karrieremöglichkeiten, ihrer fachlichen Ausrichtung und der Hoehe ihres Einstiegsgehalts tun.

Dabei ist davon auszugehen, dass Stelle und Anfangsgehalt in der Regel größer sind als bei Absolventinnen und Absolventen berufsbegleitender dualer Ausbildung, aber geringer als bei Absolventinnen und Absolventen klassischer Qualifikationen (vgl. Ziffer 2.2). Auch ( "Diplom- und Masterstudiengänge" sind seit je her als berufliche Qualifikationen bezeichnet worden, auch wenn die Nachfrage nach Bachelorsstudiengängen deutlich größer als bisher ist (vgl. WITTE 2006, 23).

Erreicht wird dies unter anderem durch eine verstärkte Kooperation zwischen Universitäten und Sozialpartnern sowie durch Ad-hoc-Partnerschaften mit der Wirtschaft. Die Universitäten sind verpflichtet, die neuen Bachelor-Studiengänge stärker an den Erfordernissen des Arbeitsmarkts ausrichten und die berufliche Qualifikation in der Regelfall nach drei Jahren sicherstellen. Im zweiten Report über die Umsetzung der Zielsetzungen des Biologna-Prozesses heisst es: "Bei der Gestaltung der Lehrveranstaltungen wird darauf achtet, dass Bachelor-Programme als berufsqualifizierende Lehrveranstaltungen eine naturwissenschaftliche Grundlage, methodische Kompetenz und fachspezifische Qualifikation vermittelt.

Kompetenz und Lernziel werden im Hinblick auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts definiert" (KMK 2007a, 11). Bewertet wurden 556 kaufmännische und fachliche Abschlüsse an Hochschulen, FHs und Berufsakademien, von denen nur 162 (29%) sehr gute bis gute Noten (Methoden- und Sozialkompetenz, praktische Erfahrung der Lehrer, Information über Arbeitsfelder, Integration von Unternehmen) erzielten (CHE 2008).

Darüber hinaus entscheidet sich rund ein Drittel der Absolventen für eine Berufsausbildung im Dualsystem (siehe Tab. 2). Das gilt sowohl für kaufmännische Berufe als auch für den Dienstleistungssektor und die Berufe Neue Medien und Informationstechnologie (ein Überblick ist zu finden in: WEBER 2007, 105). Eine weitere wichtige Ursache für die geringere Übergangsrate ist - neben dem Willen, das Studienprogramm bis zum Masterabschluss weiterzuführen - bisher die geringere Zustimmung potenzieller Auftraggeber im Verhältnis zu den klassischen Studiengängen, die den neuen Studiengang entweder noch nicht kennen oder einen anderen Studiengang bevorzugen (vgl. BRIEDIS 2007, 7; HIS 2005, 97).

Auch bei den Karrieremöglichkeiten im internationalen Umfeld ist das Abschlusszeugnis (sehr gut/gut: 75%) aus der Perspektive der Studenten deutlich vor dem Bachelor-Abschluss (sehr gut/gut: 36%) - trotz aller Anstrengungen zur Gewährleistung der internationalen Nachvollziehbarkeit, Offenheit und Bonität (vgl. TNS INFRATEST 2007, 41ff.). Eine Gegenüberstellung des Berufsstandes der Bachelor-Absolventen in der ersten Berufsphase hat im Einklang mit diesen Skepsiserwartungen ergeben, dass sie weniger wahrscheinlich in akademischen Funktionen arbeiten werden (vgl. HIS 2004, S. 127ff; BRIEDIS 2007).

Werden klassische Förderpositionen für Fachkräfte in großem Stil mit Bachelor-Absolventenbestückt, könnte die Attraktivität des dualen Angebots für leistungsstarke Schulabsolventen sinken. Mit dem Stufenmodell könnte eine Brücke zwischen hoch qualifizierter technischer Arbeit und wissenschaftlicher Weiterbildung geschlagen werden. Das würde jedenfalls dazu führen, dass hoch qualifizierte Fachkräfte in Zukunft nicht mehr im Dualsystem, sondern an den Universitäten erlernt werden.

Die Ersetzung von Fachkräften durch Wissenschaftler birgt jedoch eine Gefährdung für das dt. Innovationssystem: "Die Zuständigkeiten beider Gruppierungen (müssen) zusammenlaufen, damit neue Erzeugnisse oder Verfahren entstehen können" (VOßKAMP/ NEHLSEN/ DOHMEN 2007, 57). Der Hightech-Sektor und wissensintensive Dienstleistungssektor fordert immer mehr hoch qualifizierte Facharbeiter, und die Firmen aus diesen Bereichen wenden sich für die Rekrutierung von Fachkräften immer mehr an Wissenschaftler.

Künftig können Betriebe einheitliche und weltweit akzeptierte Studienabschlüsse auf dem außerbetrieblichen Arbeitsmarkts vergleichbar machen, ohne selbst Kosten für die Ausbildung zu verursachen - wenn die angestrebte politische Verträglichkeit der Studiengänge auch in der Praktik verwirklicht wird, was in vielen Fällen noch nicht der Fall ist. Dies ist zugleich die gestalterische Notwendigkeit zwischen dem Dualsystem des Bundes und den Universitäten und ihren jeweiligen konkreten Ansätzen zur beruflichen Qualifikation, beruflichen Orientierung und Beschäftigungsfähigkeit (vgl. SCHRIEWER 2007, 195).

Damit die duale Berufsausbildung in Deutschland eine Stütze der beruflichen Ausbildung bleibt und nicht durch den Ausbau der Hochschulbildung wie in anderen europÃ?ischen LÃ?ndern untergraben wird, muss ihre QualitÃ?t und FlexibilitÃ?t weiter gesteigert werden. Kooperations-Modelle zwischen Wirtschaft und Hochschule in Gestalt von Doppelstudiengängen weisen neue Formen der Kompetenzerweiterung auf, die das dt. Informationssystem weiter vorantreiben.

Die duale Berufsausbildung steht daher vor grundlegenden Herausforderungen: Sie muss einerseits wettbewerbsfähig zu den universitären Studiengängen sein und andererseits an die wissenschaftliche Fortbildung angeschlossen werden können (WEBER 2008a). Das Wettbewerbsproblem stellt sich am untersten Ende des dualen Berufsbildungssystems offenbar gar nicht, da fast 40% der Neueinsteiger nicht im Dualsystem, sondern im sogenannten Transformationssystem landen (vgl. KONSORTIUM 2006, 79ff.).

Damit ist die Nahtstelle am Unterkante des Dualen Systems durch die Konkurrenz der Bildungsverläufe geprägt. Neben dem doppelten Wahlsystem wurden in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Massnahmen für Jung und Alt entwickelt, die darauf abzielen, die Schwachstellen des doppelten Wahlsystems teilweise zu kompensieren. Ein wesentlicher Schwachpunkt ist die Anfälligkeit für Konjunkturzyklen und Demografie: In Zeiten der Wirtschaftskrise und zugleich steigender Schulabbrecherzahlen stösst das Pflegesystem rasch an seine Schranken.

Um dieses Zugangsproblem zu lösen, haben die Schulpolitik und die Tarifparteien Ausbildungsberufe geschaffen, die zum einen den betrieblichen Anforderungen im vereinfachten Fachkräftebereich gerecht werden und zum anderen wieder mehr Sekundarschüler in die Berufsausbildung mit einbeziehen.

In der bildungspolitischen Diskussion über angemessene Reaktionen auf betriebliche Veränderungsprozesse werden die Stärke des Berufskonzeptes hervorgehoben und eine Unterscheidung zwischen Ausbildungen und nicht zwischen grundsätzlichen Strukturreformen bevorzugt. In einer bildungspolitischen Massnahme, der EinfÃ??hrung des zweijÃ?hrigen Berufes des Maschinen- und Anlagenbetreibers, wird anhand der Sektorfallstudien vertieft untersucht. Die Elektro- und Elektronikindustrie ist als umsatz- und wachstumsstarker Wirtschaftszweig eine der innovativsten Industrien der Industrie mit einem Innovationsvolumen von 14,3 Milliarden EUR und einem Marktanteil von 81% an denjenigen, die im Jahr 2006 neue Erzeugnisse oder Verfahren eingeführt haben (ZEW 2008a, 1).

Damit waren vor allem erhöhte Ansprüche im Prozesswissen verknüpft. Darüber hinaus hat auch die Vielschichtigkeit der Anlagen und damit das Basiswissen über die zunehmende Zahl von Bedien-, Steuerungs- und Programmierungsvarianten zugenommen, die der Betreiber haben muss, um die Anlage richtig betreiben zu können. Der Anteil der Maschinentechnologie an elektronischen Komponenten nimmt zu und ist auch mit Informations- und Kommunikationsanlagen verknüpft, so dass Maschinenfehler oder Fehlfunktionen in einem Gebiet schwerwiegende Auswirkungen auf den Gesamtprozess haben können.

Entsprechend erhöhen sich die Ansprüche im Umfeld der fachlichen und prozessbezogenen Problemlösung. Durch die erhöhte Sensibilität, Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit von Werkstoffen (Leiterplatten, Komponenten, Lötmaterialien usw.) und Geräten erhöhen sich die Ansprüche an Wissen, Können und Können im richtigen Gebrauch von Arbeitsgeräten. Veränderungen in den Arbeitsprozessen haben auch die Ansprüche an die interdisziplinären Qualifikationen von teilqualifizierten Mitarbeitern erhöht:

Die Komplexität der Entscheidungsfindung wirkt sich auch auf andere Themenbereiche aus, so dass Kommunikations- und Abstimmungsprozesse im Zusammenspiel zu den grundlegend neuen Voraussetzungen für die Kompetenz der Mitarbeitenden sind. Daher sind in den Montage-, Maschinenbedienungs- und Testbereichen eine Vielzahl von steigenden Ansprüchen zu verzeichnen, wie z.B. Prozesssicherheit, Überwachungsaktivitäten und der Einsatz komplexer Maschinentechnologie. Aufgrund der Einbindung von vorbereitenden Aktivitäten in die Arbeitsbelastung der Fertigungsmitarbeiter, die immer häufiger nicht mehr von den bisher überwiegend in diesen Arbeitsbereichen tätigen Fachleuten, sondern von weniger qualifiziertem Personal durchgeführt werden, erhöhen sich auch die Ansprüche an die Flexibilität der Mitwirkenden.

In diesem Zusammenhang fällt die frühere Facharbeitertätigkeit immer mehr in den Bereich der Teilzeitkräfte, so dass die Ansprüche an ihre Arbeitsplätze steigen. Auf Seiten der Unternehmen ist es notwendig, dass die Beschäftigten über fundierte Basiskenntnisse in den Fachgebieten Metall und Elektrotechnik/Elektronik verfügen, dazu gehören z.B. Schaltplanlesung, Verbindungstechnik, Gerätewissen und Komponentenwissen, da dieses Basiswissen wesentlich zur Flexibilisierung der Beschäftigten und Verkürzung der Ausbildungszeiten beiträgt.

Der Automobilsektor ist der Kernsektor der dt. Wirtschaft und die bedeutendste Säule des dt. Informationssystems, wobei rund zwei Drittel aller Firmen des Fahrzeugbaus 2006 Neuerungen umsetzten (vgl. ZEW 2008b, 2). Wenn man nur auf den Kernsektor "Herstellung von Kraftfahrzeugen, Anhängern und Sattelanhängern" schaut, machten diese Betriebe knapp ein Fünftausend des Produktionsumsatzes aus.

Es wurde versucht, die Verfahren zu automatisieren, indem die Einzelprozesse vereinfacht und transparenter und damit standardisierter gestaltet wurden. Im Rahmen der Implementierung von integrierten Produktionssystemen (GPS) bemühen sich die Firmen, bestehende Ergonomieverfahren zu bÃ??ndeln und damit die geschilderten Anforderungen zu meistern. Ausschlaggebend für die Einleitung war, die verschiedenen Prozessabläufe im Betrieb durch deren Vereinheitlichung zu festigen.

Darüber hinaus verlagerten Leistungs- und Soll-Vereinbarungen das Arbeitsverteilungssystem nach unten in die Fertigung. Neben dem Wissen und der Kompetenz zum Bedienen von Geräten und Systemen erfolgt die Erkennung und Vermeidung von Fehlfunktionen innerhalb eines knappen Zeitrahmens ebenso wie die Kenntnisse der zu installierenden Geräte und Komponenten in den verschiedensten Kombinationsmöglichkeiten aufgrund der stark gewachsenen Variantenzahl.

Im täglichen Gebrauch von Geräten und Einrichtungen ist ein Gefühl für ungewöhnliche Störgeräusche und Einstellwerte der Geräte und Einrichtungen besonders wichtig für die Prozessstabilität. Damit wurde das Qualifikationsprofil auf Mitarbeiterebene grundlegend ausgeweitet (siehe LACHER 2007). In den Branchenbeispielen wird gezeigt, dass sich Aktivitäten und Bedürfnisse über alle Qualifikationsstufen hinweg ändern.

In beide Himmelsrichtungen laufen diese Prozesse der De-segmentierung im Hinblick auf die Erfordernisse, die die Aufgaben an die Kenntnisse, Fähigkeiten und persönlichen Fähigkeiten der Mitarbeiter stellen, im Bereich der qualifizierten und ungelernten Arbeit: Beide nach unten im Sinn von sinkenden und nach oben im Sinn von steigenden Bedarf. In einer schriftlichen Umfrage des f-bb im Frühjahr 2006 und Frühjahr 2007 unter 194 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Bayern und Berlin-Brandenburg wurde festgestellt, dass mehr als jedes zweite der teilnehmenden Unternehmungen ein entsprechend großes Bedarfssegment aufweist.

Dabei geht es um die jeweilige arbeitspolitische Orientierung der Unternehmen, ob dies mit einer erweiterten Konzernarbeit mit Selbstorganisation und Funktionseinbindung einher geht oder ob diese vereinheitlicht und in festgelegte arbeitsteilige hierarchische Verhältnisse eingebunden ist. Vor allem Fachkräfte mit 3,5 Jahren Berufsausbildung sind als Fachkräfte gefordert, die fachliche und dienstleistungsorientierte Problemlösekompetenz in sich ändernden Arbeitskontexten nachweisen müssen.

Dieser Tätigkeitsbereich entspricht der anspruchsvolleren Berufsausbildung in den neuen Metall- und E-Berufen. In der hier untersuchten Automobil- und Elektrobranche stehen Unternehmer vor einem Problem, wenn es um die Problematik der angemessenen Personalausstattung im dargestellten Tätigkeitsbereich der "einfachen Fachtätigkeiten" geht: So sind die Ansprüche an die Qualifizierung der Arbeitnehmer gewachsen, so dass die Einstellung von ungelernten Arbeitnehmern für solche Aktivitäten kaum noch berücksichtigt wird.

Die Ausbildungsprozesse werden immer komplexer und kostspieliger und können von Arbeitnehmern ohne Berufsausbildung kaum noch gemeistert werden. So betonen die im Kontext der Studie untersuchten Betriebe, dass jede noch so ungelernte Berufsausbildung bestimmte "Grundeigenschaften" vorantreibt, denen sie auch im Hinblick auf die Ausbildungsaktivitäten immer mehr Bedeutung beimisst: "Im Allgemeinen werden Teilqualifizierte mit jeglicher Form der Berufsausbildung vorgezogen, weil sie in der Regel ein erhöhtes Verantwortungsgefühl haben, das ein Gradmesser für Arbeitserfolg, Zielkonformität und Leistungsbereitschaft ist.

Dennoch liegen die Qualifikationsanforderungen für die in diesen Berufen Tätigen unter dem Niveau der Fachkräfte, so dass die Einstellung von qualifizierten Fachkräften aus der Perspektive der untersuchten Ausbildungsleiter und Produktionsleiter eine verhältnismäßig ungünstige Problemlösung ist. Letztendlich sind die in einem Metall- oder Elektrohandwerk geschulten Personen für die dargestellten Fertigungs- und Montagearbeiten "zu schlecht", so die Teilnehmer.

Viele Betriebe der Metall- und Elektroindustrie hatten in der vergangenen Zeit aufgrund des Überangebots an qualifizierten Arbeitskräften einen "Brauch, jemanden zu engagieren, der tatsächlich zu hochqualifiziert ist" (Personalchef für Elektrotechnik). Angesichts des steigenden Wettbewerbs- und Kostendrucks und des Mangels an gut geschulten Spezialisten stehen der Wirtschaft diese Praktik immer kritischer gegenüber. Nach Angaben von Firmen ist es schon heute schwer, gute Facharbeiter langfristig in Ausbildungsplätzen mit vereinfachten technischen Voraussetzungen zu beschäftigen.

Dies wird durch die oben genannte f-bb-Unternehmensbefragung unter Betrieben der Metall-Elektroindustrie bestätigt: Gut 40% der untersuchten Firmen meldeten Motivationsschwierigkeiten von 3,5 Jahre alten Fachkräften, was zu höheren Fluktuationsquoten führte. Der Kreis der teil- und angelernten Produktionsmitarbeiter wurde trotz generell gestiegener Ansprüche in der Regel kaum in gezielte Fortbildungsmaßnahmen mit technischen Schwerpunkten miteinbezogen.

Auch wenn die Teilzeitkräfte von den Maßnahmen der Personalentwicklung immer noch überdurchschnittlich stark profitiert haben, erkennen die Betriebe immer mehr, dass aufgrund der gestiegenen Ansprüche auch die niedrigeren hierarchischen Gruppen stärker einbezogen werden müssen. Voraussetzung für die Arbeit mit teil- und ungelerntem Fachpersonal ist jedoch die Kenntnisse über die Erfordernisse in diesem Beschäftigungsfeld, auf deren Grundlage letztlich eine Weiterqualifikation erfolgen kann.

Durch Arbeitshilfsmittel zur Erarbeitung von Bedarfsprofilen und zur Herleitung von Qualifikationsanforderungen könnte die Fortbildungsintensität in diesem Bereich erhöht werden (GALILÄER/ WEBER/ SCHLÖGEL 2007). Daher verfolgte die Ausbildungspolitik das Bestreben, so viele Jugendliche wie möglich in den Betrieb zu holen, die eine innerbetriebliche Berufsausbildung absolvieren wollen, weil sich die alternativen Pfade des Transformationssystems als wirkungslos erweisen ( WEBER 2008b).

In diesem Kontext sprach GREINERT von "gescheiterten Stabilisierungsversuchen" (2007, 179ff.). Daher haben die Politik und die Tarifpartner in den vergangenen Jahren den Versuch unternommen, das Berufskonzept und die Ausbildung von beruflichen Entscheidungskompetenzen als Zielrichtung zu erhalten und gleichzeitig zu versuchen, die Berufseinführung so weit wie möglich an den Bedürfnissen der Unternehmen ausrichten und nach den Bedarfsniveaus der Unternehmen zu unterscheiden.

In einer weiteren reformpolitischen Debatte, die hier nicht weiter betrachtet wird, geht es um eine bessere Verzahnung des dualen und des vorgelagerten Bildungssektors, vor allem des Transformationssystems. Dazu soll die Übergangszone mit Ausbildungsmodulen modularisiert werden (vgl. ÉULER/ SEVERING 2006; RÜTZEL/ RÜTZEL/MP/ SCHMIDT 2008, 75) unter Wahrung des Berufsprinzips: "Die Berufsgruppen gehen hier nicht verloren, die Berufsform trennt sich nur von einem allzu engmaschigen beruflichen Verhältnis" (GONONON 2008, 16).

Zur Erfüllung der unterschiedlichen Anforderungen in den Unternehmen, auch seitens des Bildungswesens, wurden 2-jährige Ausbildungsberufe eingerichtet oder umgestaltet. Einer davon ist der 2004 vorgestellte Maschinen- und Anlagenführer. Für ihn ist es eine Selbstverständlichkeit, dass er sich in der Praxis bewährt hat. In Bayern hat das f-bb eine Begleitstudie zur Einführung durchgeführt; ausgesuchte Resultate werden hier präsentiert (GRUBER/ WEBER et al. 2007).

In den Produktionsbereichen der Wirtschaft sind vor allem in den Branchen Metall-, Kunststoff-, Textil- und Textilveredelungstechnik, Lebensmitteltechnologie sowie Druckweiterverarbeitung und Papiertechnik Maschinenbediener tätig. Die Aufgabenstellung eines Anlagenbetreibers umfasst die Vorbereitung von Arbeitsprozessen, die Einrichtung, Inbetriebnahme, den Betreiben und Instandhalten von Anlagen und Produktionsbetrieben, die Auswahl und Anwendung von Materialien sowie mechanische und manuelle Fertigungsverfahren, Testverfahren und Prüfmittel, die Kontrolle des Warenflusses sowie die Qualitätssicherung und -kontrolle.

Grundlage der Resultate sind Expertenbefragungen von Ausbildungsleitern aus 25 bayerischen Firmen, die 2004 mit der Schulung zum Maschinen- und Anlagenführer in der Metall- und Kunststofftechnik begannen. In diesen Firmen wurden 69 Maschinen- und Anlageführer geschult. Bei zwölf dieser 25 Firmen, die nach den Gesichtspunkten der regionalen Gliederung, Unternehmensgröße und Branchenzugehörigkeit selektiert wurden, wurden Fallbeispiele erstellt.

Die Stichprobe bezieht sich auf kleine, mittelständische und große Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie aus urbanen und ländlicheren Gebieten Bayerns. Eine wichtige Kennzahl für die Richtigkeit der Stellenbeschreibung und die Anerkennung durch die Volkswirtschaft ist die Weiterentwicklung der neuen geschlossenen Lehrverträge. Seit der Berufseinführung im Jahr 2004 ist die Anzahl der Vertragsabschlüsse, wie in Tab. 3 ersichtlich, überproportional angestiegen; im Jahr 2007 waren in diesem Bereich rund 5.300 Personen beschäftigt.

Für vier von fünf Firmen ist die Stellenbeschreibung eines Anlagenbetreibers für das eigene Haus, aber auch für die Industrie passend; fünf von sechs waren mit der Schulung einverstanden. Für sie ist der Berufsstand eine Reaktion auf den steigenden Fachkräftebedarf für die Installation und den Betrieb von Geräten und Maschinenlinien, während teil- und angelernte Mitarbeiter, die bisher Geräte und Maschinen bedienen, nach Ansicht der Schulungsleiter immer mehr überlastet sind.

Gegenüber den 3,5 Jahre alten Lehrberufen in der Metallbearbeitung steigen überproportional viele junge Menschen mit Hauptschulabschluss zum Maschinen- und Anlageführer aus. Waren in den 3,5 Jahre alten metallverarbeitenden Berufen wie Industrie- oder Werkzeugmechaniker überwiegend junge Menschen mit zumindest einem Hauptschulabschluss, so war der Prozentsatz der Hauptschulabgänger unter Maschinen- und Anlagenführern mit 49% mehr als doppelt so hoch wie in den vergleichbaren Berufen Industrie- oder Werkzeugmechaniker, wo der Prozentsatz 22% betrug (BIBB 2008).

Aber auch die internen Unterstützungsangebote, die in vielen mittelständischen Firmen der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland angeboten werden, sind für den Erfolg der Berufsausbildung junger Menschen mit arbeitsplatzhinderlichen Eigenschaften ausschlaggebend. Grundsätzlich werden die Trainees sowohl in den Ausbildungswerkstätten als auch am Arbeitsplatz hochwertig ausgebildet. In den meisten Fällen ist die Übergangsrate in die Erwerbstätigkeit nach der Berufsausbildung hoch.

Vier von fünf Trainees wurden in unserer Stichprobe unmittelbar vom Unternehmen eingestellt oder in einem Anschlussbetrieb weitergebildet. In der Diskussion um das Transformationssystem, in dem rund 40 Prozent der Neueinsteiger in das Berufsbildungssystem gelangen, stellt sich nicht einmal die Problematik des Wettlaufs zwischen den Ausbildungsgängen am untersten Ende des Dualen Systems. Dieses System wird durch die Diskussion über das Transitionssystem und die damit verbundenen Fragen ergänzt.

Auch junge Menschen mit formell niedrigerem Schulabschluss haben große Schwierigkeiten in den traditionellen Arbeitsfeldern dieser Zielgruppen Metalltechnologie, die in der Praxis in der Praxis in der Regel zu einer 3,5jährigen betrieblichen Ausbildung führen. In Deutschland ist die frühere Kraft des Bildungsmodells, einer Mehrheit der jungen Menschen - unabhängig von ihrem gesellschaftlichen Hintergrund - eine berufliche Qualifikation zu ermöglichen, seit Anfang der neunziger Jahre erschüttert, da die Wahrscheinlichkeit der Ausbildung schwächerer junger Menschen weiter zurückgegangen ist.

Aus den hier dargestellten Überprüfungen des Qualifizierungsbedarfs in den Bereichen der Industrieproduktion geht hervor, dass es eine Veränderung der Produktionsleistung gegeben hat, die zu einem tendenziellen Anstieg der Ansprüche führte und führt (GALILÄER/ WENDE 2008; ZELLER et al. 2004). Daraus ergibt sich ein Anforderungsprofil, das sich aus relativ einfachen fachlichen Tätigkeiten zusammensetzt und eine Schulung erfordert (vgl. Abb. 2).

Für den 2-jährigen Beruf des Maschinen- und Anlagenführers haben die Ergebnisse der Studie ergeben, dass das Anforderungsprofil eine wesentliche Erweiterung des Bildungsportfolios der Unternehmen ist. In der Maschinen- und Anlagenbedienung wurden geschulte Spezialisten gebraucht, die weniger und andere Aufgaben erfüllen können müssen als ein dreieinhalbjährig ausgebildeter Spezialist, aber mehr als Teilqualifizierte.

Damit korrespondiert die 2-jährige Tätigkeit des Maschinen- und Anlagenbetreibers mit einem Bedürfnis, das sich aus der oben dargestellten Unterscheidung der Betriebsanforderungen ergeben hat. Dementsprechend wird der Betrieb von Maschinen und Anlagen weitgehend professionell gestaltet, was dem allgemeinen Tendenz zu höherer Qualifikation auf allen Hierarchiestufen und einem immer stärkeren Abbau von einfachen Nebentätigkeiten nachkommt. Wenn das duale Ausbildungssystem die Mehrheit der jungen Menschen auch in Zukunft zu einem Ausbildungsabschluss verhelfen will, muss es auch die Unterscheidung der Betriebsanforderungen beachten, um jungen Menschen, die bisher an dieser Grenze gescheitert sind, eine Ausbildungsmöglichkeit zu bieten.

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