Kindergeldanspruch nach der Ausbildung

Anspruch auf Kindergeld nach der Ausbildung

Zu diesem Thema gibt es je nach Ausbildungsgang unterschiedliche Gerichtsurteile. Das Kindergeld zwischen dem Abitur und dem Beginn einer Ausbildung oder (Dienstausbildung für das Kindergeld nach dem. Kinder ab 18 Jahren haben ausnahmslos Anspruch auf Kindergeld.

Jobs nach der Ausbildung

In dem Streit hatte ein Familienvater verklagt, dessen Tocher bis Ende 2007 eine Lehre als Versicherungsmaklerin absolviert hatte. Die aus dieser Aktivität generierten Gehälter führten dazu, dass die eigenen Einnahmen und Vergütungen die bis zum 31. Dezember 2009 geltende Jahresgrenze von 7.680 unter Berücksichtigung des Gesamtjahres überschritten haben.

Daher weigerte sich der Familienfonds, das ganze Jahr 2007 lang Geld zu zahlen. Laut Familienfonds hatten in der Regel Kindergeldansprüche für ihre Töchter von Juni bis Juni 2007. Wie vom Gesetz vorgeschrieben, befand sich die Tochtergesellschaft in einer "Übergangszeit von weniger als vier Monaten zwischen zwei Ausbildungszeiten" (Ausbildung zum Versicherungsmakler und anschließende Ausbildung).

Daher sind bei der Bestimmung der Ertragshöhe des Tochterunternehmens die in diesem Zeitraum erwirtschafteten Erträge zu berücksichtigen. Glücklicherweise sieht das Münsteraner Finanzamt eine andere Sichtweise als der Familienfonds und hat dem Vaterkindergeld für die Ausbildungszeit seiner Tochtergesellschaft (Januar bis Juli und ab September 2007) zugesprochen. Der Rechtsanspruch auf kurzzeitiges Erziehungsgeld zwischen zwei Ausbildungszeiten ist nach Meinung der Jury im Wesentlichen "durch die typische Fortführungssituation der Erziehungsberechtigten gerechtfertigt".

Allerdings gibt es keine solche Verpflichtung zur Unterhaltszahlung, wenn das betroffene Mitglied - wie in diesem Falle - während der Übergangsfrist eine Erwerbsarbeit ausübt. Für die Übergangsfrist wird kein Erziehungsgeld gewährt. Folglich dürfen die während der Übergangsfrist erwirtschafteten Einnahmen bei der Festlegung der jährlichen Obergrenze nicht berücksichtigt werden. Andernfalls hätten nicht nur die Erziehungsberechtigten keinen Anspruch mehr auf Leistungen für die Übergangsphase der Vollzeitbeschäftigung, sondern - zu Unrecht - auch für die Zeit der Einarbeitung.

Vor allem in der Zeit der Ausbildung gibt es jedoch eine für den Unterhalt der Kinder charakteristische Situation.

Kindgeld: Abgeschlossene berufliche Erstausbildung bei Mehrfachausbildung

Ausschlaggebend für den Erhalt des Kindergeldes kann die Entscheidung sein, ob die berufliche Erstausbildung bereits durchlaufen wurde. Bei einer mehrstufigen Ausbildung ist die Bewertung erschwert und muss von Fall zu Fall genau überprüft werden. Umstritten war die Gesetzmäßigkeit der Abschaffung der Kindergeldfestsetzung für den Zeitraum March bis July 2012 Stpfl. ist der 1990 geborene C.C. Vaters, der sich bis einschließlich February 2012 in der Ausbildung zum Industrieelektroniker für Wirtschaftsingenieurwesen befindet.

Er hat sich nach dem erfolgreichen Studienabschluss im gleichen Zeitraum um einen Studienplatz an einer Fachschule und einer Fachhochschule beworben. C unterzeichnete am 28. Februar 2012 einen Vertrag für zwei Jahre in üblicher Vollzeitarbeit, auf dessen Grundlage er von März 2012 bis einschließlich Juni 2012 in seinem Ausbildungsberuf tätig war. Nach einer Bestätigung der Fachhochschule für Technologie hat er sein Anstellungsverhältnis frühzeitig beendet, um diese Ausbildungsstätte ab August 2012 betreten zu können.

Ein Jahr Vollzeitlehre an der FH diente der Studienvorbereitung an einer Hochschule und war Grundvoraussetzung dafür, dass C ein solches Studium absolvieren konnte. Der Familienfonds hat mit Beschluss vom 16. Oktober 2012 die Festsetzung des Kindergeldes für das Alter von C für den Streitfall aufgehoben. Für diesen Zeitpunkt bestand kein Kindergeldanspruch, da C - nach Beendigung der beruflichen Erstausbildung im Feber 2012 - von MÃ?

Nach dem Urteil des Gerichts hatte das Kinde in der streitigen Zeit noch keine berufliche Erstausbildung absolviert, weshalb die Erwerbsarbeit keine Rolle spielte. Dementsprechend sollte das Erziehungsgeld festgesetzt werden. Bedingung "Abschluss der beruflichen Erstausbildung" ist nur dann gegeben, wenn das betreffende Mitglied für einen von ihm gewünschten Ausbildungsberuf qualifiziert ist und nicht bereits mit dem ersten (objektiven) Berufsabschluss.

Ausschlaggebend ist dabei, ob der erste Studienabschluss integraler Teil einer ganzheitlichen Ausbildung ist. Mehrteilige Bildungsmaßnahmen sind als Teil einer gleichmäßigen Grundausbildung zu bezeichnen, wenn sie in zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht so koordiniert sind, dass die Ausbildung nach dem ersten Bildungsabschluss fortgeführt wird und dass - von den Erziehungsberechtigten und dem Nachwuchs - nur durch die Weiterqualifizierung gewisse berufliche Ziele erzielbar sind.

Bei der Entscheidung wollte das Kinde Elektrotechniker werden. Das berufliche Ziel konnte auf verschiedene Weise verwirklicht werden. Auf diese Weise kann die Hochschul- oder Fachschulreife über das Abi erworben werden, das ( "technische") Abi kann auch an einer Fachmittelschule erworben werden. Wird dieser Weg beschritten, sollte er ohne Zweifel im Erziehungsgeld berücksichtigt werden. Aber auch die Qualifizierung zur FH kann das Kinde durch eine Ausbildung und eine Fachmittelschule (FOS-Klasse 12 mit Fachabitur) erlernen.

Nach der jetzigen Regelung besteht hier kein Nachteil, wenn das Kind gleichzeitig mit der Ausbildung zum Elektrotechniker für Wirtschaftsingenieurwesen eine berufliche Qualifikation erlangt. Weil nach dem Zweck des Kindes im Konfliktfall der Abschluß der Ausbildung nur eine Stufe auf dem Weg zum Techniker ist.

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