Kindergeld nach dem Abitur ohne Studium

Erziehungsgeld nach dem Studium ohne Studium

Das Kindergeld wird für vier Monate gezahlt, bis das Kind eine Berufsausbildung oder ein Studium beginnt. So wird z.B. zwischen Schule und Universität das Kindergeld für Eltern in der Regel abgeschafft.

Nach dem Abitur noch Kindergeld verfügbar

Für viele Schulabgängerinnen und Schulabgänger enden die Schulen Ende Maerz an allen Mittelschulen und Hauptschulen in Rheinland-Pfalz. Wie das Kindergeld weiter gezahlt wird, ist für viele Familien ungewiss. Muß mein Kleinkind möglicherweise für die Übergangszeit überhaupt als Arbeitsloser gemeldet werden? Der Familienfonds stellt klar: Es ist beispielsweise nicht notwendig, wenn die nächsten Ausbildungsphasen innerhalb von vier Wochen nach Abschluss der schulischen Ausbildung beginnen.

Das ist im Kindergeldgesetz für Jugendliche unter 25 Jahren festgelegt. "Aber auch wenn die Pause etwas mehr dauert, z.B. weil das Kinde das Winterhalbjahr im Oktobersemester beginnt, müssen sich die Mütter nicht beunruhigen. Dabei reicht oft schon der Beweis der eigenen Anstrengungen um eine Ausbildung oder einen Studienplatz", beschreibt Herbert Jordan, Geschäftsführer der Familien-Kasse Rheinland-Pfalz.

"Wer jedoch einen freiwilligen Dienst beginnt, muss die vier Monate aufmerksam verfolgen; wenn es hier etwas mehr Zeit braucht, muss ein Bericht erstellt werden", sagt Jordan. Welche Formen hierfür verwendet werden können (z.B. Benachrichtigung eines Kindes ohne Ausbildung oder Arbeit), finden Sie im Online-Formularservice unter www.familienkasse.de Natürlich können sich aber auch die Erziehungsberechtigten per Telefon informieren: Das Familienbargeld ist von montags bis freitags von 8.00-18.00 Uhr (kostenlos) unter 0800 4555555 30 erhältlich.

Nach dem Abitur gibt es also noch Kindergeld.

NÜRNBERG - Der Kindergeldanspruch verfällt nicht von selbst nach dem Abitur. Häufig haben auch die erwachsenen Schülerinnen und Schüler nach der Schule ein Anrecht auf Bezahlung. Die Schulbildung ist mit dem Abitur beendet. Das bedeutet, dass grundsätzlich kein Kindergeld mehr gewährt wird. Sofern die jungen Menschen nicht ein Studium, eine Berufsausbildung, ein Vorbereitungspraktikum, ein Freiwilligenjahr im sozialen oder ökologischen Bereich oder einen anerkannter Freiwilligendienst nach dem Schulabschluß durchlaufen haben.

Das Kindergeld wird in diesem Falle bis zum Alter von maximal fünfundzwanzig Jahren ausbezahlt. Das Recht ist auch dann gegeben, wenn sich junge Menschen in einer Übergangsfrist von vier Monaten für eine der erwähnten Möglichkeiten entschieden haben. Auch für erwerbslose Waisenkinder gilt die Forderung. Die Bundesanstalt für Arbeit erläutert, dass ein Elternteil den Familienfonds rechtzeitig über die Vorhaben seines Sohnes informieren sollte, damit die Bezahlung nicht unterbrochen wird.

Der Elternteil kann alle notwendigen Belege, wie z.B. Schulzeugnisse, vorlegen. Die Bewerbungsfristen für nachträgliche Anträge auf Kindergeld sind seit Jänner kürzer. Das Kindergeld kann nur nachträglich für sechs Monaten bezogen werden, erläutert der BVL. Daher sollten sie in der Regel nicht zu lange brauchen, um bei volljährigen Kinder zwischen achtzehn und fünfundzwanzig Jahren Kindergeld zu beantragen.

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