Kindergeld Krankheit

Erkrankung am Kindergeld

Wenn Sie Ihre Ausbildung abbrechen, verlieren Sie auch Ihr Kindergeld. Nur bei Krankheit oder Mutterschaft. das Kind (vorübergehend) arbeitsunfähig ist?

Auszahlungsanspruch: Kindergeld bei krankheitsbedingter Bildungsunterbrechung

Das Kindergeld kann bis zum Alter von maximal fünfundzwanzig Jahren ausbezahlt werden. Die Berechtigung bleibt auch bestehen, wenn ein Kinde aufgrund einer Dauerkrankheit seine Erziehung abbrechen muss, aber dennoch bereit ist, eine Berufsausbildung aufzunehmen. Das Kindergeld ihrer Tocher wurde im ausgehandelten Falle an Klägerin für für den Zeitraum von März 2014 bis einschließlich Nov. 2016 gewährt für

Während dieser Zeit sollte sie eine Lehre an einer staatlichen Berufsschule für Modus durchlaufen. Allerdings informierte Klägerin im April 2015 die Familien-Versicherung, dass ihre Schwester ihre Ausbildungskarriere am Ende von März wegen Krankheit beendet hat und überreichte auch ein Zertifikat an eine Fachärztin Eine psychotherapeutische Betreuung der Tochtergesellschaft findet seit Juni 2015 statt.

Das Kindergeld wurde gestoppt. Sie hatte ihre Lehre beendet. Den Richtern zufolge gab es nur eine Trainingsunterbrechung. Dabei war es irrelevant, dass die Unterbrechungsdauer noch nicht vorhersehbar war. Lediglich, dass die Schulung von krankheitsbedingter und damit objektiver Gründen ausgesetzt wurde, ist relevant.

Kindergeld: keine Rücksicht auf ein arbeitsunfähiges Kind, wenn es nicht gemeldet ist, dass es Arbeit sucht.

Die Fakten: Der klagende Sohn der Klägerin hat im Jahr 2009 im 18 -jährigen eine Ausbildung zum Mechatroniker begonnen. Im Dezember 2009 startete sein Vater eine Berufsausbildung im väterlichen Unternehmen. Dieses Ausbildungsverhältnis wurde durch Aufhebungsvertrag im MÃ? Nach gut neun Monaten wurde auch eine Malerlehre abgeschlossen, die im September 2011 anläuft.

Eine weitere Ausbildung zum Lackierer beginnt der Klägersohn im Jahr 2012. Der Familienfonds hat die Klägerin im Jänner 2013 aufgefordert, unter anderem Unterlagen für die Monate von April 2010 bis einschließlich Juli 2011 einzureichen, aus denen sich ein Kindergeldanspruch ergeben würde. Weil auch der Kläger darauf nicht reagiert hat, hat der Familienfonds im September 2013 die Festsetzung des Kindergeldes für den Kindersohn des Klägers gemäß 70 Abs. 2 StG ab dem 1. Mai 2010 aufgehoben und das für den Zeitraum geleistete Kindergeld in Höhe von 3.040 ? zurückgefordert.

Aufgrund des Traumas wurde sein Kind von Juli bis September 2010 in eine psychiatrische Klinik eingeliefert und von September bis Ende November 2010 teilweise ins Krankenhaus eingeliefert. Infolgedessen war es seinem Kind nicht möglich gewesen, sich bei einer Arbeitsvermittlung anzumelden, noch konnte er eine Ausbildung oder eine andere Beschäftigung beginnen oder fortsetzen.

32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 ElektroStG war teleologisch so auszulegen, dass es bei anhaltender Krankheit nicht auf die Mitteilung an die Agentur für Arbeit zur Gewährung von Kindergeld angewiesen sein konnte. Das Kindergeld musste für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 gewährt werden, da aufgrund der im Juni 2011 begonnenen Ausbildung bereits für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 Ausbildungsverpflichtungen übernommen werden konnten.

Für den Zeitraum von 04.2010 bis 06.2011 hat der Familienfonds jedoch zu Recht die Festsetzung des Kindergeldes nach 70 Abs. 2 StG aufgehoben und das Kindergeld nach § 37 Abs. 2 AO zurückgefordert. Die Berücksichtigung gemäß 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 StG kam nicht in Frage.

In den streitigen Monaten war der Klägersohn nicht als Arbeitssuchender registriert. Entgegen der Meinung der Klägerin ist die Registrierung als Arbeitssuchender auch dann eine Bedingung für die Berücksichtigung, wenn das betroffene Mitglied krankheitsbedingt arbeitsunfähig ist. Das zeigt sich bereits an der klaren Formulierung der Bestimmung, nach der die Registrierung als Arbeitssuchender bei einer Arbeitsvermittlung zwingend erforderlich ist.

Der Nachweis der Invalidität fehlt gemäß 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 UStG. Von grundsätzlicher Bedeutung ist jedoch die Fragestellung, ob ein arbeitsunfähiges Kind als Arbeitssuchender gemäß 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 StG berücksichtigt werden kann.

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