Kindergeld im Masterstudium

Das Kindergeld im Masterstudiengang

Viele Master-Studierende haben nun aber auch Anspruch auf Zahlung. eines Bachelor-Studiengangs haben Anspruch auf Kindergeld. Das Kindergeld - der Masterstudiengang im Rahmen der Grundausbildung

In jedem Fall ist ein Master-Studiengang Teil einer gleichmäßigen Grundausbildung, wenn er mit dem bisherigen Bachelor-Studiengang zeitliche und inhaltliche Abstimmung erfolgt (sog. konsekutiver Master-Studiengang) und das von den Erziehungsberechtigten und dem Kind festgelegte berufliche Ziel nur durch ihn1. Unter diesen Bedingungen haben Kinder daher auch nach Beendigung eines Bachelor-Studiums Kindergeld.

Dort war er bereits seit dem WS 2012/2013 für den Bachelorstudiengang Wirtschaftmathematik immatrikuliert und setzte diesen nach erfolgreichem Studienabschluss fort. Der Familienfonds hat die Bestimmung des Kindergeldes zugunsten der Mütter abgeschafft, sobald der Bachelor-Abschluss erreicht wurde. Die erste Ausbildung ihres Kindes war mit diesem Diplom abgeschlossen.

Im Prinzip ist es nicht möglich, bis zum Ende des Masterstudiengangs weiter zu arbeiten, da das Kinde während des Studiengangs mehr als 20 Wochenstunden arbeitete. Nach der ab 2012 gültigen Version des 32 Abs. 4 S. 2 EStG muss für ein schulpflichtiges Kind das Kindergeld so lange gewährt werden, bis das Alter von mindestens fünfundzwanzig Jahren erreicht ist.

Das Kindergeld gilt jedoch nicht, wenn das betreffende Mitglied nach der Grundausbildung mehr als 20 Wochenstunden zusätzlich zur Weiterbildung einnimmt. Das Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass im Falle einer Auseinandersetzung der auf den Bachelor folgende Master-Abschluss nicht als eine weitere, sondern als Teil einer gleichwertigen Grundausbildung anzusehen ist.

Dabei sollte sichergestellt werden, dass die Bachelor- und Masterstudiengänge in einem sachlich und zeitlich engeren Kontext stattfinden (sog. konsekutiver Masterstudiengang) und somit integrativer Bestandteil einer durchgängigen Grundausbildung sind. Weil die Grundausbildung im Falle einer Auseinandersetzung mit dem Bachelor-Abschluss noch nicht abgeschlossen war, war es nicht wichtig, dass der Muttersohn mehr als 20 Wochenstunden vor dem Abschluss des Master-Abschlusses arbeitete.

63 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 in Verbindung mit 32 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 Buchstabe a StG ein Kindergeldanspruch für ihren Jungen während der streitigen Zeit Die Anforderungen des 63 Abs. 1 S. 2 in Verbindung mit 63 Abs. 1 S. 2 stGB. Artikel 32 Absatz 4 Sätze 1, Nr. 2, Buchstabe 2

In Streitfällen steht ein sogenanntes Stockwerkeigentum (EStG) zur Verfügung - wie vom Familienfonds gewährt. Dementsprechend ist ein über 18 Jahre alter Mensch, der das Alter von mindestens fünfundzwanzig Jahren noch nicht erreicht hat, zu beachten, wenn er - wie im vorliegenden Fall C während der Streitzeit - eine Berufsausbildung absolviert hat. Durch die Beschäftigung von C während der Streitzeit ist der Kindergeldanspruch nicht ausgeschlosse.

In dieser Zeit hatte er noch keine berufliche Erstausbildung im Sinne des 32 Abs. 4 S. 2 StG. in Verbindung mit nur insoweit angerechnet, als er nicht erwerbstätig ist. Das Erfordernis "Abschluss der beruflichen Erstausbildung" im Sinne der Regelung besteht nur, wenn das betreffende Mitglied für einen von ihm gewünschten Berufsstand qualifiziert ist.

Das hat zur Konsequenz, dass auch der Konsum von Erstausbildungen im Sinne des 32 Abs. 4 S. 2 StG nur dann erfolgen darf3. Weil das beabsichtigte berufliche Ziel des Kindes im Sinne des 32 Abs. 4 S. 2 EuG wichtig ist, muss das Element "Abschluss der beruflichen Erstausbildung" nicht mit dem ersten (objektiv) fachlich qualifizierten Bildungsabschluss (z.B. in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsgang4) erlangt werden.

Das ergibt sich unter anderem aus einer im Vergleich zu 32 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 lit. a ff. enger gefassten Interpretation des Begriffs der Berufsausbildung ein sogenanntes EStG5. Inwieweit die erste (objektive) berufliche Qualifikation zur Inanspruchnahme der Grundausbildung in einer öffentlich-rechtlichen Lehrveranstaltung führen kann oder ob bei einer mehrstufigen Lehrveranstaltung auch eine Nachqualifizierung Teil der Grundausbildung sein kann, hängt davon ab, ob die erste Qualifikation integraler Teil der Lehrveranstaltung ist6.

Mehrteilige Bildungsmaßnahmen sind als Teil einer gleichmäßigen Grundausbildung zu bezeichnen, wenn sie zeitliche und inhaltliche so koordiniert sind, dass die Weiterbildung nach Erlangung des ersten Studienabschlusses fortgeführt wird und das von den Erziehungsberechtigten und dem Nachwuchs festgelegte berufliche Ziel nur durch die Weiterqualifizierung erlangt wird7. Ergibt der objektive Nachweis, dass das betreffende Mitglied die für sein beabsichtigtes berufliches Ziel notwendige Berufsausbildung nicht bereits mit dem ersten Bildungsabschluss abgeschlossen hat, kann die Weiterbildung auch als Teil der Grundausbildung gelten8.

In jedem Fall ist dies anzunehmen, wenn die Trainingsphasen eng miteinander verbunden sind9 und in engem Zeitbezug10. Mit dem ersten berufsqualifizierenden Grad C, dem Bachelor-Abschluss im April 2013, ist der "Abschluss der beruflichen Erstausbildung" noch nicht zu Ende. Im Falle einer Auseinandersetzung konnte das von C verfolgte berufliche Ziel nur durch einen weiteren Studiengang - die Weiterbildung im Sinne einer mehrstufigen Ausbildung - verwirklicht werden.

Der Masterstudiengang im gleichen Programm, der im WS 2012/2013 und damit vor Beendigung des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftmathematik im April 2013 begonnen hat, zeigt, dass C mit dem Erreichen des Bachelor-Abschlusses sein Karriereziel noch nicht verwirklicht hat. Der Masterstudiengang C ist entgegen der Meinung des Finanzgerichts und des Familienfonds Teil eines gemeinsamen Ausbildungsprogramms11.

Sie ist inhaltlich und zeitlich eng mit dem bisherigen Bachelor-Studiengang verbunden12. Ein solcher Bezug entsteht im Falle einer Auseinandersetzung allein dadurch, dass der Master-Studiengang auf dem bisherigen Bachelor-Studiengang basiert (sog. konsekutiver Master-Studiengang im Sinne des § 19 Abs. 4 HRG). Auch die Schulungen waren zeitlich eng miteinander verbunden.

Eine solche Qualifikation setzt voraus, dass das Kind nach Beendigung eines ersten berufsqualifizierenden Studiums mit der notwendigen Entschlossenheit in die Weiterbildungsphase geht. Erst wenn nach einem solchen Studium die Weiterbildungsphase nicht gestartet wird, obwohl diese gestartet werden könnte, und die Entscheidung zur Weiterführung ansonsten nicht zu erkennen ist, wird der Bezug und damit die Gleichförmigkeit der Ausbildung aufgehoben14.

In der Folge wurde der engste Zeitbezug im Streit hergestellt. C hatte den Master-Studiengang bereits vor dem Bachelor-Studium gestartet. In Ermangelung einer abgeschlossenen beruflichen Erstausbildung im Sinne des 32 Abs. 4 S. 2 EG G ist die Erwerbsarbeit des Sohns während der streitigen Zeit nicht relevant. Insofern ist eine Abschlussprüfung nach 32 Abs. 4 S. 3 EG nicht erforderlich.

Auch C muss als Kinde berücksichtigt werden, wenn es aus Mangel an Bedürftigkeit keinen Anspruch auf Unterhalt von seinen Erziehungsberechtigten hatte. Nach der früheren Bundesrechtsprechung des BFH setzt der Anspruch auf Kindergeld für über 18-jährige Jugendliche eine für die Familie charakteristische Pflegesituation voraus. Seitdem entfällt das Bedürfnis nach einer für Volljährige üblichen Pflegesituation für den Anspruch auf Kindergeld17.

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