Kindergeld bis zu welchem Lebensjahr

Bis zu welchem Lebensjahr wird das Kindergeld gezahlt

Daher gibt es im Geburtstagsmonat kein Kindergeld. Das Kindergeld wird für alle Kinder bis 18 Jahre gezahlt, jedoch nur für Kinder unter 18 Jahren. Mit dem sechsten Lebensjahr erhalten Sie automatisch mehr Kindergeld. In diesem Fall ist der Anspruch auf Kindergeld an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Sie haben auch dann noch Anspruch auf Kindergeld, wenn Sie 18 Jahre alt sind.

Derjenige, der am ersten Tag eines jeden Monates zur Welt kommt, bekommt weniger Kindergeld!

Das Kindergeld für ein Baby bekommen Sie immer ab dem Monat der Geburt bis zum Alter von achtzehn Jahren. Und bis zum Alter von fünfundzwanzig Jahren, wenn sich Ihr Sohn in einer Ausbildung befindet. Sie wissen, wie alt lhr Sohn ist. Können Sie aber exakt angeben, wann Ihr Baby das Alter von achtzehn oder fünfundzwanzig Jahren erreichen wird? Ein Lebensjahr endet am Ende des Vortages.

Bei einem Kindergeburtstag am Monatsersten ist das achtzehnte Lebensjahr am Ende des vorhergehenden Kalendermonats beendet ( 187 Abs. 3, 188 Abs. 3 BGB). Unglücklicherweise wird damit auch der Bezug von Kindergeld mit dem vorhergehenden Kalendermonat beendet. Bedauerlicherweise gibt es für den Geburtstagsmonat keinen Erziehungsgeldanspruch mehr. Falls das Kinde am zweiten eines Monates volljährig wird, haben Sie weiterhin Anrecht auf Kindergeld für diesen Zeitraum (A 8, DA Kindergeld 2016).

Der Finanzgerichtshof Köln hat in einem kürzlich ergangenen Beschluss bekräftigt, dass am 1. des Monats geburtstags vollendete und somit keine Kindergeldzahlungen oder Freibeträge für den jeweiligen Lebensmonat mehr gewährt werden. Vorraussetzung für die Zahlung ist nämlich, dass das betreffende Mitglied an mindestens einem Tag im betreffenden Kalendermonat berücksichtigt werden muss (FG Köln vom 21.9.2016, 4 K 392/14).

Auf Grund gesetzlicher Bestimmungen bekommen sie sogar einen ganzen Tag weniger Kindergeld als diejenigen, deren Kind am zweiten bis dritten eines jeden Jahres zur Welt gekommen ist. Dies ist eine Konsequenz aus der Berechnung der in den 187, 188 BGB generell geregelten Frist und dem vom Gesetzgeber für den Erhalt des Kindergeldes als maßgebend angesehenen Monatsprinzip, nach dem das Kindergeld ab dem Anfang des Monates, in dem die Zulassungsvoraussetzungen erfuellt sind, und bis zum Ende des Monates, in dem die Zulassungsvoraussetzungen auslaufen.

Stichworte: Zulassungsvoraussetzungen, Geburtsdatum, Geburtstag, Kind, Kindergeld, Nichtbehandlung.

Nachträgliche Beantragung von Kindergeld ab 2018 möglich

Das Kindergeld wird ab dem Geburtsmonat für jugendliche Personen bewilligt, auch wenn der Gesuch erst später gestellt werden kann. Bei Kindern über 18 Jahren kann sie bis zum Alter von 20 Jahren weitergezahlt werden, wenn die Schüler ihre Schul- oder Ausbildung oder ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben. Hierfür ist ein neuer Kindergeldantrag mit dem erforderlichen Nachweis einzureichen.

Die Familienfonds der Arbeitsagentur sind für die Antragstellung für die entsprechende Kommune oder für Beamte des Arbeitgebers oder der Entlohnungsstelle verantwortlich. Die Verjährungsfrist für den Kindergeldanspruch beträgt zur Zeit vier Jahre ( 169 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 AO).

Bisher war es vollkommen ausreichend, für ein im Jahr 2013 gebürtiges Kindergeld zu beantragen, zum Beispiel nachträglich bis zum 31.12.2017, da der Antragsteller die Verjährungsfrist aussetzt. Auch das Kindergeld wurde nach diesen vier Jahren an die Eltern gezahlt. Bei allen ab dem 1. Januar 2018 eingereichten Anträgen auf Kindergeld wird die Nachzahlungsfrist für Kindergeld von den letzten vier Jahren auf sechs Monaten reduziert.

Der Zeitraum bezieht sich nur auf die Zahlung, nicht auf den Anspruch auf das Kindergeld selbst. Selbst wenn die Kasse festgestellt hat, dass ein Kindergeldantrag mehr als sechs Monaten zurückliegt, zahlt sie den Betrag nur für die vergangenen sechs Monaten vor Eingang des Antrags aus und gibt dies in der Mitteilung an. Dementsprechend werden ab dem 1. Januar 2018 die Bestimmungen des 66 StG über den Betrag und die Zahlungsfrist des Kindergeldes durch einen neuen Abs. 3 wie folgt erweitert: Das Kindergeld wird nur noch für die letzte sechs Monaten vor dem Monat, in dem der Kindergeldantrag gestellt wurde, nachträglich ausgezahlt.

Obwohl die Gesuche dann wie bisher behandelt werden (Ermittlungsverfahren), erfolgt die Zahlung sechs Monate vor Gesuchseingang bei der Pensionskasse (Inkassoverfahren). Das Kindergeld wird bis zum Alter von achtzehn Jahren seit der Antragstellung bei der Entbindung des Kindes ausgezahlt und eingestellt, so dass es danach oft vergessen wird.

Doch gerade wegen der vielen Schul- und Berufsausbildungsmöglichkeiten über die Altersgrenze hinaus wissen viele nicht, dass sie während einer Weiterbildung (oder auch nach der Wartefrist für die zweite Ausbildung), eines Studiums nach der Schule oder z.B. eines Sozialdienstes im Auslande noch Anspruch auf Kindergeld für ihre Nachkommen haben.

Sie sollten sich so schnell wie möglich ab dem kommenden Jahr über die Anforderungen dafür erkundigen, da Sie nur noch sechs Monaten Zeit haben, Ihre Bewerbung rückwirkend einzureichen. Wenn möglich, sollte der Kindergeldantrag bis zum Ablauf des Jahres 2017 eingereicht werden, wenn der Bezugszeitraum mehr als sechs Monaten beträgt.

Vor allem bei volljährigen Kinder im Alter von achtzehn bis fünfundzwanzig Jahren sollte ein Kindergeldantrag vorsichtshalber bei der Pensionskasse eingereicht werden, wenn es möglich ist. Sollten noch Belege für den Beweis ausbleiben, können diese nach einem gleichzeitigem Verlängerungsantrag noch zu einem späteren Zeitpunkt eingereicht werden. Schließlich ist zu beachten, dass im Zuge der Einkommenssteuererklärung noch eine so genannte günstige Steuerprüfung zwischen Kindergeld und Kindergeld erfolgt.

Bei der Bemessung stellt das Steueramt selbsttätig fest, ob das Kindergeld oder das Kindergeld für den Steuerzahler günstiger ist. Dabei wird jedoch der Kindergeldanspruch und nicht die eigentliche Zahlung mitberücksichtigt.

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