Kindergeld Ausbildung

Erziehung zum Kindergeld

Das Kindergeld im Praxissemester 26.03.2018 - Gerade junge Berufstätige, die ein Berufspraktikum machen wollen, müssen sich oft fragen, ob sie als Praktikant auch Kindergeld bekommen. Zuallererst ist es von Bedeutung, dass Kinder sich keine Sorgen machen müssen, ob sie während des Praktika Kindergeld haben. Für Kinder ist das Kindergeld nicht an irgendwelche Voraussetzungen gebunden, weshalb junge Auszubildende immer bis zu ihrem vollendeten achtzehnten Lebensjahr Kindergeld haben.

Wenn Sie volljährig sind, überprüft die Familien-Kasse, ob die Anforderungen an den Anspruch auf Kindergeld gegeben sind, also "es kommt darauf an". Aber nicht nur für ein Berufspraktikum, sondern in der Regel auch für Personen über 18 Jahre (bis 25 Jahre), einschließlich Ausbildung, Erwerbslosigkeit etc. Prinzipiell muss ein Berufspraktikum Teil Ihrer Ausbildung sein.

Der Auszubildende muss für seinen zukünftigen beruflichen Werdegang ausgebildet werden, indem er die für seine berufliche Zukunft erforderlichen Fachkenntnisse, Erfahrung und Fertigkeiten mitbringt. Wenn es sich nur um ein schlecht bezahltes Beschäftigungsverhältnis oder einen "Lückenfüller" handele, komme ein solches Berufspraktikum nicht in Frage. Das BFH hat in seinem Beschluss VIII R 79/99 vom 15. Juli 2003 festgestellt, dass ein Berufspraktikum dem gewünschten Karriereziel dienlich sein muss.

Das Bundesfinanzhof hat entschieden, dass für die Dauer dieser Aktivität kein Kindergeldanspruch vorlag. Ist jedoch ein Betriebspraktikum weder verordnet noch empfehlenswert, können die Voraussetzungen für den Kindergeldanspruch zunächst für einen maximalen Aufenthalt von sechs Monate erfüllt werden. Eine weitere Bezugnahme kann nur vorgenommen werden, wenn ein hinreichender Hinweis auf das berufliche Ziel (Ausbildungscharakter) nachgewiesen werden kann.

In seinen Weisungen formuliert das BZSt ( "DA 63.3.2. 5 Abs. 2 S. 5): "Dies ist anzunehmen, wenn das Berufspraktikum auf einem detaillierten Ausbildungskonzept beruht, das darauf abzielt, unter fachlicher Leitung die für den gewünschten Beruf notwendigen Fähigkeiten und Fähigkeiten zu erwerben. Die Anspruchsberechtigung auf Kindergeld ist unabhängig von der Höhe der Praktikumsentschädigung.

Ein Praktikum ohne Entgelt kann ebenfalls von den Leistungen ausgeschlossen werden, sofern es keinen "Ausbildungscharakter" hat und dem Unternehmen nur als befristete und freie Aushilfskräfte dient. Selbst wenn das Kinde ein Praktikum im Ausland durchführt, kann der Anspruch auf Kindergeld so lange erhalten bleiben, wie das Kinde die selben Anforderungen wie für ein Praktikum in Deutschland hat. Ein reiner Auslandsaufenthalt kann nur erkannt werden, wenn er nicht allein auf dem Willen des studienwilligen Schülers beruht.

Die Sprachaufenthalte müssen mindestens Ziel oder Inhalt einer entsprechenden Ausbildung sein. Infolgedessen sind alle Einkünfte daraus auch für den Anspruch auf Kindergeld unbedenklich. Die Relevanz der Einnahmen aus dem Praktika, d.h. der Vergütung für das Praktika, ist davon abhängig, ob es sich um ein Berufspraktikum im Rahmen der Ausbildung handelt. 2.

Hierbei gilt das gleiche Prinzip wie beim Kindergeld während der Ausbildung. Ausschlaggebend ist nur, ob das Ergebnis schädlich ist oder nicht. Welche schädlichen Einnahmen entstehen, wird unter "Kindergeld in der Bildung" ersichtlich. Die Einnahmen aus diesem Ausbildungsverhältnis sind für den Anspruch auf Kindergeld immer unbedenklich, und die Hinweise in DA 63.4.3. 2 betrachten ein Berufspraktikum oder einen Freiwilligendienst als solches explizit.

Das ist nachvollziehbar, denn Kindergeld wird nur dann während eines Praktika ausgezahlt, wenn es auch auf die Ausbildung ausgerichtet ist.

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