Kindergeld Arbeitssuchend

Erziehungsgeld Arbeitssuchende

Das Kindergeld fließt aber auch weiterhin für erwachsene Kinder, die eine Ausbildung absolviert haben. Erziehungsgeld für volle Volljährigkeit - Anspruch auf Kindergeld 18

Anders als minderjährige Jugendliche, für die der Familienfonds Kindergeld bis zum Alter von achtzehn Jahren ohne Auflagen ausbezahlt, müssen die volljährigen Jugendlichen bestimmte Voraussetzungen für den weiteren Kindergeldanspruch vorweisen. Wird das Kindergeld nicht gewährt, weil die Erziehungsberechtigten ihrer Unterstützungspflicht nicht oder nicht in ausreichendem Maße nachkommen, kann das Kindergeld beantragt werden.

Der Kindergeldanspruch eines erwachsenen Kindes bis zum vollendeten Alter von fünfundzwanzig Jahren wird nicht mehr durch das Alter, sondern durch den Bildungsstand bestimmt. Die volljährigen Schüler, die weder eine Ausbildung noch ein abgeschlossenes Hochschulstudium haben, bekommen Kindergeld: Dabei ist es unerheblich, wie viel die arbeitenden oder wie viel sie verdienten, nur dann Kindergeld bekommen, wenn die von ihnen ausgeübte Tätigkeit als harmlos bezeichnet werden kann.

Wird das Arbeitsverhältnis nur temporär verlängert (nicht mehr als zwei aufeinanderfolgende Monate), ist dies unproblematisch, wenn die Durchschnittsarbeitszeit während des ganzen Betrachtungszeitraums im Jahr nicht mehr als 20 Arbeitsstunden betragen darf. Um in der Altersstufe für ein in der beruflichen Bildung oder im Studium befindliches Kind zwischen 18 und 25 Jahren Kindergeld zu erhalten, muss die Bildung oder das Lernen für den nachfolgenden Ausbildungsberuf geeignet sein.

Das Kindergeld verfällt längstens in dem Kalendermonat, in dem das amtliche Prüfergebnis in schriftlicher Form bekannt gegeben wird - auch wenn der Lehrvertrag diese Zeit überlebt oder das Kinde noch eingeschrieben ist. Nähere Angaben zum Sachverhalt - insbesondere zur Unterscheidung von Grund- und Sekundarschulbildung - finden Sie unter Kindergeld in der Bildung.

Der Familienfonds kennt folgende Schultypen für die Ausbildung: Bei Studienunterbrechungen aufgrund von Krankheit oder Schwangerschaft haben Sie weiterhin ein Kindergeld. Eine Unterbrechung der Betreuung nach Ablauf des Mutterschaftsurlaubs ist jedoch nicht erlaubt - Stichwort: Mutterschutz. Ganz gleich, welchen Karriereweg das Kinde einschlägt:

Bei Nichtantritt der Dienstleistung, der beruflichen Bildung oder des Studiums verfällt der Leistungsanspruch auf Kindergeld. Sogar ein Ausbildungssuchendes und derzeit nicht in einem Lehrverhältnis stehendes Mitglied hat nur dann einen Anrecht auf Kindergeld zwischen 18 und 25 Jahren, wenn es aus Mangel an Erfolg nicht zum frühestmöglichen Ausbildungsbeginn kommen kann. Voraussetzung dafür ist, dass sich das Kinde intensiv um einen Ausbildungsplatz bemühte.

Falls das Kinde bei der Berufsberatungsstelle der Agentur für Arbeit als Antragsteller für einen Ausbildungsplatz/für pädagogische Maßnahmen angemeldet ist, gilt dies als hinreichender Nachweis. Falls das Kinde bei der Bundesanstalt für Arbeit oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet ist, hat es bis zu seinem vollendeten 21. Lebensjahr ein Kindergeld.

Das Kindergeld bleibt auch dann bestehen, wenn das Kleinkind mit einem Minijob etwas mehr verdient (bis zu 450 EUR pro Monat). Das Kindergeld wird in der Regel bis maximal zum vollendeten Alter von fünfundzwanzig Jahren ausbezahlt. In den Jahren 1981 bis 1983 gab es jedoch eine Übergangsregelung: Vor dem 01.01.1982 geb ürtige Personen (einschließlich) erhalten bis zum Alter von 27 Jahren Kindergeld - zwischen dem 02.01.1982 und dem 01.01.1983 bis zum Alter von 26 Jahren.

Bei allen Kindern, die seit dem 02.01.1983 zur Welt kommen, ist die neue Altersbegrenzung von jeweils maximal fünfundzwanzig Jahren gültig. Das Kindergeld wird erst nach vollendetem Alter von fünfundzwanzig Jahren unter zwei Bedingungen gezahlt: Die Militärpflicht ist am 01.07.2011 abgelaufen. Der Freiwilligendienst des Bundes verlängert den Zeitraum, für den Kindergeld bezahlt wird, nicht, da es sich um eine Dienstleistung handele, die - wie der Begriff schon sagt - auf freiwilliger Basis erbracht werde.

Ein Kindergeld für in der Ausbildung oder im Rahmen eines Studiums befindliche Personen über dem Alter von fünfundzwanzig Jahren kann gezahlt werden, wenn das betreffende Personenkind den Grundwehr- oder Zivileinsatz absolviert oder eine von diesen Leistungen befreite Beschäftigung als Entwicklungshelferin ausübt. Zudem wurde durch eine Selbstverpflichtung zum Militärdienst von maximal drei Jahren der Zeitraum, in dem Kindergeld gezahlt wurde, verlängert.

Dieser wurde maximal bis zum Zeitpunkt des Wehr- oder Ersatzdienstes verlängert - während dieser Zeit erhielten die Erziehungsberechtigten jedoch kein Kindergeld. Ist die Invalidität eines Kindes der Grund dafür, dass das betreffende Mitglied seinen eigenen Unterhalt nicht bestreiten kann, kann das Kindergeld ohne Altersbegrenzung über das Alter von fünfundzwanzig Jahren hinausgezahlt werden.

Allerdings darf das Jahreseinkommen des Babys das Grundgehalt nicht übersteigen. Weitere Informationen zu diesem Themenbereich finden Sie unter Kindergeld für Behinderte. Es gibt seit 2012 keine Einkommensbeschränkung, die den Anspruch auf Kindergeld für volljährige Jugendliche beeinflusst. Nun hängt der Anspruch auf Kindergeld vom Bildungsstand des erwachsenen Kinds ab.

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