Keine Berufsausbildung

Ohne Berufsausbildung

Diejenigen, die keine Berufsausbildung haben, können Schwierigkeiten haben, einen Arbeitsplatz zu finden. Haben Sie eine nicht abgeschlossene Berufsausbildung und haben trotzdem einen guten Job? Stellenangebote ohne Berufsausbildung - BA Nicht nur die Qualifizierung ist ausschlaggebend für den fachlichen Erfolg. Denn nur so ist es möglich. Praktikumsplätze und Mini-Jobs können Ihnen die entsprechenden Möglichkeiten eröffnen, aber auch Freiwilligenarbeit, Bundesfreiwilligenarbeit oder Leiharbeit können Ihnen den Weg ins Arbeitsleben erleichtern.

Hast du schon einmal darüber nachzudenken, einen (höheren) Schulabschluss zu erlangen? Je besser Ihre Qualifikationen sind, desto besser sind Ihre Möglichkeiten, einen Arbeitsplatz im angestrebten Gebiet zu bekommen.

Über den so genannten zweiten Ausbildungsweg informiert die Sektion "Schule, Bildung und Studium". Falls Sie ein Pflegekind oder einen Verwandten versorgen und noch keinen berufsqualifizierenden Abschluss haben, können Sie auch eine Teilzeitausbildung durchlaufen. Durch die flexible Ausbildungsdauer wird die Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben ermöglicht. Durch eine qualifizierte Berufsausbildung sichern Sie sich und Ihren Kindern eine Existenz.

Hinzu kommt die Chance auf einen beruflichen Abschluss, zum Beispiel durch eine externe Prüfung. In allen Bundesländern gibt es diese Möglichkeiten. Selbst ohne Berufsausbildung gibt es viele Möglichkeiten für ein erfülltes Berufsleben. Nähere Infos dazu gibt es auf dieser Website und in den Career Information Centres. Es bietet Möglichkeiten zur Selbstinformation über Bildung, Karriere und Fortbildung.

"Junge Menschen ohne Bildung sind von einem gefährdeten Dasein bedroht."

Einig sind sich Unternehmer und Politiker: Für die jungen Auszubildenden ist die Lage intakt. Dennoch gibt es immer noch 2,2 Mio. Menschen zwischen 20 und 34 Jahren, die keine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Mit Matthias Anbuhl, Referatsleiter für Erziehungspolitik und Erziehungsarbeit des DGB und Autor der Studie, hat Telepolis über die Schwierigkeiten dieser Menschen bei der Suche nach einem Lehrplatz gesprochen.

Mathias Anbuhl: Seit mehr als einem Jahrzent hat unser Bildungswesen eine feste Basis von abhängigen Menschen. Über zwei Mio. Jugendliche haben keinen beruflichen Abschluss. Wie kann man ohne Ausbildung ins Berufsleben starten? Mathias Anbuhl: Jugendliche ohne Berufsausbildung haben geringe Chancen auf dem Markt.

Unter den 2,2 Mio. Jugendlichen ohne Berufsausbildung sind nur 1,2 Mio. Erwerbstätige. Gelingt es den Jugendlichen, einen Arbeitsplatz zu bekommen, sind sie häufiger als der Durchschnitt von unsicheren Arbeitsbedingungen geprägt. Für Gleichaltrige mit Berufsabschluss sind es nur 5,4 Prozent. Jugendlichen ohne Bildung wird mit einem gefährdeten Menschenleben gedroht. Bestehen nicht auch Chancen, ohne Berufsausbildung ins Berufsleben einzusteigen?

Mathias Anbuhl: Eine gute Berufsausbildung ist sehr bedeutsam für die eigene Laufbahn. Jugendliche ohne Berufsabschluss haben geringe Chancen auf dem Markt. Sie haben in ihrer Untersuchung festgestellt, dass 81,9% der Jugendlichen ohne Berufsausbildung einen Abiturabschluss haben. Ohne Berufsausbildung hätte ich angenommen, dass jemand, der keine Berufsausbildung hat, die Schule nicht vorzeitig abgeschlossen hätte.

Was ist der Grund dafür, dass Jugendliche, die die Schulzeit bestanden haben, keine Berufsausbildung anstreben? Mathias Anbuhl: In der Tat: 1,8 Mio. Jugendliche ohne Berufsabschluss haben einen Maturaabschluss. Vereinfacht ausgedrückt: Die Mehrheit der Hilfskräfte hat alle Schulvoraussetzungen, um direkt in die Berufsausbildung einzusteigen. Aber diese Leute sind nach der Schulzeit aus dem Netz gefallen.

Damit ist der Wechsel von der Schul- in die Ausbildungsphase ein zentrales Thema. Nach wie vor bietet die Ökonomie den Jugendlichen mit Hauptschulabschluss zu wenig Aussichten. Im Nationalen Bericht zur Bildung wird auch von einer de facto vollständigen Abschaffung der halben Lehrberufe für Schulabgänger gesprochen. Neben der innerbetrieblichen Weiterbildung hat sich ein echter Urwald von zum Teil sehr fragwürdigen Massnahmen wie Einstiegsqualifikationen oder Praktikumsplätzen entwickelt.

Sobald die Jugend dort parkt und sich von Maß zu Maß bewegt, fällt es ihnen nicht leicht, den Schritt zurück ins regelmäßige Training zu machen. Mathias Anbuhl: Damit meine ich die Jugend in der Warteschleife zwischen Schul- und Ausbildungszeit. In der Warteschleife befindliche Jugendliche werden oft gebrandmarkt.

Schlagwort: Abitur. Mathias Anbuhl: Das ist richtig. In vielen Betrieben wird beklagt, dass die jungen Leute keine angemessene Ausbildung haben und daher keine geeigneten Kandidaten zur Auswahl sind. Mathias Anbuhl: Zwischen den Beschwerden der Industrie über den Mangel an Fachkräften und der Bereitschaft der Ausbildungsbetriebe besteht nach wie vor eine erhebliche Diskrepanz.

Bei uns gibt es 1,8 Mio. Jugendliche, die einen Schulabschluß haben, aber ihre Berufsausbildung nicht abgeschlossen haben. Die jungen Menschen durchlaufen zunächst ein Ausbildungsjahr und sind - wenn sie sich beweisen - berechtigt, eine regelmäßige innerbetriebliche Berufsausbildung zu beginnen. Gemessen an der Zahl der jungen Menschen ohne Berufsausbildung steht Sachsen mit nur 9,2 Prozent an erster Stelle und in Bremen mit 24,2 Prozent an letzter Stelle.

Mathias Anbuhl: Uns fehlt es an detaillierten Angaben. Welche Maßnahmen müssen Ihrer Meinung nach ergriffen werden, um mehr Jugendliche auszubilden? Zum Beispiel ein berufsvorbereitendes Jahr oder zweijährige Berufsschulen in Baden-Württemberg. Mathias Anbuhl: Wenn sich Jugendliche langfristig auf dem Markt durchsetzen wollen, benötigen sie eine Ausbildung von drei Jahren. Für Jugendliche an Berufsschulen in Baden-Württemberg ist dies nicht möglich.

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