Jugendstrafrecht

Jugendstrafrecht

mw-headline" id="Rechtspolitische_Erlegungen">Rechtspolitische_ Erwägungen Jugendstrafrecht ist ein spezielles Strafgesetz und ein spezielles Strafprozessrecht für jugendliche Straftäter, die sich zum Zeitpunkt ihrer Straftat in der Übergangsphase zwischen Kinder- und Erwachsensein aufhalten. Die Notwendigkeit eines speziellen Strafrechts und Strafverfahrens für jugendliche Straftäter ergibt sich aus der Auffassung, dass es sich bei der Jugendverbrechen oft um verhältnismäßig unbedenkliche, temporäre Ausfälle ( "episodische Jugenddelinquenz") handele, die bei nahezu jedem Jugendlichen, unabhängig von der sozialen Schicht (Ubiquität der Jugenddelinquenz) bei der Einstufung in das gesellschaftliche Umfeld von Jugendlichen auftritt.

Selbst wenn diese Unterscheidung getroffen wird, hat der junge Mensch oft nicht die Möglichkeit, nach Erkenntnis zu agieren. Deshalb ist es nach dem Jugendschutzgesetz (JJJG) vorteilhaft, in jedem Strafprozess gegen einen jungen Menschen zu erklären, dass er zum Tatzeitpunkt, nach seiner moralischen und geistlichen Entfaltung, ausgereift genug war, die Ungerechtigkeit der Straftat zu erkennen und nach dieser Erkenntnis zu handeln:

Im Gegensatz zur strafrechtlichen Verurteilung im Erwachsenenrecht hängt die Bewertung der Verantwortlichkeit auch von der vom Straftäter begangenen Straftat ab. Ein weiteres Merkmal der jungen Straftäter ist ihre höhere Verformbarkeit im Gegensatz zu denen der anderen. Dies begründet, dass sich vor allem die rechtlichen Folgen des Jugendsstrafrechts von denen des allgemeinen Strafverfahrens abheben.

Im Jugendstrafrecht liegt der Fokus nahezu ausschliesslich auf speziellen präventiven (erzieherischen) Aspekten. Das Jugendstrafrecht ist daher Bildungsstrafrecht. Das Jugendstrafrecht ist strafrechtlich. Noch mehr als im allgemeinen Jugendstrafrecht ist es das Anliegen des Jugendstrafrechts, gesellschaftlich angemessenes Verhalten wiederherzustellen. Das Jugendstrafrecht ist vor allem ein Angriff auf das Bildungsprivileg der Erziehungsberechtigten nach Artikel 6 des Grundgesetzes.

Die Erwachsenen dagegen unterliegen dem allgemeinen strafrechtlichen Schutz. In Deutschland ist für die Übergangsfrist das Jugendschutzgesetz (JGG) anzuwenden. Sie ist vollumfänglich für junge Menschen geeignet, d.h. für Personen, die zum Zeitpunkt der Straftat zwischen 14 und 17 Jahren alt waren ( 1 Abs. 2 Hälften 1 JGG). Für die Jugendlichen (18 bis 20 Jahre) gelten die zentralen Regeln (aber nicht alle) des Jugendsanktionsgesetzes gemäß §§ 105 ff.

Vor allem wird untersucht, ob der Jugendliche aus seinem Reifegrad zum Zeitpunkt der Straftat noch mit einem jungen Menschen im Zusammenhang mit der konkreten Straftat gleichgesetzt werden musste oder ob er eine jugendliche Handlung ausübte. Das Jugendstrafrecht wird in der Regel noch immer sehr oft auf Jugendliche angewandt. Das betrifft vor allem schwere Straftatbestände, so dass in der Kategorie der wegen schwerwiegender Gewalttaten Verurteilungen z.B. Jugendstrafrecht die Regel ist (über 90 Prozent).

Allerdings ist die Anwendbarkeit des Jugend- oder Erwachsenenstrafrechts auf Jugendliche von Land zu Land verschieden. Das JGG sieht eine besondere Regelung für den Falle vor, dass Handlungen des Täters in unterschiedlichen Alters- und Reifegraden zeitgleich beurteilt werden sollen. Ein solches Sternbild besteht zum Beispiel, wenn der Verursacher im 17. Lebensjahr, d.h. als junger Mensch, eine Handlung beging und im 19. oder 22. Lebensjahr, d.h. als Teenager oder sogar als Erwachter.

Zu diesem Zweck sieht 32 JGG vor, dass in diesen FÃ?llen alle Straftaten dem einheitlichen Jugendstrafrecht oder dem einheitlichen Jugendstrafrecht unterliegen. Daher ist es nicht zulässig, eine Pauschalstrafe aus einer verhängten Strafe und einer verhängten Haftstrafe zu erwirken. Dies rechtfertigt die Judikatur damit, dass Jugend- und Gefängnisstrafen unterschiedliche, unvereinbare kriminelle Übel sind.

Daraus resultiert die weitere Eigenart, dass das Jugendstrafrecht auch auf die Erwachsenen Anwendung findet, wenn zwischen Begehung der Straftat und Strafverfolgung eine dementsprechend lange Frist besteht (siehe in diesem Zusammenhang: Verjährung). Ein 60-Jähriger kann beispielsweise wegen versuchten Verbrechens zu einer Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren Haftstrafen verurteilt werden.

Im Strafrecht gelten jedoch die Vorschriften für den Erwachsenen. Meist von jungen Straftätern als Kleinkriminalität entlassen, sind dies in der Tat Raub- und Erpressungsvergehen gegenüber Mitschülern, oft mit dem Zweck, eine Zigarette, ein Handy oder Geld zu bekommen. In der Jugendgruppe hingegen kommen zunehmend typische Straftaten von Erwachsenen wie Betrügereien und Verkehrsdelikte vor.

So verfügt der Schiedsrichter über eine Vielzahl von Mitteln, um die geeignete Strafe für den Straftäter zu erwirken. Erziehungsmaßnahmen, Strafmittel und Jugendstrafen. Das Jugendstrafrecht darf nicht dazu verleiten, den jungen Menschen in eine schlechte Lage zu bringen: Auch im Jugendstrafrecht darf die Strafgrenze nicht überzogen werden.

Junge Menschen müssen relativ häufig freie Stunden arbeiten, zum Beispiel in Nichtregierungsorganisationen. Das kann vor allem jungen Menschen, die die Ausbildung abbrechen, dazu verhelfen, mehr Ordnung in den Arbeitsalltag zu bekommen. Zum Beispiel kann ein junger Mensch oder Teenager, der bereits ein fixes Einkommen hat, wenigstens teilweise zu einer Entschädigung gezwungen werden.

Dagegen ist die Haft besonders geeignet bei Straftätern, die nicht zum ersten Mal auftreten, für die aber noch keine schädigenden Tendenzen erkennbar sind, die eine Vorbedingung für die Strafverhängung von Jugendstrafen sind. Zur Erzielung einer optimalen Wirkung auf den Straftäter können viele Massnahmen auch kombiniert werden.

Weil jedoch die Eröffnung eines strafrechtlichen oder anderen informellen Vorgehens oft ausreicht, um die Schwere des Fehlverhaltens im Auge zu behalten, besteht in diesem Falle die Moeglichkeit, auf eine Strafverfolgung ( 45 JGG) und die Beendigung des Prozesses (47 JGG) zu verzichten.

Seit 2012 ist im Falle einer strafrechtlichen Verurteilung eine Sonderform der Aussetzung der Strafe möglich (§ 61 JGG). Es gibt keine separaten Straftaten für Minderjährige und Minderjährige. Sie legen fest, welche Taten strafbar sind und unter welchen Bedingungen ein Straftäter geahndet werden kann. Ungeahndetes Benehmen, das keine Straftat darstellt, egal wie tadelnswert oder sittenwidrig es auch erscheinen mag oder ein besonderes Erziehungsbedürfnis des jungen Menschen oder Teenagers aufzeigt.

Basis jeder Straffähigkeit ist somit auch im Jugendstrafprozess das Bestehen einer Straftat zum Tatzeitpunkt mit Bestandteilen Der Straftäter muss durch sein Handeln die Bestandteile der Strafnorm sowie die objektiven Erfordernisse (Vorsatz, Fahrlässigkeit) erfühlt haben. Die Jugendstrafverfolgung erfolgt innerhalb des strafrechtlichen Bereichs der gewöhnlichen Rechtsprechung. Die StPO ist im Grundsatz im Jugendstrafprozess anwendbar, das Jugendstrafgerichtsgesetz unterscheidet sich jedoch in wichtigen Aspekten von den Bestimmungen der StPO.

Für die Beurteilung von Minderjährigen sind die Gerichte für die Jugend verantwortlich. Auf dem Gebiet der Strafverfolgung sind spezielle Dienststellen mit Jugendanwälten verantwortlich. Gemäß 37 JGG sollten Jugendjuristen und -staatsanwälte "pädagogisch qualifiziert und erprobt in der Jugendarbeit" sein, was jedoch nur als Regelung zu verstehen ist und in der Realität kaum zur Anwendung kommt. Insbesondere in kleinen Bezirksgerichten sind häufig für adulte, junge und minderjährige Straftäter verantwortlich und agieren nur als Strafrechtsrichter oder jugendlicher Gerichtsvollzieher.

Ein weiteres Merkmal des Jugendstrafrechtsverfahrens ist die Mitwirkung der jugendlichen Rechtshilfe ( 38 JGG), die als besondere Instanz zur "Vertretung erzieherischer, sozialer und pflegerischer Aspekte" am Prozess beteiligt ist. Zum einen hat sie die Pflicht, sich bei der Ermittlung der Person des Beklagten oder Beklagten, vor allem bei der Bestimmung des Reifegrads ( 3, 105 JGG), die erforderlichen Auskünfte bei der Bundesanwaltschaft und dem zuständigen Richter einzuholen.

Bei strafrechtlichen Ermittlungen, die sich nur gegen junge Menschen wenden, ist die Bevölkerung nach § 48 JGG von der Gerichtsverhandlung ausgenommen. Ausgenommen hiervon sind Vorgehensweisen, die sich (auch) gegen Minderjährige wenden. Peters-Alexis Albrecht: Jugendstrafrecht. JGG Kommentar zum Jugendschutzgesetz. Ausgabe, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8114-3401-1 Ulrich Eisenberg: Jugendgericht. Eingetragen in: Journal for Juvenile Criminal Law and Youth Welfare (ZJJ).

Nr. 15, 2004, S. 259-266 Jürgen Gehb und Günter Drange: Jugendliche im Strafvollzug - quo vaditis? In der: Englischen Richterzeitung: Orgel des Deutsche Richterbundes, Bundes der Richterinnen u. Richter, Staatanwältinnen und Staatsanwälte, 1982 nd Jürgen Gehb and Günter Drange: The ongoing problems of 105 JGG in the practice of juvenile criminal law and in the legal policy discussion (2004), S. 118-121st.

Im: Zentrales Blatt für Jugendrecht: Jugendliche und Familien, Jugenddienste, Jugendgerichtsbarkeit. Orgel des Bundesinstituts für Vormundschaft, 91 (2004), S. 121-127. Bernd-Dieter Meier, Dieter Rössner, Heinz Schöch: Jugendstrafrecht. MÜNCHEN 2003, ISBN 3406499139. Schaffstein/Beulke: Jugendstrafrecht. Ausgabe, Stuttgart 2002, ISBN 3-17-017632-3 Michael Walter: Jugendsünder. Ausgabe Stuttgart 2001, ISBN 3415027759 Michael Walter: Jugendliche als Problem-Gruppe im Strafrecht.

Darin: Goltdammers Strafrechtsarchiv (GA). Band 153, 2007, S. 503-517; Matthias Zieger: Strafverteidigung in Strafsachen für Jugendliche.

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