Jobbörse Ausbildung 2015

Arbeitsmarkttraining 2015

Ausbildung - Berufsprofil/DQR - Arbeitsunterlagen AZUBI - Arbeitsunterlagen für Umschüler - Prüfungsinformationen. Application Manager für unseren Microsoft Dynamics NAV 2015 (m/w). Unterbringung von Flüchtlingen in Ausbildung oder Praktika Wenn sich ein Unternehmen für eine Ausbildung entscheidet oder wenn ein Jugendlicher eine Ausbildung aufnehmen will, ergibt sich die Fragestellung, wie beide Parteien zusammenkommen können. In der Regel unterstützt die Arbeitsagentur hier mit ihren Beratungs- und Vermittlungsleistungen. Entflohene Personen haben auch das Recht auf Rat und Unterbringung durch die Arbeitsagentur.

Darüber hinaus beraten die Institutionen der Jugendhilfe und die lokalen Jugend-Migrationsdienste die Jugend. Dieses wird im Modellprojekt "jmd2start" bis Ende 2017 insbesondere auch weiterhin die Möglichkeiten prüfen, junge Flüchtlinge bei ihrer Eingliederung in den Bildungsmarkt zu unterstützen. Daneben gibt es eine Vielzahl von Dienstleistungen, die von der Bundesregierung unterstützt werden und insbesondere darauf ausgerichtet sind, die Platzierung von Flüchtlingen auf dem Bildungsmarkt zu erleichtern und Jugendlichen und Unternehmern zur VerfÃ?gung zu stellen.

Das Arbeitsamt berät und vermittelt Menschen, die am Berufsleben teilhaben wollen. Der Beirat der Arbeitsagentur informiert über die unterschiedlichen Anforderungsprofile und deren Perspektiven, zeigt Möglichkeiten der Berufsausbildung auf und erläutert Finanzierungsmöglichkeiten. Zudem führen sie Ausbildungsangebot und -bedarf zusammen: durch Personaltraining und Stellenvermittlung, durch Anzeigen in den Druckmedien und die eigene Jobbörse.

Gibt es besondere Zugangsbedingungen zu den Beratungs- und Vermittlungsdiensten der Arbeitsagentur nach dem SGB III oder zu den Sozialleistungen nach SGB III? Entflohene Personen haben prinzipiell ein Recht auf Rat und Platzierung durch die Arbeitsagentur. Entflohene Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis haben uneingeschränkten Zugriff auf die Beratungsdienste der Arbeitsagentur nach SGB III Darüber hinaus haben sie nach einer Wartezeit von drei Monaten Zugriff auf die Vermittlungsdienste.

Wer mit einer Aufenthaltsgenehmigung geflohen ist und gute Aussichten hat, im Land zu bleiben, hat ohne Wartezeiten Zutritt zu den Vermittlungsdiensten der Arbeitsagentur, sofern die entsprechenden Bedingungen im konkreten Fall erfüllt sind. Die Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Iran, Eritrea und Somalia haben derzeit gute Überlebenschancen (Stand: Okt. 2016). Entflohene Personen mit einer Aufenthaltsgenehmigung haben uneingeschränkten Zugriff auf die Vorteile für die Integration in den Arbeitsmarkt nach SGB II sowie Staatsangehörige.

Tolerierte Personen haben uneingeschränkten Zugriff auf die Beratungsangebote der Arbeitsagentur nach SGB III Darüber hinaus haben sie nach einem dreimonatigen Auslandsaufenthalt uneingeschränkten Zugriff auf die Vermittlungsangebote, sofern die entsprechenden Bedingungen im konkreten Fall erfüllt sind. Für die geduldeten Personen, die aus so genannten ³esicheren Herkunftsländern³c stammen und ihren Antrag auf Asyl nach dem Stichtag 30. September 2015 eingereicht haben, besteht ein Beschäftigungsverbot.

Der Bund unterstützt die "klassischen" Beratungs- und Vermittlungsleistungen der Bundesagentur für Arbeit mit speziellen Fördermaßnahmen für Flüchtlinge. Es hat diverse Beratungs- und Unterstützungsangebote aufgebaut oder ausgebaut, vor allem zur Unterstützung der Unterbringung junger Flüchtlinge in der Ausbildung. KAUSA Service Center - die regionalen Koordinations-, Informations- und Beratungszentren - betreuen seit 2013 mit Erfolg Selbständige, junge Menschen und Familien mit Zuwanderungsgeschichte in allen Belangen der dualen Ausbildung.

Als Teil des Sofortmaßnahmenpaketes des BMBF wurde der Aufgabenkreis der KAUSA-Dienstleistungszentren hinsichtlich der Eingliederung von Flüchtlingen in die Ausbildung ausgeweitet. Bereits seit dem 2. Januar 2016 werden auch jugendliche Fluechtlinge ueber Ausbildungsmassnahmen informiert. Die bisherige Erfahrung mit der Eingliederung von Flüchtlingen in den Bildungsmarkt zeigt, dass eine zielgerichtete Ausbildung von Flüchtlingen in Deutschland oft sinnvoll ist.

So sollen im Zuge der Qualifizierungsoffensive "Wege zur Ausbildung von Flüchtlingen" des BMBF, der BA und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) in drei Schritten Jugendliche in die Ausbildung im Handwerksberuf eingeführt werden. Der erste Schritt ist ein Integrationslehrgang des Bundesamtes für Migrationsfragen.

Dort erlernen die Jugendlichen die notwendigen Sprachen. Der nächste Baustein ist eine erste Berufsorientierung: Im Zuge des Förderprogramms "PerjuF-H PerjuF" der BA haben Jugendliche im handwerklichen Bereich die Chance, vier bis sechs Monaten lang erste Berufserfahrungen zu machen und einen umfangreichen Überblick über das Ausbildungs- und Arbeitssystem in Deutschland zu gewinnen.

In der dritten Phase wird das BMBF-Programm "Berufsorientierung für Flüchtling - BOF" durchgeführt. Dort werden die Vertriebenen 13 Wochen gezielt auf bis zu drei beliebige Lehrberufe in den Berufen vorzubereiten. In den Ausbildungswerkstätten prüfen die jungen Menschen im Zuge der Vorbereitungen zunächst, ob die gewählten Lehrberufe wirklich ihrer individuellen Begabung und Veranlagung gerecht werden.

Anschließend sollen die Teilnehmer, die die Anforderungen erfüllten, als Auszubildende eingestellt werden. Die Handwerksbetriebe stellen die notwendigen Ausbildungsstellen zur Verfuegung. "Die" Ausbildungswege für Flüchtlinge" sind zunächst für zwei Jahre (2016-2018) geplant. Sie zielt auf Flüchtige, die nicht mehr zur Schule gehen müssen. Interessenten können sich an ihre örtliche Arbeitsvermittlung wenden.

Mit der Ausbildung und Einstellung von FlüchtlingInnen sind oft zusätzliche Kosten für kleine und mittlere Betriebe verbunden: teilweise scheinen die Fragestellungen zu Aufenthalt status und Arbeitsbewilligung, Sprachenförderung und -qualifikation sowie Unterstützungs- und Betreuungsmöglichkeiten zu komplex und verwirrend. In den kommenden Jahren sollen 150 eigens ausgebildete Aufnahmeplätze in rund 100 Handelskammern und anderen Wirtschaftsorganisationen kleinen und mittelständischen Betrieben bei der Ausbildung von Fluechtlingen helfen.

In kleinen und mittelständischen Betrieben erwecken sie die Bereitwilligkeit, in Praktika, in Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnissen zu flüchten und damit zu binden, die Betriebe in allen Belangen, vor allem bei der Neubesetzung von Ausbildungsplätzen mit genau passenden Auszubildenden, zu betreuen und sie beim Aufbau und der Fortentwicklung einer Aufnahmekultur zu begleiten. Netz "Unternehmen binden Fluechtlinge ein" Das Netz, das vom Bundesministerium fuer Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Industrie- und Handelskammer Deutschland unterstuetzt wird, wendet sich an Firmen, die sich bereits mit Fluechtlingen befassen oder dies in Zukunft tun wollen.

Es geht darum, Fluechtlinge in Ausbildung und Beschaeftigung zu versetzen. â??Das Netz ermöglicht den Austausch von Erfahrungen unter sich, praxisnahe Informationen fÃ?r den Einsatz von FlÃ?chtlingen und neben Begegnungen auch eine hausinterne Online-Plattform. Beispiele guter Praxis und praktische Tipps auf der Website von Unternehmens-Integrations-Flüchtlingen. de sollen andere Unternehmen ermutigen, sich mit Fluechtlingen zu befassen.

Es wurde um zielgruppenspezifische Information zur beruflichen und schulischen Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund ergänzt. Die KMU werden über die Beschäftigungschancen von Fluechtlingen, die rechtlichen Voraussetzungen und Hilfsangebote unterrichtet und durch anschauliche Praxisbeispiele zur Einbindung von Fluechtlingen angeregt. Mit der " ESF - Bundesintegrationsrichtlinie " unterstützt das BMAS die berufliche und berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit speziellen Problemen.

Eines davon ist "Integration von Asylwerbern und Fluechtlingen (IvAF)". IvAF fördert Projektgruppen, die unter Mitwirkung von Unternehmen und Arbeitsämtern oder Arbeitsagenturen durchgeführt werden und dazu dienen, Flüchtlinge (schneller) in Ausbildung oder Beruf zu bekommen.

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