Informatik

Infowissenschaft

Die Informatik ist die Wissenschaft der Informationsverarbeitung und -auswertung. Weiterentwicklung der Informatik">Editing | /span>Quellcode bearbeiten]> Die Informatik ist die "Wissenschaft der gezielten Präsentation, Ablage, Verarbeitung und Übermittlung von Information, vor allem der automatisierten Bearbeitung mit digitalen Rechnern". 1 ] Die Informatik hat sich in der Vergangenheit zum einen aus der mathematischen und zum anderen aus der Praxis der Schnelligkeit und vor allem der Automatik der Berechnung herausgebildet. Im Jahr 1937 veröffentlichte Alan Turing seine Arbeiten über berechenbare Zahlen mit einer Anwendung auf das Entscheidungsproblem, in dem die nach ihm genannte Turing-Maschine eingeführt wird, ein rechnerisches Modell, das auch heute noch von großer Wichtigkeit für die Theorie der Informatik ist.

Schon 1967 bietet die TH München den ersten Informatikkurs auf Veranlassung von Friedrich Ludwig Bauer an, damals noch unter dem Begriff Information Processing. 7 ] Am 11. August 1969 startete die TH Dresden als erste deutsche Uni eine Lehre als Diplom-Ingenieur für den Fachinformatik. Auch 1969 startete die Ingenieurhochschule Fürtwangen (später FH Furtwangen) mit der Lehre, hier noch Informatik genannt.

9] Im WS 1970/71 erfolgte das Studium der Informatik und die anschließende Berufsausbildung zum Diplom-Ingenieur an der Technischen Hochschule Wien. 10] Einige Jahre später wurden die ersten Informatikfakultäten gegründet, nachdem es seit 1962 eine Fakultät für Informatik an der Purdue University gab. Die Informatik wird heute weder klar als Ingenieurdisziplin noch als mathematisch-naturwissenschaftliche Fachdisziplin eingestuft, sondern als eine Fachrichtung, die beides vereint.

Sie wurde 1969 gegrÃ?ndet und ist die gröÃ?te Fachagentur im deutschen Sprachraum. Die beiden großen US-Verbände Association for Computing Machinery (ACM) seit 1947 und das Institut of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) seit 1963 sind von internationaler Bedeutung Die wichtigste englischsprachige Vereinigung, die sich mit den moralischen und sozialen Auswirkungen der Informatik beschäftigt, das FORUM Informatik Innen für Frieden and soziale Verantwortung. 2.

Die erste Vorstufe der Informatik jenseits der mathematischen Grundlagen ist die Entwicklung von zwei Maschinentypen: solche, mit denen die mathematischen Rechnungen durchgeführt oder erleichtert werden können ("Rechenmaschinen"), und solche, die Schlussfolgerungen ziehen und argumentieren können ("logische Maschinen"). Nur Herman Hollerith konnte diese Vorstellung ab 1886 dank des technologischen Fortschritts profitabel umsetzen.

Sprach- und Musterwechsel wurden von der Informatikforschung stark unterstützt oder gefördert. Informatik gliedert sich in die Bereiche Theoretische Informatik, Praktische Informatik und Technische Informatik. Unter dem Stichwort Angewandte Informatik werden die Applikationen der Informatik in den unterschiedlichen Lebensbereichen und in anderen Fachbereichen wie z. B. Wirtschafts-, Geo- und Medizinische Informatik gemanagt.

Die gesellschaftlichen Wirkungen werden ebenfalls fachübergreifend betrachtet. In den anderen Bereichen bilden die theoretischen Grundlagen die theoretischen Grundlagen. Darauf basieren die Fächer der Praxis und der Technik. Es werden zentrale Probleme der Informationsaufbereitung behandelt und nach geeigneten Lösungsansätzen gesucht. Diese Ergebnisse werden schliesslich in der Anwendungsinformatik verwendet.

Die fächerübergreifenden Fächer untersuchen auch, wie die Informationstechnologie Aufgaben in anderen Wissenschaftsbereichen löst, wie zum Beispiel die Erstellung von Geo-Datenbanken für die Geografie, aber auch die Wirtschafts- oder Biotechnologie. Die Theoretische Informatik als Rückrat der Informatik beschäftigt sich mit den abstrakt-mathematisch orientierten Bereichen der Naturwissenschaften.

Der Bereich ist weit gestreut und behandelt unter anderem Fragen der Sprachwissenschaft (Theorie der formalen Sprache oder der Automatentheorie), der Berechenbarkeit und der Kompliziertheit. In der Informatik sind Verkaufsautomaten "imaginäre Automaten", die sich nach gewissen Spielregeln aufstellen. In der Computertheorie wird in der Grundlagenforschung geprüft, welche Aufgaben mit welchen Geräten gelöst werden können.

Kompliziertheitstheorie beschäftigt sich mit dem Resourcenbedarf von Algorithmus bearbeitbaren Problemstellungen an unterschiedlichen mathematischen Rechenmodellen sowie der Qualität der sie bearbeitenden Verfahren. Komplexitäts-Theorie sieht bisher nahezu nur Obergrenzen für den Ressourcen-Bedarf von Problemstellungen vor, da Verfahren für genaue Untergrenzen kaum ausgearbeitet sind und nur wenige Probleme bekannt sind (z.B. für die Aufgabenstellung der Sortierung einer Werteliste mit Unterstützung einer vorgegebenen Ordnungsbeziehung durch Vergleich, die Untergrenze ?(nlog(n)){\displaystyle \Omega (n\log(n))})).

Es gibt jedoch Verfahren, um besonders problematische Problemstellungen als solche zu bezeichnen, bei denen die Vollständigkeitstheorie eine wichtige Bedeutung hat. Das bedeutet, dass ein solches System besonders schwer ist, wenn es die meisten anderen Naturprobleme ohne großen Ressourceneinsatz löst. Ist P nicht NP, können komplette NP-Probleme nicht effektiv behoben werden.

Dieses Gebiet befasst sich mit der Lehre, Analytik, Charakterisierung und Umsetzung von Programmierungssprachen und wird sowohl in der Praxis als auch in der Praxis erforschen. Dieser Teilbereich beeinflußt eng verwandte Gebiete wie z. B. Mathe und Sprachwissenschaft. Das Fachgebiet Formale Methodik befasst sich mit einer Vielfalt von Verfahren zur formellen Spezifizierung und Verifizierung von Soft- und Hardware.

Das Erforschen solcher Verfahren setzt unter anderem die Kenntnis der Mathematik und der Formsemantik voraus. In der Praxis der Informatik werden Grundkonzepte und Verfahren zur Bewältigung von konkreten Problemen in der Praxis erarbeitet, z.B. die Datenverwaltung in der Datenstruktur oder die Softwareentwicklung. Ein zentrales Thema der Informatik ist die Softwaretechnologie (auch Software-Engineering genannt).

Ein wichtiger Bereich der Informatik ist der Übersetzerbau, der auch in der Theorie der Informatik erforscht wird. Das Fachgebiet Computertechnik beschäftigt sich mit den Hardware-Grundlagen der Informatik, wie z.B. Mikroprozessortechnologie, Computerarchitektur, Embedded- und Echtzeitsysteme, Computernetzwerke einschließlich der dazugehörigen systembezogenen Programme, sowie den dafür erarbeiteten Modellierungs- und Auswertemethoden.

Damit wird der elektronische Austausch von Daten zwischen Rechnern möglich und bildet damit die technologische Basis des Web. Unter Protokollen versteht man die Sprache, in der Computer Informationen austauscht. Beispielsweise wurden Warteschlangenmodelle, Petri-Netzwerke und besondere Verkehrstheoriemodelle als Verfahren zur Performance-Modellierung erarbeitet. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Komplexität von Hard- und Software sind auch Zuverlässigkeitsprobleme, Fehlerdiagnosen und Fehlertoleranzen, besonders bei sicherheitsrelevanten Applikationen, von großer Wichtigkeit.

Der Bereich Informatik hat einen engen Bezug zu anderen Bereichen der Informatik und des Ingenieurwesens. Der Oberbegriff Angewandte Informatik "fasst die Anwendung von Verfahren der Informatik in anderen Disziplinen zusammen....". 1 ] Im Bereich der Informatik haben sich eine Reihe von interdisziplinären Teilbereichen und Forschungsansätzen herausgebildet, die zum Teil zu eigenen Naturwissenschaften werden.

Im Bereich der Informatik (Computational Biology) geht es um die Informatikgrundlagen und Anwendungsmöglichkeiten der Datenspeicherung, Organisierung und Auswertung von Biologiedaten. Biodiversitäts-Informatik beinhaltet die Aufbewahrung und Aufbereitung von Information über die biologische Diversität. Chemieinformatik (Chemoinformatik, Chemieinformatik oder Chemiinformatik) ist ein Zweig der Wissenschaft, der das Fachgebiet Mathematik mit der Informatik kombiniert und umkehrt.

Das bedeutet, dass mit solchen Computermethoden in silico mehrere tausend Moleküle getestet werden können, ohne sie durch kombinatorische chemische oder Synthesemethoden ausdrücklich im Prüflabor generieren zu müssen. Computergestützte Ingenieurswissenschaften ist eine fächerübergreifende Ausbildung an der Nahtstelle zwischen Ingenieurswissenschaften, Mathe und Informatik in den Bereichen Elektro- und Maschinentechnik, Verfahrens- und Anlagentechnik.

Wirtschaftsinformationssysteme (auch Managementinformationssysteme genannt) sind eine "Schnittstellendisziplin" zwischen Informatik und Wirtschaft, insbesondere der Betriebswirtschaft. Über ihre Interfaces hat sie sich zu einer unabhängigen Forschung weiterentwickelt. Die Informationstechnik von Informationssystemen und das Wissensmanagement spielt in der Unternehmensinformatik eine wichtige Rolle. 2. Soziale Informatik beschäftigt sich einerseits mit dem IT-Betrieb in gesellschaftlichen Einrichtungen, andererseits mit Technologie und IT als Mittel der Sozialarbeit, wie z.B. dem ambienten betreuten Wohnen.

Mediainformatik fokussiert die Schnittstellen zwischen Mensch und Gerät und beschäftigt sich mit der Verknüpfung von Informatik, Psyche, Ergonomie, Medientechnologie, Mediendesign und Dedaktik. Es ist Teil der Artificial Intelligence, aber auch eine Brücke zwischen Applied Linguistics und Applied Computer Science. Damit verbunden ist auch das Konzept der Kognitionsforschung, das einen eigenen fächerübergreifenden Zweig der Wissenschaft repräsentiert, der unter anderem Sprachwissenschaft, Informatik, Physik, Pharmazie, Psychologie u. a. miteinander verknüpft.

Einsatzgebiete der Informatik sind die Erkennung und Synthese von Sprache, die automatisierte Übertragung in andere Programmiersprachen und die Extraktion von Informationen aus dem Text. Umwelt-Informatik befasst sich mit der Untersuchung und Beurteilung von Umweltfragen mit Hilfe der Informatik. Der Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Simulations-Programmen, Geographischen Informationssystemen (GIS) und Datenbanksystemen. In der Informationsökonomie, der Medizininformatik, der Logistikinformatik, der Krankenpflegeinformatik und der Juristischen Informatik, dem Informations-Management (Verwaltungsinformatik, Wirtschaftsinformatik), der Architekteninformatik (Bauinformatik) sowie der landwirtschaftlichen Informatik, der Archäo-Informatik, der Sport-Informatik und neuen interdisziplinären Ausrichtungen wie der Neuromorphologie bestehen weitere Schnittmengen zu anderen Teilgebieten.

Kooperationen mit der Physik oder der Elektronik werden aufgrund der Beziehung nicht als fachübergreifend beschrieben. Der Informatik-Unterricht, insbesondere in der Schule, ist die Lehre der Informatik. Grundschulinformatik behandelt die Lehre von Informatik-Grundkonzepten in der Vorschule und Grundschule. Artificial Intelligence (AI) ist ein großer Zweig der Informatik mit starkem Einfluss von Logic, Sprachwissenschaft, Neurophysiologie und kognitiver Psychologie.

In einigen Fällen weicht die Methode der künstlichen Befruchtung deutlich von der klassischer Informatik ab. Der Begriff der "künstlichen Intelligenz" reflektiert oft das Aufklärungskonzept des Menschen als Maschinerie, dessen Imitation auf die sogenannte "starke KI" abzielt: eine menschenähnliche, problemlösende und von einer Art Bewußtsein oder Selbstvertrauen und Gefühlen geprägte Aufklärungskraft.

Die schwache KI beschäftigt sich schließlich mit der Simulierung von intelligentem Verhalten mittels mathematischer und informatischer Methoden, nicht mit der Bewusstseinsbildung oder einem tieferen Intelligenzverständnis. Auch die neuronalen Netzwerke zählen zu dieser Gruppe - seit den frühen 1980er Jahren wird die Informations-Architektur des (menschlichen oder tierischen) Hirns unter diesem Namen untersucht.

"Die" Informatik und Gesellschaft" (IuG) ist ein Teil der Informatik und untersucht die Bedeutung der Informatik auf dem Weg in die IT. Das untersuchte Zusammenspiel der Informatik deckt die verschiedensten Bereiche ab. Angefangen bei geschichtlichen, gesellschaftlichen, kulturellen Fragestellungen geht es um wirtschaftliche, gesundheitspolitische, ökologische, moralische, pädagogische und natürlich fachliche Gesichtspunkte. Eine sich entwickelnde weltweit verknüpfte Wissensgesellschaft wird als eine der zentralen Herausforderungen für die Informatik angesehen, in der sie als grundlegende Technikwissenschaft eine entscheidende Bedeutung hat und darüber nachdenken muss.

Einführungskurs in die Informatik: Heinz-Peter Gumm, Manfred Sommer. Oldenbourg, München 2012, ISBN 978-3-486-70641-3 Hans Dieter Hellige (Hrsg.): Geschichte der Informatik. Berlin, Springer 2004, ISBN 3-540-00217-0 Peter Rechenberg, Gustav Pomberger (Hrsg.): Handbuch Informatik. Uwe Schneider, Dieter Werner (Hrsg.): Buch der Informatik. Nachschlagewerk Verlag, Leipzig 2007, ISBN 978-3-446-40754-1. Society for Computer Science: What is Computer Science?

Stellungnahme paper of the Society for Computer Science. oder Was ist Informatik? Springer, Berlin 2005, ISBN 3-540-25388-2. Les Goldschlager, Andrew Lister: Informatik - Eine moderne Einführung. auf Englisch. Karl Hanser, Wien 1986, ISBN 3-446-14549-4 A. K. Dewdney: Der Turing-Bus: Eine Fahrt durch die Informatik mit 66 Bahnhöfen.

Springer, Berlin 2000, ISBN 3-540-67823-9. Arno Schulz: Informatik für Anwender. d. Greyerzer Verlags gesellschaft, Berlin, New York 1973, ISBN 3-11-002051-3. Horst Völz: That is information. in English. Es ist nicht alles Informationen. Schüttelverlag, Aachen 2018. ISBN 978-3-8440-5865-9. High Jumping to: ab Duden Informatik A - Z: Fachlexikon für Studium, Ausbildung u. Beruf, Vierte Auflage.

Hochsprung Studienbeginn ab Wintersemester 2012/2013 - Fachbereich Informatik, Technische Hochschule München.

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