Industriekaufmann

Fabrikantin

Der Industriekaufmann ist ein in Deutschland anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Sie als Industriekaufmann/in beherrschen alle kaufmännischen Belange eines Industrieunternehmens. Die Lagerhaltung ist auch eine Ihrer Aufgaben als Industriekaufmann/-frau. Eine der bestbezahlten Ausbildungen > Industriekauffrau/-mann!

Die Industriekaufleute sind die Schnittstelle zwischen Produktion und Vertrieb.

mw-headline" id="Geschichte_des_Berufs">Geschichte des Berufs >< class="mw-editsection-bracket">[>a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php?title=Industriekaufmann&veaction=Industriel&section=1" title="mw-editsection Berufsgeschichte ">Bearbeitung | /span>Quelltext bearbeiten]>

Im Jahre 1936 wurde der Ausbildungsberuf des Industriekaufmanns zum ersten Mal anerkannt. Die aktuellen Ausbildungsordnungen für gewerbliche Mitarbeiter sind seit 2002 in Kraft. In Betrieben aller Größenordnungen werden für die Konzeption, Umsetzung und Kontrolle der unterschiedlichen betriebswirtschaftlichen Verantwortungsbereiche kaufmännische Sachbearbeiter beschäftigt. Es wird angestrebt, die angehenden Gewerbetreibenden so zu schulen, dass sie alle gewerblichen Tätigkeiten ausführen können.

Der Industriekaufmann/die -frau arbeitet in Büroräumen, wo er/sie Geschäftsvorfälle am Rechner bucht oder Offerten und Auswertungen erstellt und vergleicht. Die Ermäßigung muss vom Lehrbetrieb bewilligt und bei der IHK fristgerecht angemeldet werden. Für die Berufsausbildung zum Industriekaufmann ist kein besonderer Abschluss erforderlich.

Das Berufsausbildungsgesetz (BBiG) für die Prüfung zum Industriekaufmann. Sie müssen lediglich über die entsprechenden Berufserfahrungen (entsprechend dem Anforderungsprofil der Industriekaufleute) verfügen. Zulassungsvoraussetzung für die Aufnahme in die Abschlußprüfung ist die Aufnahme in die Vorprüfung. Der Untersuchungszeitraum liegt bei 90 min.

Im Anschluss an die Prüfungen erhält der Auszubildende eine Teilnahmebestätigung der verantwortlichen Industrie- und Handelskammern bzw. Handwerkskammern. Der Soll-Ist-Vergleich der Funktion alitäten (Testbereiche) ermöglicht es, zu ermitteln, in welchen Gebieten ein Defizit besteht. Bereiche der Zwischenprüfung: Die Abschlußprüfung ist öffentlich-rechtlich geregelt - die Ausbildungsordnungen sind bundeseinheitlich und werden vom Bundeswirtschaftsministerium ergangen.

Es gliedert sich in vier Prüfungsbereiche: Das Einsatzgebiet wird oral untersucht. Im Rahmen der Aufgabenbearbeitung sollen Geschäftsabläufe untersucht und ergebnis- und kundenorientierte Lösungen erprobt werden. Es handelt sich um konventionelle Aufgabenstellungen, d.h. der Testperson muss seine Antwort ungehindert ausformulieren. Auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften soll der Prüfungsteilnehmer in 60 min an praktischen Aufgabenstellungen arbeiten und nachweisen, dass er die allgemeinen wirtschaftlichen und sozialen Kontexte der Berufs- und Berufswelt präsentieren und bewerten kann.

Nach der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Untersuchung erfolgt die 90-minütige Abschlußprüfung des Prüfungsgebietes Kaufmännisches Management und Controllings. Vier praktische Aufgabenstellungen (mit weiteren Teilaufgaben) aus dem Umfeld der Leistungsverrechnung und des Controllings müssen durchlaufen werden. Während der Abwicklung der Aufgaben soll der Untersuchte nachweisen, dass er in der Lage ist, sowohl die operativen Cash- und Werteflüsse zu ermitteln als auch wirtschaftliche Rückschlüsse zu ziehen.

Auch die Tasks werden in einer programmierten Version zur Verfügung stehen. Bei der mündlichen Untersuchung (Anwendungsbereich) handelt es sich um einen Vortrag und eine Fachdiskussion. Die Prüflinge erstellen einen maximal fünf Seiten umfassenden Bericht als Vorlage für die Darstellung und die Fachdiskussion. Im Vortrag soll der Prüfungsteilnehmer anhand des Berichts nachweisen, dass er Fakten, Prozesse und Resultate der Bearbeitung der Fachaufgabe erklären und mit den in der Praxis üblichen Methoden wiedergeben kann.

Im folgenden technischen Gespräch soll der Testpersonen aufzeigen, dass er die repräsentierte technische Aufgabe in Gesamtzusammenhängen klassifizieren, Zusammenhänge erklären und auswerten kann. Der Vortrag und die technische Diskussion sollten nicht länger als 30minütig sein. Der Kandidat erhält das Resultat der Schlussprüfung nach dem technischen Gespräch. Die Ausbildung schließt mit dem Abitur ab. Als Datum der Bekanntmachung des Prüfungsergebnisses wird das Datum des bestandenen Examens angesehen.

Ist in der Klausur in bis zu zwei Prüfungsgebieten die Bewertung "schlecht" und in den anderen Prüfungsgebieten zumindest die Bewertung "ausreichend" erreicht worden, kann die Klausur auf Wunsch des Kandidaten durch eine 15-minütige Klausur in einem als "schlecht" eingestuften Prüfungsgebiet erweitert werden, wenn dies der entscheidende Faktor für das Ablegen der Schlussprüfung sein kann.

Das Testfeld ist vom Testpersonen festzulegen. In diesem Prüfungsgebiet werden die schriftlichen und mündlichen Leistungen im VerhÃ?ltnis 2:1 zu einer Bewertung kombiniert. Der IHK-Abschluss als Industriekaufmann/-frau wird abgelegt, wenn die folgenden Voraussetzungen zutreffen: 1: Wird in einem Prüfungsgebiet die Bewertung "unbefriedigend" erreicht, kommt es - ungeachtet aller anderen Prüfungsergebnisse - zu einem Nichtbestehen der Endabnahme.

Das gescheiterte Abschlussexamen kann zwei Mal abgelegt werden, und zwar möglichst frühzeitig zum nächst möglichen Prüfungsdatum ( 37 Abs. 1 S. 2 Berufsbildungsgesetz). Auf Verlangen kann der Prüfling von der wiederholten Durchführung der Prüfungen befreit werden, sofern er sich für die erneute Untersuchung einschreibt und die nächstmögliche Untersuchung innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss der nicht erfolgreichen Untersuchung ablegt.

Die Ausbildungsdauer ist auf Antrag des Praktikanten bis zur nächsten möglichen Abschlussprüfung, maximal jedoch um ein Jahr zu erweitern (§ 21 Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes). Die typischen Ausbildungsmöglichkeiten für einen Industriekaufmann sind:

Mehr zum Thema