Im Dualen system

In dem dualen System

Die duale Ausbildung ist der Kern der Berufsausbildung in Deutschland. Unter dem Begriff "duales System" versteht man, dass die Auszubildenden parallel an zwei Standorten lernen: im Betrieb und in der Berufsschule. Wie ein Merkmal und oft das erste, angeblich einzige Merkmal des dualen Systems.

Duale Qualifikation im dualen System

Die"" Handbuch zum Kauf der fachhochschulischen Ausbildung in den fachklassen des dualen System (Doppelqualifikation)" des Ministers iums für schulische Bildung und Fortbildung NRW (MSW) zeigt, wie Schüler* im Rahmen einer Fachhochschulausbildung in einem Ausbildungsberuf von mind. drei Jahren im dualen System die Chance haben, zeitgleich mit der Berufsqualifikation die fachhochschulische Ausbildung zu erlernen. Der MSW präsentiert die gesetzlichen Anforderungen, wie die Rahmenvereinbarungen der Konferenz der Kultusminister und die Berufsbildungs- und Prüfungsordnungen, und informiert über die Vorbereitungen, den Aufbau und die Durchführung der beruflichen Qualifikation und der Hochschulzugangsberechtigung.

Die didaktische und organisatorische Struktur der Weiterbildung wird in einem eigenen Abschnitt dargestellt und schließlich werden exemplarisch für die Durchführung des Bildungsangebotes zum gleichzeitigen berufsqualifizierenden und fachhochschulischen Abschluss detailliert erörtert.

Frei wählbare Schulen im dualen System| Forschungsvorhaben und -projekte der Universität Zürich/Österreich | Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Deißinger Thomas

Der Berufsschulbezirk in Nordrhein-Westfalen wurde zum 1. August 2008 gesetzlich abgeschafft. In der Folge wurde eines der wesentlichen Merkmale der dualen Ausbildung in Deutschland - die Struktur des dualen Lernortes - umgestellt: Die Berufsbildung: Statt der bisher gesetzlich geregelten Vergabe einer Berufsfachschule an einen Lehrbetrieb kann der Unternehmer nun seinen dualen Gesellschafter selbst bestimmen. In NRW sollen im Zuge einer Studie die Reaktion der beiden dualen Systemträger - der berufsbildenden Schulen und Betriebe - auf die Beseitigung der Schulbezirke und die mit der Schulrechtsänderung verbundenen mögl. und risikobehafteten Möglichkeiten aus Sicht der beiden Lernstandorte untersucht werden.

Die grundlagenorientierte Forschungsaufgabe ist auf die Fragestellung gerichtet, inwieweit die auf dezentrale Marktbeherrschung ausgerichtete und in Nordrhein-Westfalen erstmals im Rahmen des dualen Modells praktizierte Schulfreiheit in einem "staatlich kontrollierten Marktmodell" (Greinert 1988: 149) der dualen Berufsbildung verankert werden kann.

Als erster Arbeitsschritt wurde eine konsequente Prüfung der verfügbaren Landtagsunterlagen zur Reform der Schulwahlen durchgeführt. In einem zweiten Teilschritt wurde die Dokumentanalyse durch einen primären analytischen Feldansatz erweitert - ein Interview mit Fachleuten auf der Ebene der Verwaltungskontrolle des dualen Systems. 2. Dabei werden zwei System-Ebenen (die politisch-administrative Kontroll- und die Ausbildungsebene) sowie zwei methodische Ansätze (qualitative und quantitativ e Verfahren) berücksichtigt.

Das Sprengprinzip im dualen System - ein regulatorisches Überbleibsel oder notwendig? 2014: Schulauswahl und Schülerwettbewerb im dualen System. Über die Abschaffung der Berufsschulkreise in Nordrhein-Westfalen. Huber, K. (2011): Vor- und Nachteile für die Abschaffung der Berufsschulkreise in Nordrhein-Westfalen. Aus: Koelner Magazin für Wirtschafts und Erziehung 51, p. 3-30. Huber, K. (2011): Berufssschulwettbewerb und staat Regulierungsmechanismen: Results of an expert survey in North Rhine-Westphalia.

Huber, K. (2009): Schulfreiheit im dualen System: Chance und Risiko.

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