Ihk Leipzig Ausbildungsplätze

Die Ihk Leipzig Ausbildung

Unternehmen nutzen das Projekt Hörsaalhandwerk der Handwerkskammer zu Leipzig. Azubis von BMW bei der Arbeit in Leipzig. Nehmen Sie jetzt teil: Ihr Standpunkt zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für 2019

Firmen, die sich für die Eingliederung von Zuwanderern einsetzen, können sich bis zum 6. August 2018 anmelden oder als Favorit vorschlagen lassen. Die drei Industrie- und Handelskammern in Sachsen, Chemnitz, Dresden und Leipzig haben mit dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres 8.829 Ausbildungsverträge abgeschlossen - ein Zuwachs von 5, sieben Prozentpunkten oder 475 Arbeitsverträgen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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Auszubildende gehen der Volkswirtschaft aus

Jeder dritte Ausbildungsbetrieb kann nicht alle Ausbildungsplätze ausfüllen. Dies beweist eine Untersuchung des DIHK. Es wird für deutsche Firmen immer schwerer, einen Auszubildenden zu bekommen. Im Jahr 2017 hatte jeder dritte Betriebe noch freie Ausbildungsplätze. Dies geht aus einer Untersuchung des DIHK hervor. Das ist der größte Stellenwert, den der DIHK je erreicht hat.

Im Jahr 2008 konnte nur jeder fünfte Betrieb nicht genügend Lehrlinge einstellen. Demnach gibt es zu wenig kompetente Antragsteller, um den Anforderungen gerecht zu werden. Deutschlandweit haben zwei von drei Betrieben, die nicht alle Ausbildungsplätze besetzten, keine passende Bewerbungsmappe erhalten. Jedes vierte dieser Betriebe erhielt keine einzigen Bewerbungen.

"Das ist für mich eine riskante Entwicklung: In Deutschland gehen die Spezialisten aus", sagt DIHK-Präsident Eric Schweitzer. "Zunächst bleibt der Auftrag'nur' lange, aber dann müssen sich die Firmen komplett einfügen - bis ganze Industrien in Schwierigkeiten sind. In diesem Umfeld wollen sich die Firmen für Praktikanten attraktiv machen. Dazu wird in der Untersuchung festgestellt, dass sie zunehmend gemeinsame Aus- und Weiterbildung, zusätzliche Qualifikationen und Aufenthalte im Ausland anbieten.

Um Auszubildende konkurrieren 16% mit Incentives wie z. B. zusätzliche Urlaubstage oder mehr Lohn. Zudem suchen immer häufiger nach bestimmten Gruppen von Bewerbern wie z.B. Studienabbrechern. Bei der Online-Befragung des DIHK nahmen 10.335 Teilnehmer teil. IT-Kenntnisse sind für die meisten Gesellschaften ein wesentliches Auswahlkriterium, sagt die Studienteilnehmer.

In den meisten Betrieben, die nicht mehr genügend Lehrlinge vorfinden, wird beklagt, dass die Absolventen über Beruf und Ausbildung unklar sind. Der DIHK plädiert deshalb für einen Ausbau der beruflichen Orientierung an der Schule, vor allem an der Oberschule. Wie der DIHK mitteilt, wird eine der Entwicklungen die Lage der Unternehmen bald verschärfen: Die erfahrenen Arbeitnehmer der Babyboomer-Generation gehen immer mehr in den Ruhestand.

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