Gibt es noch Ausbildungsplätze für 2016

Sind noch Ausbildungsplätze für 2016 vorhanden?

Im Unterricht selbst gibt es jedoch deutlich weniger. Bildungsmarkt: Wer will Metzger werden? Der IT-Sektor wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. Weitere warten noch auf einen Ausbildungsplatz. In der Zeit nach dem Praktikum werden noch Lehrstellen geschaffen.

Bildung: Weshalb viele Ausbildungsplätze fehlen

Ausschlaggebend für die Wahl der sieben Auszubildenden, die zurzeit im brandenburgischen Gasthof Zum Röttmeister in der Ausbildung zum Koch und Hotelfachmann sind, war vor allem der im Vorstellungsgespräch gewonnene Eindrücke. Fox war lange Zeit nicht überrascht, dass es keine Kandidaten auf Stellenausschreibungen gibt. Lediglich für das Restaurantabteil kann sie so niemanden finden.

Restaurantfachwirt ist der Ausbildungsberuf mit den meisten Ausbildungsplätzen in Deutschland. Metzger und Fachhändler für Lebensmittel-Handwerk sind ebenfalls wenig beliebt, jeder dritte Lehrplatz kann nicht eingenommen werden. In Deutschland gibt es aber immer noch mehr Bewerbungen als Ausbildungsplätze. Im Zeitraum von 10. Juni 2016 bis 30. Juni 2017 meldeten sich 500 junge Menschen bei der BAV an.

Es wurden 572.000 Ausbildungsplätze angeboten. In der Tat, eine Bildung haben 523. 300 Jugendliche angefangen. Arbeitsmarktanalytiker haben ein unbürokratisches Schlagwort für das Problem gefunden: Die 21-Jährige Jessica Alburg arbeitet gerne im Lokal. Am liebsten hat sie eine Lehre als Hotelmanagerin gemacht, deshalb hat sie "mehr Vielfalt und mehr Möglichkeiten", sagt sie.

Das ist für ihre Vorgesetzte Rebecca Fox eine verständliche Überlegung: "Neben dem Dienst werden mehrere Bereiche wie Hauswirtschaft, Empfang und Gastronomie durch die Hotellerie geführt. "Um sich zum Restaurantfachmann ausbilden zu lassen, muss man sehr serviceorientiert sein und oft auch Spätdienst akzeptieren. Nein, sagt Elisabeth Krekel vom BIBB. Das Fazit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung lautet auch, dass viele Kinder und Jugendliche von vielen Lehrern und Erziehern empfohlen werden, einen Abschluss so weit wie möglich zu erreichen, anstatt eine Lehre zu starten.

"Wenn man Friseurwesen lernen könnte, wäre die ganze Erde für viele Menschen schon in Ordnung", wird in der Untersuchung ein Bildungsberater genannt. In seinem Bericht zur Berufsbildung führt das BIBB drei Eigenschaften auf, die "erfahrungsgemäß die Berufsausbildung erschweren": ein Mindestalter von mehr als 20 Jahren. Dabei hat er festgestellt, dass viele Firmen immer noch auf die klassischen Displays zurückgreifen, die nicht für den Einsatz auf dem Smartphone sind.

"Die Erwartung, dass junge Leute sich an einen Computer setzten, ein Web-Formular füllen und ihre Zertifikate scannen und uploaden, ist schlichtweg überholt. "Andererseits würden Antragsteller mit einem angeblich schwachen Notenschnitt sofort abgelehnt. "Die erste Auswahl geht auf eine Zeit zurück, in der es mehr Bewerbungen als Ausbildungsplätze gab", sagt Konjovic.

Der Abschluss des Abiturs und des mittleren Schulabschlusses war zur führenden Währung auf dem Bildungsmarkt geworden. Gymnasiasten hätten kaum eine Möglichkeit. Unternehmen begründen dies gerne damit, dass nur Schulabgänger eine adäquate Ausbildung haben. "Die Untersuchung der Stiftung Deutsche Kinder- und Jugendhilfe nennt einen Lehrer der Berufsschule wie folgt: "Wer früher eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker gemacht hat, kann kaum einen Lehrvertrag zum Mechatroniker abschließen, wenn er selbst qualifiziert wäre.

Im Jahr 2016 haben sich in Deutschland zum ersten Mal mehr Jugendliche mit Realschulabschluss als mit Realschulabschluss um einen Lehrplatz bewirbt. "Und in vielen Unternehmen wäre sowieso für jeden Raum. Der Restaurantfachmann ist nicht nur der Ausbildungsberuf, in dem die meisten Ausbildungsplätze nicht besetzt sind, sondern auch derjenige, in dem die meisten Ausbildungsverhältnisse gekündigt werden:

Einer von zwei (49,6 Prozent) kündigt sein Beschäftigungsverhältnis während der Bewährungszeit. Ähnliches gilt für angehende Friseure und Spezialisten für den Bereich des Schutzes und der Arbeitssicherheit. Im zweiten Ausbildungsjahr sind es erst sechzehn, der armenische Kaufmann wird in einer Backstube in einem Hamburgischen Markt ausgebildet. Deshalb ist er normalerweise allein auf der Straße.

Das stört ihn aber nicht, sagt Sahakyan: "Es sind immer viele Gäste da, und es gibt immer etwas zu tun. Er sagt, der Beruf macht so viel Spass, dass er nicht versteht, warum das Training so abwegig ist. Für seine Ferienwohnung allein muss er 500 EUR pro Monat plus Monatskarte bezahlen.

Der Berufsbildungsbericht enthält eine sehr plausible Vorstellung, wie dem Mangel an Auszubildenden begegnet werden kann: "durch Steigerung der Attraktivität der jeweiligen Ausbildung/Berufe". Was an Attraktivität gewinnen könnte, ist auch gleich aufgelistet: Ausbildungsvergütungen, Zeitaufwand.

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