Gesuchte Ausbildungsberufe 2015

Ausbildungsplätze gesucht 2015

Im Jahr 2015 gab es viele Stellenangebote und Ausbildungsplätze, die unbesetzt blieben. Bildungsstatistik 2015 (PDF, 137,3 kB). Lehrlingsausbildung - "Mach eine Lehre!" - Taktstrich Zwischen 2011 und 2014 ist die Anzahl der offenen Ausbildungsplätze in Deutschland in allen Berufsbereichen angestiegen. Dies hat das Institute of German Business untersucht.

Unternehmen in Ost- und Süddeutschland haben besonders große Nachteile. Er soll auf ganzseitiger Werbung und in TV-Spots zu sehen sein, durch groß angelegte Aktionen auf Plakaten damit in Berührung kommen und nicht mehr an der Aussage in den Social Media vorbeikommen: "People, do an education!

"Kaum eine andere Gruppe wird von der Ökonomie so aggressiv beworben wie Schüler. Industrie- und Handelskammer, Hauptverband des Deutschen Handwerks und die Unternehmen selbst gehen in die gleiche Richtung. Zwischen 2011 und 2014 ist die Anzahl der offenen Ausbildungsplätze in Deutschland in allen Berufsbereichen gestiegen, wie eine Untersuchung des Kölner Wirtschaftsinstituts ausweist.

Während 2011 noch fünf Prozentpunkte aller Lehrstellen nicht besetzt waren, erhöhte sich dieser Prozentsatz drei Jahre später auf 6,6 Prozentpunkte. Die Quote der offenen Stellen hat sich von 7,8 auf 16,1 % im Jahr 2014 mehr als verdoppelt. 2007 waren es noch 7,8 %. In den Ernährungsberufen, also Köche, Metzger und Bäcker, war der Marktanteil bereits 2011 mit 13,1 Prozentpunkten besonders hoch - bis 2014 war er weiter auf 19,1 Prozentpunkte gestiegen.

Auch in den gut dotierten Elektro-Berufen fehlen 2014 4,7 Prozentpunkte der Ausbildungsstellen, beinahe das Doppelte gegenüber 2011. Wie schwierig es für die Betriebe ist, Auszubildende zu finden, ist nicht nur vom Beruf abhängig. Große Differenzen gibt es auch in den verschiedenen Bundesländern, wenn es um die Lehrstellenbesetzung geht.

Wie die IW-Studie belegt, haben Firmen in Ost- und Süddeutschland besonders große Probleme: Bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern bleibt nahezu jeder vierte Ausbildungsplatz unbelegt, in Stralsund mehr als jeder fünfte. Aber auch in Bayern haben Firmen Schwierigkeiten, passende Kandidaten zu bekommen - vor allem in der Tourismus- und Lebensmittelbranche.

Nordrhein-Westfalen: Für Politiker und Unternehmen ist das kein Problem. Nach Bremen, Hamburg und Berlin hat das Land mit 4,3 Prozentpunkten den mit Abstand geringsten Leerstand, in Dortmund sind es nur 1,1 Prozentpunkte. Dies ist besonders beachtlich, wenn man bedenkt, dass es in Bremen fast 6.000 Lehrstellen gibt, in Hamburg fast 14.000 und in Berlin 16.500, denn in Nordrhein-Westfalen sind es mehr als 122.000, also zwanzigmal mehr als in Bremen und immer noch acht bis neunmal mehr als in Hamburg und Berlin.

Gerade der Orient und der Sueden haben grosse Schwierigkeiten, Praktikanten zu bekommen. Der Freistaat Bayern ist mit diesem Thema nicht vertraut: Die Konjunktur ist so gut, dass die Nachfrage nach Facharbeitern und damit auch nach geeigneten Lehrlingen steigt. Umgekehrt wirkt sich das, was für den Bildungsmarkt zutrifft, auch auf den Arbeitsmark aus:

In Deutschland sind 285 Ausbildungsberufe erforderlich.

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