Gesetzliche Ausbildungsvergütung

Ausbildungszulage

Alle zwei Jahre wird der gesetzliche Mindestlohn überprüft und gegebenenfalls angepasst. Mindestlöhne in der Berufsausbildung - Arbeitsgesetz 2018 Mit dem MiLoG (Mindestlohngesetz) wird seit dem Jahr 2015 eine Mindestlohngrenze für Mitarbeiter....

Alle zwei Jahre wird der gesetzliche Mindestgehalt geprüft und gegebenenfalls angepaßt. Die Auszubildenden haben keinen Anrecht auf den Minimallohn. Einer der Gründe dafür ist, dass sie eine Ausbildungsvergütung und kein Einkommen haben. Außerdem wird die Schulung in der Regel nicht zur Deckung der Lebensunterhaltskosten abgeschlossen, sondern um etwas zu erlernen.

Deshalb wird kein Minimallohn ausbezahlt. Das Mindestlohnrecht kommt aber wie die meisten Rechtsvorschriften nicht ohne Ausnahme aus. So sind z.B. Praktikanten, Saisonarbeiter oder Mitarbeiter, die einem tariflichen Mindestgehalt unterliegen, vom Mindestgehalt auszunehmen. Aber was ist mit dem Minimallohn für die Weiterbildung? In diesem Beitrag können Sie lesen, ob ein Auszubildender auch den Mindestgehalt bekommen muss und welche weiteren Voraussetzungen zu beachten sind.

Gelten die Mindestlöhne auch für Praktikanten? Laut Gesetzgebung gibt es keinen Mindestgehalt für Praktikanten. Die Auszubildenden gehören eher zu den Ausnahmeregelungen des Mindestlohngesetzes. Das belegt auch 22 MiLoG: Dieses regelt nicht die Entlohnung der Arbeitnehmer für ihre berufliche Erstausbildung. "Es gibt also keinen Mindestgehalt in der Weiterbildung.

Der Grund dafür ist, dass die Auszubildenden nicht für ihre Tätigkeit bezahlt werden, sondern eine Ausbildungsvergütung zuerkannt wird. Unter anderem soll der Mindestgehalt für Gruppen von Berufstätigen gelten, die ihre Lebensunterhaltskosten trotz ihrer Tätigkeit nicht decken konnten. Die Auszubildenden werden in der Regel nicht für Mieten, Bekleidung oder Lebensmittel ausgebildet. Die Auszubildenden sind also keine Mitarbeiter.

In der Regel sprechen sie gegen einen minimalen Lohn in der Berufsausbildung. Besteht eine weitere minimale Entlohnung in der Schulung? Im Allgemeinen bestimmen gewerkschaftliche Organisationen und Unternehmer, wie die Auszubildenden entlohnt werden. Es gibt jedoch weder einen Minimallohn noch einen anderen Minimallohn für die Auszubildenden. Denn die Weiterbildung sollte sich nicht nur auf die Entlohnung konzentrieren:

Die Ausbildungsvergütung liegt deutlich unter dem gesetzlichen Mindestgehalt. Wichtiger sollte es jedoch sein, dass die Auszubildenden auf eigenen Füßen stehend gelernt haben und sich im Laufe der Zeit daran gewöhnt haben, finanziell ohne ihre Erziehungsberechtigten auszukommen. Grundsätzlich haben Praktikanten bis zum Ausbildungsabschluss noch Kindergeldanspruch.

Das kann dazu beitragen, dass in der Bildung kein Mindestgehalt ausbezahlt wird. Die Auszubildenden sind nicht die einzigen Berufsgruppen, die unter die Ausnahmeregelungen zum Minimallohn fallen. Nach Abschluss der Schulung - auch wenn dies vor Vollendung des achtzehnten Lebensjahrs der Fall ist - entsteht in der Regel ein automatischer Mindestlohnanspruch.

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