Gehalt bei Umschulung

Umschulungsgehalt

Umschulungen für Pädagogen: Der Hartz IV - die allerletzte Truppe Pädagoge ist ein Berufsstand mit Perspektive. Kein Baby-Boom steht bevor, aber da immer mehr Familien ihre Kleinen einer Kindertagesstätte überlassen wollen, wächst die Nachfrage. Bereits ab dem ersten Lebensjahr haben Familien einen gesetzlichen Anspruch auf Betreuung von Kindern, die ihren ersten Lebensjahrgang hinter sich haben. Dann werden die lokalen Behörden nicht mehr in der Lage sein, ihre Mütter und Väter loszuwerden.

Trotz des krisensicheren Berufsstandes schätzt das Deutsche Jugendinstitut, dass es rund 20.000 Pädagogen weniger gibt. "Wir haben unter den Langzeiterwerbslosen rund 800.000 Menschen, die die Anforderungen der Schule erfüllen", sagt Heinrich Alt, Mitglied des Vorstands der Agentur für Arbeit. 3. Sie erhofft sich durch eingehende Beratungen rund 5000 Erwerbslose für den Ausbildungsberuf des Erziehers/der Erziehungsberechtigten begeistern zu können.

Doch können die Arbeitslosen überhaupt zu Pädagogen umgeschult werden? "Du hättest viel früher umlernen können, wenn du es gewollt hättest. Die Vorschriften der Bundesanstalt für Arbeit hätten dies bisher vermieden. "Um eine Umschulung durch die BA finanzieren zu können, ist es notwendig, dass die unterstützte Weiterbildung um ein drittel geringer ist als die reguläre Schulung.

Finanziert sie eine reguläre Bildung oder bestehen sie auf einem Turbo-Abschluss? In der Regel beträgt die Ausbildungszeit drei Jahre, davon zwei Jahre in der schulischen und ein Jahr in der praktischen Berufsausbildung. Die ersten Ex-Arbeitslosen werden daher erst ab 2015 als Pädagogen arbeiten. Die Nachfrage nimmt ständig zu, aber Pädagogen sind kein Traumjob für Schulabgänger.

Nach Ansicht des Gewerkschaftsexperten Eilbeck ist es wichtig, den Ausbildungsberuf permanent zu verbessern als ein einmaliges Programm mit Erwerbslosen. Wichtig ist das Gehalt. Das Anfangsgehalt eines Pädagogen beträgt 2160 EUR, ein erfahrener Lehrer etwa 2500 EUR. Eine Besonderheit ist jedoch, dass ein Schulabgänger, der Pädagoge werden will, zunächst gar kein Gehalt an der Fachhochschule erhält.

"Bei dieser Gegenüberstellung fehlt 1.000 EUR. Viele Pädagogen finden deshalb ihr Gehalt unfair und sind damit äußerst unbefriedigt. "Bei der derzeitigen Gehaltsstruktur kann man keinen guten Abiturienten mehr erreichen. Um ein wenig zu übertreiben: "Für alle, die auch lernen können, ist der Ausbildungsberuf zur Zeit keine wirtschaftliche Alternative".

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