Friseur Lernen

Frisör Lernen

Wer Friseur werden will, muss nicht nur gut im Haare schneiden sein. Sie wollte Friseurin werden. Die angehenden Friseure lernen mit ihnen Haut, Hände und Nägel zu beurteilen, zu reinigen und zu gestalten. Das Friseurhandwerk ist ein harmonischer Beruf. Erfordert das nicht eine Ausbildung zum Friseur?

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Wer Friseur werden will, muss nicht nur gut im Haarschneiden sein. Noch eine Weile braucht sie, bis sie nach der Kundenschere greift. Katharina Raab absolviert seit vier Wochen eine Friseurausbildung im Würzburger Friseursalon Futurismo. Raab hat schon als Kind die Frisur ihrer Kusine und Schwestern gemacht.

Das Verlangen, Friseur zu werden, war offensichtlich. Eine Friseurausbildung braucht drei Jahre: Haare putzen, abschneiden, legen - in dieser Zeit ist alles da. Die Auszubildenden lernen zudem, wie sie ihre Gäste betreuen, den Haarzustand einschätzen und Terminvereinbarungen treffen können. Die Spezialistin Katharina Raab ist auf Färbung ausgerichtet. Zukünftige Friseurinnen und Friseurinnen sollen kommunizieren können, sagt Harald Esser vom Hauptverband des Friseurhandwerks.

Durch geschickte Recherchen erhält der Friseur die exakten Einfälle. Selbst Auszubildende dürfen keine Angst vor dem Kontakt haben, weil sie immer in der Nähe des Auftraggebers sind. Er selbst hat einen eigenen Friseursalon in Köln und trainiert auch. Trotzdem ist die Berufsausbildung bei Jugendlichen nach wie vor beliebt: Nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung ist der Friseur auf Platz elf der am stärksten ausgewählten Lehrberufe.

Dennoch geht die Anzahl der Friseurlehrlinge zurück. Während es 2008 noch rund 39.400 Auszubildende in Deutschland gab, waren es 2011 bereits rund neuntausend weniger. Der überwiegende Teil der Friseurlehrlinge (90 Prozent) ist Frauen. Der überwiegende Teil der Lehrlinge absolviert seine Berufsausbildung im Unternehmen und in der Berufsfachschule. Sie können die Berufsausbildung aber auch ausschliesslich in einer berufsbildenden Schule durchlaufen.

Die Auszubildenden merken nicht einmal den harten Alltag im Unternehmen. Zukünftige Friseurinnen und Friseurinnen benötigen keinen gewissen Abiturabschluss. Die meisten Facharbeiterinnen und Facharbeiter sind nach der Ausbildung in Friseurbetrieben tätig. Laut BA erhalten Friseurauszubildende im ersten Lehrjahr bis zu 360 EUR pro Jahr. Im zweiten Jahr 450 EUR und im dritten Jahr bis zu 550 EUR.

Für Wandergesellen beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt zwischen 1300 und 1700 EUR Brutto. "Wer den Beruf des Friseurs erlernt, hat nichts gegen das Gehalt", sagt Esser. Aber gleichgültig, ob es sich um eine betriebliche oder schulische Berufsausbildung handelt: In beiden Branchen verbringt der Auszubildende einen großen Teil seiner Zeit im Berufsleben. Stellen Sie sich also gerade hin und überlassen Sie dem Gast bei Bedarf das Stehvermögen, damit Sie sich nicht den Kopf zerbrechen.

Außerdem haben Friseurinnen und Friseurinnen oft mit Allergie zu tun. Hinzu kommen Spezialcremes, die rasch resorbiert werden, so dass das Haar sofort wieder verwendet werden kann, erläutert Esser. Katharina Raab hat auch die Tatsache internalisiert, dass sie sich um ihre Hand kümmern muss. Sie weiss noch nicht, was nach ihrer Schulung kommt.

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