Freie Ausbildungsplätze last Minute

Offene Lehrstellen in letzter Minute

Was hältst du von einer Ausbildung zum Mechatroniker für Kältetechnik? "Last-Minute-Aktion " für freie Ausbildungsplätze wird ausgeweitet Das Last-Minute-Programm begann am 28. Juni und läuft nun bis zum 31. Dezember. "Es ist gerade erst angelaufen und in Mecklenburg-Vorpommern gibt es noch viele Ausbildungsplätze.

Wir wollen mit unserer Kampagne die Weiterbildung in unserem Lande weiter vorantreiben. Die Jugendlichen müssen die Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen in ihrer Umgebung noch besser kennen lernen.

Firmen unterstützten die Kampagne mit handfesten Anträgen. Aus diesem Grund haben wir die Kampagne verlängert", sagte Bundeswirtschaftsminister Harry Glawe am Donnerstag. Die Ministerin rief die Firmen im Bundesland auf, das kostenlose Angebot zur Beschaffung freier Kapazität weiterhin verstärkt zu nützen. An der Kampagne beteiligen sich rund 160 Firmen im Lande.

Seit Beginn der Kampagne haben sich 19 neue Gesellschaften registriert. "Das große Echo zeigt auch, dass die Betriebe noch immer auf der Suche nach Auszubildenden sind. Dabei ist es für uns von großer Bedeutung, dass unsere Kunden ihre eigenen professionellen Leistungen und Karrierechancen noch stärker bewerben. Jede junge Person hat Anspruch auf eine gute Ausbildung", so Glawe weiter. Im Rahmen der Last-Minute-Aktion können Ausbildungssuchende alle Betriebe im Ausbildungsatlas wählen, die noch einen offenen Ausbildungsstellenplatz haben.

Sie sind mit dem Last-Minute-Symbol, einem rotem Alarmgeber, gekennzeichnet. Laut BA sind Ende August noch 3.600 Ausbildungsplätze (+4% gegenüber dem Vorjahr) frei, 2.200 Studienbewerber (+10,2%) suchen noch einen Lehrplatz. "Diejenigen, die noch nicht wissen, wohin ihre Berufsorientierung führt, können die vielen Karrieremöglichkeiten nutzen", sagt er.

Bundeswirtschaftsminister Glewe rief die Betriebe dazu auf, auch leistungsschwachen jungen Menschen eine Ausbildungsmöglichkeit zu ermoeglichen. Beispielhaft erwähnte er die Chancen für junge Menschen im Kontext des Programmes "EQ - Innerbetriebliche Einstiegsqualifizierung" und des geförderten Ausbildungsprogramms. Kernstück der Aktion ist der "Azubi-Atlas". Auf der Webseite haben sich 17 Firmen angemeldet.

Etwa 250 Betriebe haben ihr vorhandenes Bildungsprofil im "Azubi-Atlas" auf den neuesten Stand gebracht. Damit haben Ausbildungsplatzsuchende nun die Chance, ihre beruflichen Perspektiven bei 1.386 Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern zu gestalten. Sie verfügen derzeit über mehr als 3100 Ausbildungsmöglichkeiten und 316 Stellenprofile. Der " Azubi-Atlas " bietet Schulabgängern die Gelegenheit, in ihrer Wunschregion speziell nach Lehrberufen, Praktikumsplätzen und Betrieben zu recherchieren.

"Die Radiussuche gibt ihnen die Möglichkeit, einen Lehrplatz in oder in der Umgebung ihres Wohnortes zu finden", sagt Glawe. Darüber hinaus können Sie auf der Webseite nach Industrien recherchieren, sich über die jeweiligen Schulungen informieren und die unmittelbaren Kontaktadressen der verantwortlichen Kontaktpersonen der Firmen sowie der Schulungsberater der Industrie- und Handelskammern einholen.

Bundeswirtschaftsministerium und Industrie- und Handelskammer in MV fördern zusammen die gute berufliche Perspektive in Mecklenburg-Vorpommern.

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