Frauenberufe Ausbildung

Ausbildung für Frauenberufe

Welche MINT-Berufe gibt es und sind Frauen wirklich so wenig daran interessiert? Welche Bedeutung hat es auf lange Sicht, dass Frauen und Männer unterschiedliche Berufe wählen? Sie verdient mit nur drei Monaten Ausbildung überdurchschnittlich viel. Zahlreiche Lehrstellenbewerber konzentrieren sich auf wenige klassische Ausbildungsberufe. Aber was wird eigentlich nach der Ausbildung verdient?

Weiber und Männer?! Ausbildung.net

Insbesondere die Handwerks- und Technikberufe sind nach wie vor eine männliche Domäne, während Friseur und Sekretariat nach wie vor als typische Frauen" angesehen werden. Wirklich bedauerlich, denn viele von ihnen sind fast schon sehr talentiert und genügend männliche Menschen haben eine schöpferische Ausstrahlung. So gibt es immer mehr Angebote auf Jobmessen, in der Schule und bei der Arbeitsagentur, aber auch bei vielen Firmen, die Jugendlichen über den eigenen Horizont hinaus denken sollen.

Anteil der Frauen in MINT-Berufen - immer mehr Frauen in Fachberufen

Modedesigner, Lehrer oder Krankenschwester: Das sind die typischen Berufsfelder, in denen man sich einer Dame vorführt. Berufsfelder wie Informatiker oder Elektroniker werden dagegen als Gebiete angesehen, in denen das Männergeschlecht in erster Linie zuhause ist. In den Fächern Technologie, Mathe und Naturwissenschaften?

Das sind die so genannten MINT-Berufe. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Mathe, Computer, Naturwissenschaften und Technologie. MINT-Berufe werden in Prospekten oder Anzeigen oft mit einem Mann in Zusammenhang gebracht. Eine Fehlannahme, da sich dieses geschlechtsspezifische Erscheinungsbild in den vergangenen Jahren verändert hat. Mehr und mehr Jugendliche sind an einer Ausbildung im kaufmännischen Beruf interessiert.

In Deutschland sind 60% der MINT-Stellen noch nicht besetzt, was die Chancen auf einen Ausbildungsstellenplatz erhöht. Anlässe wie der Girls' Day oder Aktionen wie "MINTrelation" oder "Komm, Mach MINT" sollen die jungen Frauen dazu anregen, sich mit technischen Berufen auseinanderzusetzen und ihnen die Möglichkeit geben, sich mit MINT-Berufen besser vertraut zu machen, erste Berufserfahrungen zu machen und ihre Berufswahl zu vertiefen.

Aber nicht nur Jungen haben das Rüstzeug, um Informatikerin oder Ingenieurin zu werden, sondern auch kleine und große Kinder können und sollen in diesen Berufsfeldern abheben. Die MINT-Berufe werden oft sehr fachlich beschrieben. Doch gerade diese Ausbildungs- und Studienangebote eröffnen Interessierten eine Vielzahl von Aspekten und Chancen, die im ersten Augenblick vielleicht nicht ersichtlich sind.

In den MINT-Berufen gilt man allgemein als anspruchsvoller und schwieriger. Sie bieten aber auch eine Reihe attraktiver Vorzüge, so dass sich der oft höhere Ausbildungs- oder Studienaufwand auszahlt: Gute Karrierechancen: Die hohen Stellenangebote in MINT-Berufen auf dem Bildungsmarkt erhöhen die Chance, eine Ausbildung oder einen Job zu finden.

Vollzeitstellen: In den meisten MINT-Berufen wird eine Vollzeitbeschäftigung angeboten. Insgesamt 96,5% der MINT-Berufe in der Metall- und Elektrobranche korrespondieren mit einem Vollzeitarbeitsvertrag (Quelle: MINT Herbstgutachten 2014). Sicher ist: Der Frauenanteil in den Berufen der Technik steigt und zunimmt. Mehr und mehr Jugendliche interessieren sich für eine STEM-Ausbildung oder einen STEM-Kurs.

Im Jahr 2014 absolvierten 100 Studierende diesen Studiengang. Wurden im Jahr 2003 nur 36.300 Ingenieurabschlüsse erzielt, so sind es 2014 91.400 Die Zahl der Absolventen hat sich mehr als verdoppelt und die Zahl der weiblichen Beschäftigten in diesem Fachgebiet wird auch 2014 mit 20.700 sehr hoch sein. Der Anteil beträgt 23%.

Im MINT-Bereich zählt die Computerwissenschaft zu den Top-3-Themen. Im Jahr 2014 wurden hier 22.600 Universitätsabschlüsse registriert, von denen der Anteil der weiblichen Studierenden (3.800) 17% betrug. Zusätzlich zu einem Studium starten viele Jugendliche eine Ausbildung im MINT-Fach. Hier sind die technisch orientierten Berufsgruppen am populärsten.

Verglichen mit den männlichen (90%) machen sie im Jahr 2015 82% der technisch orientierten Berufe aus. In der Informationstechnologie sind auch Männer den Damen auf der Fährte. Sie liegen mit einem weiblichen Marktanteil von 7% sehr nah am männlichen Marktanteil (8%). Die MINT-Berufe sind bei Jugendlichen zunehmend präsent.

Populärer bei jüngeren Kindern als bei MÃ? Sie übernehmen hier den Männerteil. Dieser liegt mit einem Marktanteil von 11% signifikant über dem der Herren (3%). Das Thema Wohnen gehört zu den Ingenieurwissenschaften und wird vor allem von Jugendlichen praktiziert, da dies auch mit einer gestalterischen Haltung verknüpft ist.

Auf dem Gebiet des Bauwesens werden die bautechnischen Fragestellungen der Bauwirtschaft bearbeitet. Fertigungstechnik: Der Fachbereich Fertigungstechnik vereint die Fachrichtungen Maschinenbau und Informationstechnik, Elektronik und Betriebswirtschaftslehre. Zum Beispiel bei Berufen in der Energiewirtschaft, der Chemiebranche, der Kunststoff verarbeitenden oder der Nahrungs- und Genussmittelbranche. Gesundheitstechnologie: Die Gesundheitstechnologie ist einer der grössten naturwissenschaftlichen Fächer, der bei Jugendlichen populär ist.

Sie vereint die Themen Bio, Gesundheitswesen, Informatik und Wirtschaft. Das Bedürfnis nach technischem Fachpersonal ist sehr hoch. Beispielhafte Berufsbilder sind:

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