Fortbildung Methoden Erwachsenenbildung

Weiterbildung in der Erwachsenenbildung

Die Methoden, Techniken und Instrumente sind Mittel und Wege, um bestimmte Ziele zu erreichen. Bei der Methodik liegt der Schwerpunkt auf der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen mit Hilfe geeigneter Methoden. In welcher Phase des Seminars wähle ich welche Methode? Das Verfahren erfordert eine etwas intensivere Vorarbeit seitens des Managements. Leitsätze und didaktische Ansätze in der Erwachsenenbildung.

Methodik und Werkzeuge

Methoden, Verfahren und Werkzeuge sind Mittel und Werkzeuge, um gewisse Zielsetzungen zu verwirklichen. Methoden setzen Grundsätze um, um die Aktionsziele auf ihrer Grundlage besser zu verwirklichen (einfacher, rascher, kostengünstiger, sicherer,....). Methodik sind fundierte, planmäßige Verfahren zur Zielerreichung (z.B. im Sinne definierter Prinzipien). Ein Verfahren bezeichnet den Einsatz eines oder mehrerer Geräte.

Ein Verfahren bezeichnet und rechtfertigt den gezielten Gebrauch von Werkzeugen und Verfahren in einem Zusammenhang. Ein Verfahren ist daher ein Weg zu einem objektiven Zweck, der die Zielerreichung, die Mittel und die Gegebenheiten umschreibt und begründe. Bei didaktischen Methoden ist dies z.B. durch ein Lehrplan vorgesehen.

Die Methoden beinhalten immer Methoden und Werkzeuge. Beispiel Portfolio: Das physikalische Erzeugnis oder seine konzeptuelle Gliederung ist das Werkzeug, der Umgang damit ist die Methode, während seine Anwendung im Rahmen der Didaktik der Portfoliomethode entspre-chen. Zu einem erweiterten Instrumentenkonzept gehören nicht nur manuelle, sondern auch intellektuelle Mittel wie z. B. Planungen und Konzeptionen, Vorstellungen und Ausdrücke.

Der Nutzen von Lehrmitteln ist wie bei traditionellen Geräten auch von der Güte der Geräte abhängig. In engerem Sinne sollten pädagogische Mittel den Fertigkeiten und Anforderungen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden. Sämtliche Verweise zu "Methoden - Technik - Instrumente" Im Netz findet man verschiedene und teilweise umfassende Kollektionen didaktischer Methoden und Werkzeuge.

Die Methoden und Verfahren führen zu einer Vernachlässigung von Bedeutung und Gebrauch. Dabei können sowohl beim Erlernen als auch beim Lehren und Gestalten optische Methoden eingesetzt werden. Mit den so genanten "kreativen" Verfahren werden neue Impulse gesetzt. Kreativtechniken können eingesetzt werden, wenn ein Thema unklar und schlecht gegliedert ist und die möglichen Lösungen noch nicht am Himmel ersichtlich sind.

Eine bekannte Beispiel für eine intuitiv bedienbare Methode ist das sogenannte Geistesblitz, während die "morphologische Box" eine der Diskursivtechniken ist. Die Anwendung von Kreativitätstechniken für die Didaktik setzt - in Analogie zu den Methoden - eine methodologisch begründete Verbindung voraus. Die partizipativen Methoden werden vor allem bei Maßnahmen der kommunalen und Regionalentwicklung angewendet. Mitbestimmungsziel ist die Vertretung der Belange der betroffenen Personengruppen und eine dauerhafte und umweltgerechte Ausgestaltung.

Partizipatorische Methoden sind nicht primär didaktische Methoden, sondern führen oft zu erheblichen Lernprozessen unter den Teilnehmern. Im Vordergrund stehen Gespräch und Erörterung. Die offenen Lernbereiche reduzieren die Einschränkungen und bieten einen größtmöglichen Zugriff auf Wissen und den Umgang mit Wissen. Hierfür wurde ein separater Saal mit geeigneten Geräten und Hilfsmittel geschaffen.

Bildungsstationen oder Lernkreise werden oft genutzt, um bereits erworbenes Wissen zu vertiefen. Ein Fallbeispiel beschreibt eine Sachlage und ihre Einflußfaktoren mit dem Zweck, daß sich die Lernerinnen und Lerner intensiv damit auseinander setzen und gegebenenfalls Maßnahmen daraus herleiten. Oft müssen Entscheide und Lösungsansätze getroffen werden, die dann mit der Realität abgeglichen werden.

Die Gruppenpuzzles sind eine Art des gemeinsamen Lernprozesses. Im Rahmen einer Unternehmenssimulation wird eine vielschichtige Sachlage aus der betrieblichen Praxis vereinfacht dargestellt und die darin stattfindenden Abläufe in einem Rollenspiel nachgestellt. Die Zielsetzung des Planspieles ist es, einen Überblick über die Problematik und Wechselbeziehungen der praktischen Situationen zu erhalten, unterschiedliche Sichtweisen anzunehmen und Handlungsentscheide zu erörtern.

Dieses Verfahren wird verwendet, wenn es darum geht, künftige Änderungsmaßnahmen zu analysieren und zu entwickeln. Die Storyline ist eine handlungsorientierte, interdisziplinäre Lern- und Arbeitsmethode. Es ist auch als "Glasgow-Methode" bekannt, weil es von einem Team von Tutoren (Steve Bell, Fred Rendell, Sallie Harkness) am ehemaligen Jordanhill College of Education in Glasgow ab 1967 erarbeitet wurde.

Die Handlung beruht auf der Tatsache, dass der Lehrer einen Aktionsfaden in Gestalt von Termini und Material zu einem Themengebiet setzt, zu dem die Schüler bereits Kenntnisse haben. Sie wurde 2003 von Architekturbüros in Tokio als Ersatz für die oft langen PowerPoint-Vorträge entwickelt. Bei einem Wissenschafts-Slam handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem Nachwuchswissenschaftler innerhalb von drei bis zehn Minuten ein Wissenschaftsthema in populärer Weise präsentieren.

In den 70er Jahren wurden bei Daimler-Benz die ersten Richtlinien verwendet. Im allgemeinen Bereich der Fortbildung und im Klassenzimmer werden oft Führungstexte als Kontrollmittel in freier Gestalt verwendet. Weil Patchwork-Texte in dieser Art im deutschen Sprachraum noch nicht verwendet werden, beziehen sich die folgenden Verweise vorerst auf Artikel in englischer Sprache.

Der Auftrag regelt sowohl das Leistungsangebot der Einrichtung (Information, Anleitung, Lernbegleitung, Dokumente, Prüfungen usw.) als auch die Pflichten des Lerners/der Lernerin (Anwesenheit, Lernergebnisse, Lernmethoden usw.). Die Inhalte und der Aufbau eines Learning Journals sind - analog zum Lehrvertrag und dem Lernportfolio - bis zu einem gewissen Grad von der Zielsetzung und der Veranstaltungsart abhängig. Sie kann auch in einer Online-Zeitschrift erfolgen.

Das Mappenwerk ist ein Werkzeug zur Dokumentierung eines langen Lernvorgangs. Sie hat die Gestalt eines Booklets, einer Broschüre und/oder einer Materialsammlung. Ihre Aufgabe ist es, die Lernziele vorzustellen, das Lernprofil zu entwerfen, die theoretischen und methodischen Beiträge zu erfassen, Feedback zu erfassen, die Lernprozesse zu erläutern, die Resultate zu präsentieren, den Kurs fortlaufend zu hinterfragen und die Resultate mit den Zielsetzungen zu vergleichen. 2.

Im schulischen Bereich wird das Portefeuille oft zur Leistungsbeurteilung genutzt. Sie wird in der Fortbildung verstärkt zur eigenen Untersuchung des Lernprozesses genutzt. Verglichen mit einem lernenden Journal ist ein Portefeuille umfänglicher. Eine Lernzeitschrift repräsentiert tendenziell die subjektive Komponente, ein Portefeuille hingegen strebt die Versachlichung und in bestimmten Bereichen auch die Vereinheitlichung an.

Im Folgenden eine kleine Zusammenstellung von Internet-Tools, die sowohl für die Didaktik als auch für das Lernen geeignet sind. Die WebQuests dienen der vorstrukturierten Suche - vor allem im Intranet.

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