Forschung

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Die Forschung f (Genitivforschung, Pluralforschung). der gesamten FuE-Ausgaben für die Grundlagenforschung. Die Basis unseres Erfolges ist die Forschung und Entwicklung.

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Forschung ist, im Unterschied zur unbeabsichtigten Entdeckung, die gezielte Suche nach neuen Ergebnissen sowie deren Dokumentierung und Publizierung. Das Publizieren findet vorwiegend als wissenschaftliches Arbeiten in einschlägigen Fachmagazinen und/oder durch Vorträge auf Konferenzen statt. Forschungs- und Forschungsvorhaben werden sowohl im naturwissenschaftlichen als auch im gewerblichen, aber auch im künstlerischen Kontext durchgeführt[1].

Die Forschung ist in der Regel unterteilt in: Die Forschung erfolgt vor allem an naturwissenschaftlichen Universitäten und auftragsbezogen. Auch in Deutschland sind Sonderforschungseinrichtungen wie die Max-Planck-Gesellschaft e. V. beteiligt. und den Instituten der Helmholtz Gemeinschaft der Zentren der deutschen Forschung (HGF). Triest wird in Italien als Grundlagenforschungszentrum mit dem Internationalen Centrum für Theoretische Physik (ICTP), dem Forschungszentrum Elettra Sincrotrone Triest mit dem Elektronbeschleuniger Elettra[2] und dem Freien Elektronenlaser FERMI angesehen.

Basis für anwendungsorientierte Forschung und Weiterentwicklung ist die Basis. Anwendungsforschung (auch Funktionsforschung), die auf die Lösung eines praktischen, oft technischen oder medizinischen Problems abzielt. Die anwendungsorientierte Forschung unterscheidet im weiteren Sinn auch zwischen Prozess- und Produktforschung. Der überwiegende Teil der Forschung in den Industriestaaten wird, bezogen auf den Finanzaufwand, von der Wirtschaft durchgeführt und ist daher in erster Linie auf die anwendungsorientierte Forschung zurückzuführen.

Dagegen wird die grundlagenorientierte Forschung hauptsächlich von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus universitären Forschungsinstituten und (in geringem Umfang) von spezialisierten Instituten durchgeführt. Die Forschung wird hauptsächlich aus dem Haushalt des Institutes oder der Universität finanzier. Es handelt sich im Kern um Forschungsvorhaben, die von Hochschullehrkräften beantragt und durchgeführt werden und für die in der Regel eine (halb-)staatliche Forschungsfinanzierung besteht. Innerhalb der EU ist der European Research Council (ERC) eine bedeutende Einrichtung zur Förderung der grundlagenorientierten Forschung.

Der überwiegende Teil der rund 18 Mrd. EUR der "nicht-industriellen" Forschung stammt von den Instituten an Universitäten und Fachhochschulen. Die primären Budgets werden durch Mittel Dritter ergänzt, die größtenteils von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden. Das Budget betrug 2010 rund 2,3 Mrd. EUR. Davon entfielen laut Untersuchungsbericht 2010 67,1 Prozent auf die Länder, 32,7Prozent auf die Staaten und 0,2Prozent auf die Stiftung und private Spenden.

Unter den derzeit rund 30.000 geförderten Forschungsvorhaben befanden sich mehr als 20.000 im Einzelförderprogramm.

Die österreichischen Forschungsfördermittel und die FFG trennen zwischen Grundlagenforschung und industrieller Forschung. Die beiden Mittel werden vorwiegend vom Bund, der restliche Teil vom Privatsektor getragen. Im Jahr 2012 genehmigte der FWB 684 neue Forschungsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von fast 200 Mio. EUR. 8] Die FFG wird im Jahr 2012 427 Mio. für Forschungsvorhaben ausgeben[9] Weitere (teilweise öffentliche) Förderinstitutionen sind die Christian-Doppler-Gesellschaft und die Österreichische Akademie der Wissenschaften.

In Österreich gibt es neben dem Bundesforschungsministerium (FWF und FFG) eine Vielzahl anderer Forschungsförderer, wie z.B. die Bundesforschungsministerien für Forschung und Entwicklung, für Transport, Innovationen und Technik sowie für Unternehmen, Familien und Jugendliche. In einigen Bundesländern gibt es auch Forschungsförderungsprogramme, wie zum Beispiel in Wien mit dem WWFF (Wiener Wissenschafts- und Forschungsfonds) und dem ZIT (Zentrum für Innovationen und Technologie) oder der SFG Stmk.

In Österreich ist der prozentuale Beitrag der privaten gemeinnützigen Forschungsförderung relativ niedrig. Deutschlandforschungszentren der Helmgesellschaft e. V. ? Siehe Jürgen Mittelstraß: Einleitung. Ort: Bast Rittermann/Mittelstraß: Bildende Künste und Forschung/Kunst und Forschung. 2005, p. 19ff; German Council of Economic Experts, "Influential factors of economic growth in industrial countries:

K. Brockhoff: Forschung und Entwicklung: Planen und Steuern. Dietrich von Engelhardt: Forschung, Medizin. Dé Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 410-416 K. Popper: Logik der Forschung.11. Auflagen. E. Staudt: Forschung und Lehre. H. Strebel: Die Wichtigkeit von Forschung und Lehre für das Anwachsen der Industrie.

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