Finanzielle Unterstützung für Berufliche Weiterbildung

Förderung der beruflichen Weiterbildung

Finanzierungsmöglichkeiten in der beruflichen Weiterbildung. Auf dieser Seite finden Sie Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Weiterbildung und Berufsförderung. Welche Programme der Staat und die Arbeitgeber den Bürger unterstützen.

Berufsausbildung Teil 2: Hier erhalten Sie finanzielle Unterstützung

Diejenigen, die ihre Berufsausbildung fortsetzen wollen, müssen manchmal ganz schön ins Geld blicken. Es ist gut, dass es jetzt viele Wege gibt, finanzielle Unterstützung zu bekommen. Gerade in der beruflichen Weiterbildung müssen die Lernwilligen viel in die Taschen schaufeln. Der begehrte MBA (Master of Business Administration) zum Beispiel kostet nach Angaben des Staufenbiel-Instituts in Deutschland zwischen 10000 und 30000 EUR.

Die Harvard Business School, deren MBA als einer der Ältesten überhaupt angesehen wird, verlangt für das Standard-Programm eine Studiengebühr von rund 51.200 US-Dollar. Ein 12-monatiger Fernkurs in "Business English" am ILS kostete rund 1.500 EUR. Die Bonusgutscheine sind Bestandteil der Ausbildungsprämie, mit der die Regierung diejenigen honoriert, die lernen wollen.

Mit einem Bonusgutschein werden 50 % der Schulungskosten bis zu einem Höchstbetrag von 500 EUR vergütet. Die Inanspruchnahme eines Bonusgutscheins ist jedoch abhängig von Ihrem Lohn. Berechtigt sind Arbeitnehmer, deren steuerpflichtiges jährliches Einkommen 25.600 EUR für Einzelpersonen und 51.200 EUR für gemeinschaftlich veranlagte Personen nach dem Veranlagungsbescheid nicht überschreitet und um eventuelle Kinderzulagen gekürzt wird.

Bildungsschecks werden von der Agentur für Arbeit ausgestellt, um die Möglichkeiten auf dem Markt zu verbessern oder die Gefahr der Erwerbslosigkeit durch Höherqualifizierung vorzubeugen. Der Schulungsgutschein dient im Zuge des WeGebAU Programms (Weiterbildung für Geringqualifizierte und ältere Mitarbeiter in Unternehmen) auch der Unterstützung von Mitarbeitern über 45 Jahren, die in einem Betrieb mit max. 250 Mitarbeitern mitarbeiten.

Das Arbeitsamt trägt mit einem Ausbildungsgutschein alle Aufwendungen für die Weiterbildung und subventioniert zudem Reise-, Aufenthalts- und Bewirtungskosten. Eine Terminvereinbarung mit Ihrem Betreuer bei der lokalen Arbeitsvermittlung ist obligatorisch. Diejenigen, die bereits eine Grundausbildung haben und sich professionell weiterentwickeln möchten, können den MasterBAfög in Deutschland nützen. Im Rahmen des MasterBAfög, in der Landessprache auch Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz bekannt, werden Weiterbildungskurse gefördert, die auf öffentliche Abschlussprüfungen wie Meisterschüler, Facharbeiter, Techniker oder Betriebswirte vorzubereiten sind.

Dies können auch berufsbegleitende Weiterbildungen oder Fernkurse sein, sofern sie mind. 400 Stunden Unterricht haben. Der maximale Förderbetrag beläuft sich auf 10.226 EUR und besteht aus einem 30,5-prozentigen Ausbildungs- und Prüfungszuschuss sowie einem zinsverbilligten Kredit mit verspäteter Rückzahlung. Zusätzlich gibt es einen maximalen Zuschuß von 1.534 EUR für das Prüfungsteil.

Das Arbeitsamt fördert die Qualifizierung von Mitarbeitern, die Kurzarbeitsgeld erhalten. Der Zuschuss kann bis zu 100% der Kurskosten ausmachen und ist von der Qualifizierung und den individuellen Lebensumständen des Mitarbeiters sowie von der Weiterbildungsart und der Größe des Unternehmens abhängig. Der Zuschuss ist in der Regel für die Dauer der Ausbildung vorgesehen. Die Finanzierung ist je grösser das Betrieb und je konkreter die Ausbildungsinhalte, desto niedriger.

Zusätzlich sind auch die Sozialabgaben des Mitarbeiters vollständig gedeckt. Die interessierten Mitarbeiter müssen sich bei ihrer lokalen Arbeitsvermittlung informieren. Zusätzlich zu den staatlichen Trägern können Sie sich von Ihrem Betrieb weiterbilden und erhalten eine weitere berufliche Ausbildung - als zusätzliche Gehaltssteigerung. Dies zahlt sich auch für den Auftraggeber aus und führt zu neuem Know-how im Unter-nehmen.

Wenn Sie für Ihre Weiterbildung eigene finanzielle Mittel beschaffen müssen, können Sie diese zumindest als einkommensbezogene Ausgaben in Ihrer Einkommensteuererklärung einfordern, sofern Sie nachweisen können, dass die Qualifikation berufsbezogen ist.

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