Erwachsenenpädagogik Definition

Definition der Erwachsenenbildung

In der Erwachsenenbildung werden die Begriffe Erwachsenenbildung, Weiterbildung und Andragogik verwendet. Ausbildung und allgemeine Erwachsenenbildung. Stöbern in der Erwachsenenbildung - Icon Text.

Volksbildung

Als Volksbildung werden alle Formen der Aus- und Weiterbildung bezeichnet, die nach der Schul- oder Hochschulausbildung zur Auswahl angeboten werden. Durch technische und soziale Innovationen ist die stetige Fortentwicklung individueller Kompetenzen vonnöten. Die Bedeutung der Weiterbildung nimmt zu, da die klassischen Bildungswege nicht mehr ausreichend qualifiziert sind.

Der Bereich der Volksbildung ist in die Bereiche der allgemeinen und beruflichen Bildung unterteilt. Mit der allgemeinen Volksbildung sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, mit den Auswirkungen des naturwissenschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Umbruchs umzugehen. Sie soll einen Einblick in die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Ereignisse, die spezifischen Erkenntnisse und Qualifikationen auf dem neusten Wissensstand der Wissenschaft und Technik sowie die allgemeinen Qualifikationen und Möglichkeiten (z.B. geistige und Kommunikationskompetenzen ) geben, die ein kompetentes, verantwortungsbewusstes und verantwortungsbewusstes Agieren in verschiedenen Bereichen des Lebens erlauben.

In der Regel dienen Weiterbildungsmaßnahmen der Zielerreichung von Unternehmen und Mitarbeitern, in der Regel mit dem Ziel, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu steigern und die Konkurrenzfähigkeit zu verbessern. Operativ ist die Fortbildung in der Regel auf die spezifischen Bedürfnisse des Betriebes oder des jeweiligen Arbeitnehmers ausgerichtet.

TeilnehmerInnenorientierung in der Weiterbildung

Dabei kommt alles anders: Die Teilnehmer bringen nicht berücksichtigte Wunschvorstellungen zum Ausdruck oder ihre Erlebnisse sind anders als erwartet. Die Orientierung der Teilnehmer ist jetzt gefordert. Was sind die verschiedenen Arten der Teilnehmendenorientierung? BegriffserklärungWas ist das? Teilnehmende Orientierung ist das pädagogische Grundprinzip, den Kurs an den Erfordernissen, Wünschen und Erlebnissen der Teilnehmer ausrichten.

Unter " Teilnehmer-Orientierung " versteht man die Umsetzung von Lehr- und Lernprozessen. Teilnehmer-Orientierung heißt, dass der Lehrer während eines Lehrgangs oder einer Lehrveranstaltung ständig überprüft, ob die Wünsche, Belange und Erlebnisse der Teilnehmer noch Berücksichtigung finden. Andernfalls muss der Kursleiter die Orientierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erneut einplanen und andere Verfahren oder Lerninhalte aussuchen.

Die Orientierung der Teilnehmer ist ein Leitmotiv in Lehre und Beruf in der Weiterbildung. Die Repräsentanten der "neuen Richtung" der Volkspädagogik in der Weimarer Republik plädierten auch für eine an den persönlichen Belangen der Teilnehmer orientierte Vorgehensweise (vgl. dazu auch: D. h. u. a. die Studie über die "Luchte", 2012, S. 19). Seit den 70er Jahren gewinnt das Themenfeld in der Weiterbildung wieder an Bedeutung: Die TeilnehmerInnenorientierung wurde dann als "Zielgruppenorientierung" begriffen, die potenzielle TeilnehmerInnen in den Planungsprozeß einbezieht.

Der Volkshochschullehrer Hans Tietgens beispielsweise ging davon aus, dass für eine gewisse Gruppe Events durchgeführt werden sollten - und das war teilnehmerorientiert. Seit den 80er Jahren wurde das Konzept der Beteiligtenorientierung weiterentwickelt: Auch im Laufe der Tagung sollten die Bedürfnisse, Belange und Erlebnisse der Teilnehmer berücksichtigt werden.

Die Teilnehmer-Orientierung heißt heute, dass Teilhabe, d.h. die Teilhabe der Teilnehmer an Zielsetzungen, Inhalt und Methode, erwünscht ist. Weil die Orientierung der Teilnehmer ein zentraler Grundsatz in der Weiterbildung ist, müssen die Anforderungen, Bedingungen und Notwendigkeiten besser beachtet werden als die Lehrinhalte. Die Teilnehmer-Orientierung verweist auf die Erfahrungen und Biografien der Teilnehmer.

D. h. die Lerninhalte, Lernziele und Lernmethoden werden von den Teilnehmern, den Teilnehmern und den Teilnehmern mitbestimmt. Stattdessen sollten die Teilnehmer in den Entscheidungsprozess miteinbezogen werden. Dabei ist die Orientierung der Teilnehmer - die Volksbildung als Beispiel der Demokratisierung - stark mit dem Partizipationsideal verknüpft.

Informationen der Teilnehmer über die Zielsetzungen des Lehrers, Ausrichtung auf soziale Bedingungen, Ausrichtung auf die eigenen Zielsetzungen der Teilnehmer. Laut David E. Hunt umfasst die Ausrichtung der Teilnehmer "Lesen" und "Biegen" im Kontakt mit Teilnahmegruppen. "Lesen " heißt, dass Sie die Personengruppe sorgfältig "lesen", wahrnehmen und fühlen, was im Zimmer, in der Person oder in der Person geschieht.

Sollte sich im Laufe einer Aktion herausstellen, dass die Teilnehmer unterschiedliche Vorstellungen haben, sollte der Lehrer darauf eingehen und die nächsten Schritte mit den Teilnehmern einplanen. Der Grad der Orientierung der Teilnehmer richtet sich nach dem Lehrer, dem Gehalt, der Zielgruppe und den allgemeinen Bedingungen oder den Angaben des Kunden.

Die Einstellung des Lehrers zu den Teilnehmern, aber auch seine Kompetenzen in dieser Hinsicht bestimmen den Orientierungsgrad der Teilnehmer. Es kann sein, dass der Lehrer auch einen Lehrprozess durchmacht, der Orientierungsgrad der Teilnehmer zunimmt und die Lerner somit zunehmend Eigenverantwortung für ihr Erlernen übernimmt. Insbesondere die heterogenen Lernteams können die Lehrerinnen und Lehrer belasten, da sie einen hohen Anspruch an ihre Selbstorientierung haben.

Konsensusverfahren ermöglichen es, eine für die Teilnehmer und die Lehrkräfte annehmbare Regelung zu treffen. Falls Sie Ihre Planungen zu Veranstaltungsbeginn vorlegen und die Genehmigung der Teilnehmer erhalten, handelt es sich bereits um ein Einigungsverfahren. Manchmal löst das Konsens-Verfahren auch einen weiteren Lernprozeß unter den Teilnehmern aus: Es ist nicht jeder an Partizipation und Eigenverantwortung im Lernprozeß gewohnt, manche wollen es gar nicht der Lehrer schlägt einen Ansatz oder Inhalt vor und fragt nach der Einwilligung der Teilnehmer, der Lehrer bietet andere Ansätze an, z.B. zur Unterrichtsform, der Lehrer stimmt mit den Teilnehmern darin überein, dass sie ihre inhaltlichen Vorstellungen, Bewegungsphasen etc. mitbringen.

Im Hinblick auf die TeilnehmerInnenorientierung wird besprochen, wie sie im Kontext von eigenverantwortlichem und konstruktivistischem Denken und den Ergebnissen der Neurobiologie ausgestaltet werden kann. Wenn der Lernprozess in erster Linie eigenverantwortlich ist, heißt das, dass der Teilnehmer ein Angebot macht, das zum Erlernen motiviert. Betrachtet man die Orientierung der Teilnehmer konstruktiv, tritt die "Konnektivität" in den Vordergrund: Der Lehrer sollte in erster Linie mit den Erlebnissen der Teilnehmer beginnen und sie zudem befähigen, Wissen mit Handlung zu verknüpfen.

Wodurch erzielen Sie Teilnehmer-Orientierung in Ihrer Kanzlei? In sehr praxisnahen Kursen beschreibt Hubertus die Notwendigkeiten und Chancen der Teilnehmerentwicklung. Der Beitrag von Herrn Dr. H. Luchtes faßt wesentliche Punkte der Teilnehmer-Orientierung zusammen und gibt Hinweise für die Einübung. Persönliche Systemtheorien in der Weiterbildung und Unternehmensberatung. Die Teilnehmer-Orientierung gibt Ihnen Praxistipps und mögliche Vorgehensweisen. Persönliche Systemtheorien in der Weiterbildung und Unternehmensberatung.

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