Erste Hilfe

Erstversorgung

Der Leitfaden "Erste Hilfe Online" informiert Sie darüber. Wissenswertes über lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen. Jeder sollte mit den wesentlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen vertraut sein. Sie sind Zeuge eines Unfalls und wollen Erste Hilfe leisten.

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Erste Hilfe bedeutet lebenserhaltende und gesundheitsfördernde Sofortmassnahmen, die von jedermann gelernt und in ärztlichen Notsituationen wie Atem- oder Kreislaufstillständen eingesetzt werden können. Die Sanitäterinnen und Sanitäter kümmern sich in der Notfallkette um die Besorgnis erregenden Maßnahmen, den Schutz der Unfallstellen und die Pflege der Erkrankten. Abhängig vom jeweiligen Umfeld werden Menschen, die Erste Hilfe anbieten oder dazu ausgebildet wurden, als Erste Hilfe Personen genannt.

Erste Hilfe ist historisch gesehen stark mit dem militärischen Bereich verknüpft. Napoleons Doktor, Baron Dominique Jean Larrey, gründete ein medizinisches Korps, um auf dem Kriegsschauplatz ärztliche Hilfe zu leisten. Seitdem sind die Rotkreuz- und Rothalbmondorganisationen die Hauptanbieter von Erster Hilfe und Ausbildung. Das erste formale Training in Erster Hilfe war das Ergebnis der Arbeit des preussischen Heeresarztes Friedrich von Esmarch, der nach 1870 in Vorträgen und Schriftstücken unterrichtete.

Erstmals wurde den Soldatinnen und Soldaten gezeigt, wie man mit dem vielseitigen Dreieckstuch Verletzungen und Schienenglieder verbindet - lange bevor sie diese Hilfe in einer Notfallsituation bräuchten. Im Jahre 1872 verlagerte der Johanniterorden seine Aufmerksamkeit von der Hospizpflege auf praktikable ärztliche Hilfe und finanziert die ersten Ambulanzen in Großbritannien.

Das Ergebnis war die Johanniter Ambulanz, eine im angelsächsischen Raum weit verbreitetes Hilfswerk, das auch eine deutsche Niederlassung, die Joh. Zur optimalen Betreuung des Kranken ist jede weitere Einheit in der Notfallkette darauf angewiesen, dass die vorangegangene Hilfe unverzüglich und mit großer Vorsicht erbracht wird. Dies unterstreicht die große Wichtigkeit der Ersthelfer: Ohne das frühzeitige Eingreifen eines Retters - vor allem der Alarmierung - kann der Rettungsservice kein einzelnes Menschenleben gerettet werden.

GliedTätigkeitWer hilft? Es ist nicht möglich, innerhalb der Kette der Rettung eindeutig zu definieren, wo die Erste Hilfe endet und die Hilfe professionell anläuft. Einige Schulungen konzentrieren sich auf alarmierende und lebensrettende Sofortmassnahmen (1. und 2. Glied ), andere ermöglichen auch Tätigkeiten des dritten und vierten Gliedes der Rettungs-Kette.

In Notfällen müssen ärztliche Betreuung und Rettungstransporte oft in eigener Regie erfolgen. So zieht beispielsweise im Kanton Bern als Ersthelfer die Kantonspolizei aus, in anderen Bereichen könnte dies ein Feuerwehrmann oder eine Erste Hilfe-Organisation sein. Die Ersthelfer haben eine eigene Schulung, die deutschlandweit möglich ist.

Effektive Erste Hilfe beinhaltet sowohl medizinische als auch psychische Massnahmen. Das 4-S Regelwerk für die Erste-Hilfe-Psychiatrie: Um eine Fahrerlaubnis zu erlangen, sind in vielen Staaten Erste-Hilfe-Kurse Pflicht oder müssen von den Arbeitgebern eine gewisse Zahl von Arbeitnehmern als Sanitäter ausgebildet werden (Betriebssanitäter). Es empfiehlt sich auch, das Wissen immer wieder neu zu beleben, damit der erste Helfer mit hohem Selbstvertrauen die richtige Entscheidung fällt .

Bei diesem Kurs wurden nur die lebensrettenden Sofortmassnahmen (LSM) der Ersten Hilfe unterrichtet. Der neue 9-teilige Erste-Hilfe-Kurs (siehe unten) löst seit dem 1. April 2015 die bisherigen LSM-Schulungen ab. Nach Abschluss des LSM-Kurses sollte der Kursteilnehmer in der Lage sein, als Notfall-/Erste-Hilfe-Mitarbeiter an einer Unglücksstelle tätig zu werden.

In Deutschland war die Ausstellung der Teilnahmebestätigung eine Grundvoraussetzung für den Erhalt der Fahrerlaubnisklassen AM, A2, A, B, BE, L und T. Für den Führerscheinkauf waren die alten LSM-Zertifikate bis zum 31. Dezember 2017 Gültigkeit, seitdem werden nur noch Erste-Hilfe-Kurse anerkannt. Die Straßenverkehrsordnung ( 2 Abs. 2 Nr. 6 StVG) sieht vor, dass der Antragsteller Erste Hilfe leistet.

In der Berufsgenossenschaft ist eine Wiederholungsmaßnahme über einen Zweijahreszeitraum vorgeschrieben, bei der die Wiederholungsmaßnahme für die betrieblichen Ersthelferinnen 9 Std. (vor dem Stichtag 11. 04. 2015: 4 Doppelstunden) beträgt. Das Training in einem Erste-Hilfe-Kurs beinhaltet unter anderem folgende Kenntnisse: Mittlerweile gibt es viele Hilfswerke und andere anerkannte Träger, die Kurse anbieten, die auf die individuellen Bedürfnisse der Kundschaft zugeschnitten sind, zum Beispiel für Mitglieder spezieller Risikogruppen:

Zu den Neuerungen im Angebot gehören die Kurse "Sofortmaßnahmen mit Selbstschutzinhalten" sowie "Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten", die einem Kurs in der Sofortmaßnahme oder "Erste Hilfe" zugeordnet sind und durch Inhalte aus dem Zivil- und Katastrophenschutz erweitert wurden. Bei jedem Unternehmen in Deutschland muss gemäß 10 ARB-SchG und 26 der DGUV-Verordnung 1[9] eine hinreichende Zahl von ausgebildeten betrieblichen Ersthelfern "zur Stelle" sein.

Wie oben beschrieben, müssen diese Ersthelferinnen 9 Trainingseinheiten absolvieren. 10] Je nach Betriebsweise werden zwischen 5 und 10 Prozent der Erste Hilfe als Richtlinie angegeben. Für zwei oder mehr Mitarbeiter wird bereits ein Sanitäter benötigt. 9] Die Benutzung des Verbandskastens ist im Verbandskasten zu dokumentieren. In einigen Fällen werden Kurse für Rettungssanitäter auf breiter Basis oder für die Katastrophenschutzausbildung (Katastrophenschutz) durchgeführt.

Kurse oder berufliche Ausbildungen, die weit über die Bereitstellung von Erste-Hilfe-Kenntnissen für Sanitäterinnen und Sanitäter hinaus gehen, sind z.B. Kurse für lokale Hilfskräfte (nur D), Rettungskräfte (nur D), Sanitäter (D, Ö) und Notfall-Sanitäter (D, Ö). Dies betrifft in Österreich sowohl die Aus- und Weiterbildung zum Rettungsassistenten als auch zum Rettungsassistenten. Zu den Anbietern in Deutschland zählen die lokalen oder Bezirksämter von Hilfswerken und privatrechtlich zugelassenen Bildungsanbietern.

Im Bundesverband Erste Hilfe haben sich diese Hilfswerke zusammengefunden. Hinzu kommen zahlreiche Angebote von Privatschulen, die im "Verband der private Erste Hilfe-Schulen e. V."[12] organisiert sind. Der Beitritt zu diesem Verein ist keine Grundvoraussetzung für die Zulassung und Umsetzung dieser Kurse, aber seine Teilnehmer haben sich zur Sicherung der Qualität der Weiterbildung in Gestalt eines Gütesiegels bekannt.

Darüber hinaus unterstehen alle Leistungserbringer der Qualitätssicherung durch die staatlichen Behörden und die Fachverbände. Für die Erste-Hilfe-Ausbildung und den medizinischen Dienst im Bereich der beruflichen und akademischen Bildung ist die Zulassung durch die Bundesländer über die entsprechenden Bundesministerien und Brandschutzstellen geregelt. Die Kurse sowie alle anderen Kurse auf der Basis der FeV dürfen nur in den Räumen des entsprechenden Ausbildungszentrums oder in dafür zugelassenen Sonderräumen und nur von besonders befugten Fachkräften durchgeführt werden.

Zu diesen Schulungen berechtigt keine berufliche Qualifikation (auch nicht die Ausbildung von Rettungsassistenten). Das Curriculum für den Erste Hilfe Kurs in Österreich hat folgende Struktur: Warum sollte Erste Hilfe geleistet werden? In Österreich wird die Erste Hilfe von nicht gewinnorientierten Rettungskräften wie dem österreichischen Rotkreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. und dem Arbeiter-Samariter-Bund durchgeführt. Erste Hilfe ist so unkompliziert wie möglich gestaltet, damit jeder (auch ohne Material) im Notfall ausreichend Erste Hilfe erhalten kann.

Erste-Hilfe-Kurs: Erste Hilfe ist ganz leicht! Die folgenden Typen von Erste Hilfe Kursen werden in der Regel angeboten: ErsthelferInnen müssen über eine Ausbildungszeit von 16 Stunden verfügten (in Unternehmen mit weniger als fünf Mitarbeitern über eine Ausbildungszeit von acht Stunden, vorübergehend bis zum ersten Januar 2015 über eine Ausbildungszeit von sechs Stunden). Die verschiedenen Verbände des SRK, der SSB, die Swiss Life Saving Society (SLRG) und die Ärztekammer Schweiz führen in der Schweiz Erste-Hilfe-Kurse auf nichtkommerzieller Grundlage durch.

Die zweite grosse Anbieterin, das Swiss Medical Corps - eine Vereinigung von Medizinern, Rettungssanitätern und Trainern - kooperiert hauptsächlich mit Handelspartnern (hauptsächlich Fahrlehrern, Migros Club School, TCS). Ein Großteil der Schulungen wird vom IVR (Interverband für Rettungswesen) bestätigt und vereinheitlicht. Es gibt keine Auffrischungskurse, aber z. B. von Arbeitgebern (für Betriebssanitäter), Sportverbänden oder Jugendverbänden wird ein gültiger Personalausweis verlangt.

Es werden spezielle Erste-Hilfe-Kurse angeboten: Der erste Samariter-Verein wurde 1885 in Bern und 1888 der Schweizer Samariterverband ins Leben gerufen. In vielen Ländern müssen Menschen im Ernstfall Hilfe anbieten - unabhängig von ihrem Wissen. Ähnlich fördern viele Bundesstaaten die ErsthelferInnen, indem sie sie ausdrücklich von der Haftung befreien, solange sie in gutem Glauben agieren (im englischsprachigen Raum als "Good Samaritan Laws" bekannt).

Wesentliche Rechtsaspekte der Ersten Hilfe sind: Jeder Mensch ist in Deutschland dazu angehalten, bedürftigen oder hilfsbedürftigen Menschen zu helfen, wenn es die Umstände erfordern (vgl. § 323c Strafgesetzbuch). Jeder, der nicht mithelfen will, ist des Versäumnisses der Unterstützung beschuldigt, die mit einer Geldstrafe oder Gefängnisstrafe bestraft werden kann.

Nach der Rechtssprechung des Oberlandesgerichtes München[17] muss der betreuende Mediziner mindestens die Vorschriften der BLS (Basic Life Support) einhalten. Die Hilfe ist nicht sinnvoll, wenn durch die Hilfe eine erkennbare Gefährdung für den Hilfspersonen vorliegt oder wenn andere wesentliche Aufgaben verletzt werden, jedoch die gesetzlichen Interessen des Lebens und der Gesundheit zu berücksichtigen sind.

Verweigert die betroffene Frau ihre Hilfe oder gibt es deutliche Todeszeichen (z.B. völlige Vernichtung der Lebensorgane Gehirn, Herzen und Lungen sowie sichtbarer und olfaktorischer Verfall), ist keine Hilfe erforderlich. Die Gesetzgebung schÃ?tzt Ersthelfer: Wenn die Versorgung des Verwundeten durch SofortmaÃ?nahmen wie eine Herzdruckmassage zu einer SchÃ?digung der Kleidung/Krankheit fÃ?hrt, gibt es fÃ?r sie keine juristischen FolgeschÃ?den.

Jeder Staatsbürger ist in Österreich zur Hilfeleistung im Ernstfall angehalten, sofern dies physisch und psychisch sinnvoll ist. In mehreren Gesetzestexten sind Sanktionen verankert: 4 Abs. 2 StVZO: Verpflichtung zur Hilfeleistung bei einem Unfall. In Österreich sind die Rettungskräfte abgesichert. Verursacht der Erste-Hilfe-Service durch Sofortmassnahmen Kleidungs- oder Gesundheitsschäden, besteht für Sanitäter keine Gefahr von Rechtsfolgen.

In Österreich ist kein einziger Fall von Erster Hilfe bekannt, sondern im Gegenteil, von Unterlassung. Gemäß Artikel 128 des Strafgesetzbuchs ist die Unterlassung der Rechtshilfe mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldbuße bedroht. Das Strassenverkehrsgesetz schreibt in Artikel 51 vor, dass bei einem Autounfall mit Geschädigten alle am Unfallgeschehen beteiligten Menschen Hilfeleistende sind.

Bei einer Verletzung des Patienten durch den Erstversorger ergeben sich zivil- und strafrechtliche Folgen. Derjenige, der vorsichtig und nach seiner Berufserfahrung, seinem Training und seinen (Fach-)Kenntnissen vorgeht, kann nicht für fahrlässiges Töten oder Körperverletzungen geahndet werden. Generelle Informationen darüber, wie wirksam Erste-Hilfe-Ausbildung ist und wie wirksam sie ist, mangelt es.

Esmarch: Die erste Hilfe bei Unfällen. Esmarch: Erste Hilfe bei Unfällen - Ein Wegweiser für samaritanische Schulen in sechs Vorlesungen. Friedrich Henke: Erste Hilfe. Sofortige Rettungsmaßnahmen. Kohl-hammer, Stuttgart 2005, ISBN 3-17-017884-9 Stefan Herger, Roland Albrecht: Erste Hilfe geben, gefahrlos vorgehen. Careum-Verlag, Zürich 2014, ISBN 978-3-03787-179-9: Erste Hilfe Handbuch: Wissen - Beratung - Selbshilfe.

Dorning Kindersley, München 2002, ISBN 3-8310-0390-4 Harald Karutz, Manfred von Buttlar: dtv-Atlas Erste Hilfe. Deutsches Buchverlag, München 1999, ISBN 3-423-03238-3 Franz Keggenhoff: Erste Hilfe. Offizielles Erste Hilfe Buch nach den Richtlinien des DRK, Südwest Verlags, München 2001, ISBN 3-517-06231-6 Steffen Pluntke: Korrektes Benehmen bei einem Notfall, Arbeitsunfall oder Beinahe-Unfall.

ISBN 3 - 503 - 12624-4 Lutz Rothe, Volker Skwarek: Erste Hilfe konkret. Ausgabe 6th edition, Bildverlag EINS, 2012, ISBN 3-441 - 92000-7 Martin Hörning (editor "Malteser-Hilfsdienst): First Aid for your child - How to react in an emergency. Dorning Kindersley, Munich 2001, ISBN 3-8310-0096-4 Martin Reichert, Robert Weicker: Kinderotfälle - Erste Hilfe bei Säuglingen, Kleinkindern and Kindern. 2.

Gehenlen, Bad Homburg v. d. H. 1999, ISBN 3-441-92010-4. Johann von Ribbeck: Schnellhilfe für die Kleinen - Notfall-Medizin für die Elten. Müller: Notfall im Ohrensessel.

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