Erfolg Definition

Definition des Erfolgs

Unter Erfolg versteht man das Erreichen der gesetzten Ziele. Der Erfolg wird also durch die Art und den Grad der Zielerreichung bestimmt. Jede/r sollte eine eigene Definition von Erfolg haben.

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In diesem Beitrag geht es um die Zielerreichung. Der gleichnamige Lion Feuchtwanger-Roman ist unter Erfolg (Roman) zu finden. Unter Erfolg versteht man das Erfüllen der gesetzten Zielvorgaben. Zielsetzungen können mehr faktische oder wesentliche Zielsetzungen sein, wie z.B. Einnahmen, oder gefühlsmäßige oder nicht greifbare Zielsetzungen, wie z.B. Wiedererkennung.

Urspruenglich bezog sich dieser Ausdruck nur auf die generelle Auswirkung, Wirkung oder Auswirkung einer Handlung (z.B. indem er sagte: "Erfolg ist die Gesamtheit der richtigen Entscheidungen"). Manchmal beschreibt das Wörtchen nur den Erfolg oder den (schicksalhaften) Ablauf eines Vorfalls. Später, vor allem mit der zunehmenden Internationalisierung, gewann der Erfolg die Wichtigkeit eines wertneutralen Ergebnisses.

Denn was später "Erfolg" genannt wurde, diente zunächst Begriffen wie "Sieg" oder "Glück". Es gibt in der Wissenschaftsdiskussion eine Vielzahl von Versuchen, das Konzept des (subjektiv wahrgenommenen) Glückes oder der Erfolgserlebnisse zu operationalisieren und meßbar zu machen. 2 ] Dementsprechend entsteht eine gewisse Glückseligkeit, wenn die menschlichen Kräfte im gleichen Ausmaß zunehmen wie die Anforderungen.

Dieser Begriff ist die Grundlage für eine Vielzahl weiterer Erfolgstheorien, deren Gemeinsamkeit darin besteht, Erfolg als Zielerreichung zu verstehen. Um das Phänomen des Erfolgs zu erklären, stehen in der aktuellen Forschungsarbeit nicht mehr die Persönlichkeitsmerkmale, Motive oder verschiedene Intelligenztheorien im Vordergrund, sondern die Fertigkeiten (Kompetenzen).

Zum Beispiel ist Sympathie in Berufsfeldern wie dem des Psychiaters oder Verkäufers äußerst bedeutsam, während ein Operateur mehr manuelle Fertigkeiten und unternehmerische Analysefähigkeiten braucht, um Erfolg zu haben. 4 ] Es geht also um die gültige Diagnostik und Weiterentwicklung von operationalisierten und damit messbaren Zuständigkeiten, die zur Erreichung eindeutig formulierter Zielsetzungen vonnöten sind.

Man muss zwischen verschiedenen Erfolgsformen unterscheiden: Zum Beispiel, wenn ein Bewerber eine Auswahl verloren hat, aber ein verhältnismäßig gutes Resultat in Bezug auf seine Chancen, gewählt zu werden, oder wenn eine Gruppe einen Platz im Tennisturnier einnimmt, der ihre Erwartungen übersteigt (z.B. aufgrund einer Rangliste). Heilungserfolg als gewünschtes Resultat der Medizin.

Scheinbarer Erfolg ist ein Erfolg, der zunächst als Erfolg empfunden wird, sich dann aber als Fehlschlag ausweist. Privater Erfolg als positive Folge menschlichen Handelns im Hinblick auf die Erreichung der eigenen Zielsetzungen. Leadership-Erfolg als individueller Erfolg des Managers. In einem geschäftlichen Zusammenhang wird von Erfolg im Zusammenhang mit der Unternehmenssteuerung ohne eine allgemeingültige Begriffsbestimmung geredet.

Der vereinfachte Bezug zu Christian Näther (1993)[6] beschreibt drei Definitionen: Erfolg als positives Merkmal einer oder mehrerer Kennziffern, die über die Geschäftstätigkeit in einer gegebenen Zeitspanne informieren. Die typischen Eckdaten sind dabei Profit, Return on Invest oder Aktionärswert. Die Erfolgsermittlung ist auf das Resultat einer vergangenen Berichtsperiode bezogen und kann daher nur kurzfristig für die zukünftige Entwicklung abgegeben werden.

Vgl. auch die Gewinn- und Verlustrechnung. Erfolg im Sinn des nachhaltigen Fortbestands eines jeden einzelnen Unternehmen. Die aus der System-Theorie kommende Sichtweise betrachtet den Erfolg in der Verwirklichung des fundamentalsten Zieles eines jeden Unternehmers, dem Fortleben. Damit dies gewährleistet ist, ist nach Aloys Gälweiler eine Berücksichtigung und Weiterentwicklung des Erfolgs- bzw. Ertragspotenzials eines jeden einzelnen Unternehmens erforderlich.

In der Betriebswirtschaft kann der Erfolg auf unterschiedliche Weise bestimmt werden: Im deutschen Handelsrecht (HGB) kann das Ergebnis ein Ergebnis (Ertrag > Aufwand) oder ein Fehlbetrag (Ertrag < Aufwand) sein. Erfolg in der Kalkulation ist das Betriebsergebnis (Leistungen > Kosten). Bei zu versteuerndem Einkommen (EStG, AO) ist das ergebniswirksame Betriebsergebnis höher als die abziehbaren Betriebskosten.

Tätigwerden und Erfolg steht heute meistens in einem klaren, geplanten Verhältnis. Unter Erfolg versteht man das Erfüllen eines bestimmten oder als wünschenswert erkannten Erfolgs. Durch den komplexen Referenzrahmen, die Berücksichtigung des entsprechenden Verfahrens und der zugehörigen Auswertungskomponenten ergibt sich das Problemfeld einer zielorientierten Erfolgsbestimmung. Der Erfolg wird also durch die Form und den Zielerreichungsgrad bestimmt.

Manche Forscherinnen und Forscher verweisen auch auf die Möglichkeiten, etwas als Erfolg zu sehen, auch wenn es nie das eigentliche Anliegen war. Werner Kirsch gab in diesem Zusammenhang das Beispiel, dass er einen Friedensnobelpreis als Erfolg bezeichnen würde, auch wenn er ihn aus realitätsnahen Erwägungen nie in sein eigenes System aufgenommen hat.

In diesem Zusammenhang ist deutlich, dass Erfolgsaussagen im Wesentlichen vom Wertsystem des Beurteilers abhängt. Der Erfolg wäre also ein Ergebnis des eigenen Tuns, das auf der Grundlage der eigenen Wertvorstellungen für gut befunden wird. Erfolg kann also als die Erreichung selbstgesteckter Ziele definiert werden[9]. Der in der westdeutschen Bevölkerung weit verbreitet ere Zusammenhang zwischen Erfolg und dem Erzielen propagierter Ideale ist damit ebenfalls verbunden.

Somit gilt die reiche Person, die aufgrund von äußeren Umständen (Erbschaft, Lotteriegewinn) Luxuswagen, Luxusvillen oder soziales Standing kaufen kann, nicht als gelungen. Erfolg ist, wer Erfolg hat (Napoleon Hill 1937), in Wirtschaft, Gesellschaft und Privatleben. Grundsätzlich kann Erfolg als positiver Faktor zur Erhöhung der Überlebenschancen eines Natur-, Sozial- oder Kunstsystems gesehen werden.

Mit den Erfolgsursachen (Determinanten in der Fachsprache) befasst sich die Psyche auf empirischer Ebene. Die Schulpsychologie ist die Königsdisziplin, wenn es um den Erfolg in Schulen und Erziehung geht. Andererseits misst ein Unternehmer nur seinen materiellem Erfolg. Die sich entwickelnden Sozialkapitalien aus Treuhand, persönlichen Netzwerken sowie die Werte und Standards der Mitarbeitenden werden in der Erfolgsrechnung und in der Erfolgsrechnung nicht berücksichtigt.

Unverzichtbare Erfolgsfaktoren sind Selbstverständnis, Benehmen, Klugheit, Wissen, Unternehmenskultur und Leistungsbereitschaft, sei es für die persönlichen Zielsetzungen, die Firmenziele oder die gesellschaflichen Zielsetzungen. Persönlicher Erfolg und positiver Rückhalt können sehr verschieden sein, zum Beispiel im privatsozialen Umfeld (Erfolg durch Beziehungsanerkennung, Partnerschaften, etc.) oder im (sozialen) Umfeld wie dem Berufsleben (beeindruckende Schulnote oder wissenschafliche Publizität, Profit, etc.).

In jedem Fall kann man generell feststellen, dass Erfolg bei gleichzeitigem Erkennen zur Entwicklung von Selbstvertrauen beiträgt. Zugleich muss aber auch beachtet werden, dass zugleich erfolgreiches Wachstum der Verantwortlichkeit möglich ist, da z.B. bei Erfolg die Erwartungen an die Umgebung steigen können. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert vertrieben die Wirtschaftseliten die alte Elite aus Aristokratie und Armee. 1927 erschienen die von Napoleon Hill herausgegebene Schrift aller erfolgreichen Methoden, das Werk Think and grow reich und das bahnbrechende Werk Self Rationalization von Gustav Großmann.

Man kann von einer gelungenen Religion reden, wenn Rituale und religiös ähnliche Feierlichkeiten mit den Wegen des Erfolgs verknüpft sind. Was sie alle verbindet, ist der Gedanke an die systematische Umsetzbarkeit und Produzierbarkeit materieller Erfolge. So haben sich neben weltweit erfolgreich agierenden Unternehmen wie George Soros, Jack Welch, Donald Trump, Bill Gates und Warren Büffett, die ihre Erfolgsstory als Buch präsentieren, auch Erich Lejeune und Jürgen Höller in Deutschland mit eigenen Erfolgtrainings durchgesetzt.

Eine Erfolgsstory ist auch der Kinofilm The Secret of my Success. Da der soziale Niedergang und mangelnde Erfolgsaussichten die Realität in Deutschland geprägt haben, wird die Ideologie des Erfolgs von den Schriftstellern Alexander Dill, Christiane Zschirnt und Alexander von Schönburg scharf kritisiert (siehe Bibliographie). Die Erfolgsmassstäbe in der Unternehmensstrategie. Ausgabe, Stuttgart 2009, Napoleon Hill: Denken und Reichtum.

Hans-Heorg Huber/Hans Metzger: Sinnvoller Erfolg. Der Rowohlt Taschenbuch-Verlag, Reinbek near Hamburg 2004, ISBN 3-499-61936-9 Harald Hungenberg, Thorsten Wulf: Basics of corporate management. In der ISBN 3-540-20355-9. Christian Näther: Maßstäbe für den Erfolg in der strateg.

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