Einkaufen

Einkäufe

Traduction of "einkaufen" | Das offizielle Online-Wörterbuch Deutsch-Englisch Collins. Traduction de einkaufen | Einkaufen, einkaufen, einkaufen | Verb | Verb | Phrasenbeispiel : " Ich gehe nicht einkaufen." Lernen Sie, wie man einkaufen zu verschiedenen Zeiten konjugiert.

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In diesem Beitrag wird die Rolle des Kaufs als unternehmerische Funktion erklärt; zur Rolle des Begriffes im privaten Verbrauch vgl. Einkäufe. In der Betriebswirtschaft bezieht sich der Ausdruck Beschaffung zunächst auf die betrieblichen Aktivitäten zur Belieferung eines Betriebes mit Waren und Leistungen, die zur Erfüllung des Herstellungsprozesses oder der Handelstätigkeit erforderlich sind und nicht von diesem selbst produziert werden.

Durch die zunehmende Wichtigkeit des Konzerneinkaufs werden zunehmend die strategischen Aufgabenstellungen unter diesem Namen zusammengeführt. Aufgrund des späten Beginns der Unternehmensforschung zur Einkaufsfunktion gibt es noch keine abschließende Einigung über die exakte Definition der Fachbegriffe Warenwirtschaft, Materialbeschaffung und Wareneinkauf. In der Fachliteratur wird der Bereich des Einkaufes als Teilbereich der operativen Beschaffungsfunktion gesehen, der seinerseits ein Teilbereich der Warenwirtschaft ist.

Das Beschaffungswesen stellt die eigentliche betriebliche Aktivität des Einkaufs dar. 1 ] Die Auftragsvergabe hingegen setzt früher ein durch Bedarfsplanung, Lieferzeitplanung oder Bereitstellen von Lagerkapazität und Logistikkonzept. 2 ] Diese Hierarchie der Begriffe findet sich jedoch in der Organisationsstruktur des Unternehmens in der Regel nicht wieder. In der Konzernfunktion des Einkaufs sind je nach Charakteristik der Einzelgesellschaften folgende Subfunktionen enthalten:

Entwurf und Vertragsabschluss mit Zulieferern. Zur Erledigung der Aufgabe steht dem Bereich Beschaffung eine Vielzahl von Instrumenten zur Auswahl. Moderner Kauf verfolgt auch den traditionellen Weg von Anbieten und Nachfragen. Je nach Lieferkraft des Anbieters und Kaufkraft des Abnehmers ermöglicht die Machtverteilung unterschiedlichste Ankaufshebel. Abhängig von der strategischen Lage, der Fixkostenhöhe und der Anzahl der Einheiten kann es Sinn machen, den Auftrag an mehrere Zulieferer zu vergeben.

Eine Multi-Supplier-Strategie hat den Vorzug, dass sich der Käufer bei Abweichungen mit dem Anbieter, z.B. hinsichtlich der zukünftigen Preisfindung, die Möglichkeit offen lässt, Mengen auf andere Anbieter umzulegen. Vielfach können unterschiedliche Themen verhandelt werden, z.B. werden vor einer Verhandlungsrunde alle eventuellen Ansprüche gegen den Anbieter untersucht und aufbereitet.

Dabei ist eine intensive Kooperation zwischen den einzelnen Bereichen der Beschaffungsorganisation besonders in großen und weltweit operierenden Unternehmensgruppen notwendig. Bei steigender Betriebsgröße steigen die Möglichkeiten des Ankaufs. Durch die zentrale Steuerung der Kooperation zwischen den Unternehmensbereichen (Lead Buying) können im Vergleich zu oft auch weltweit operierenden Zulieferern günstigere Verhandlungssituationen geschaffen werden. Die Einkäufe können nach Lieferant, Produktklasse (einschließlich Warengruppen, Rohstoffe) oder internem Kunde (z.B. Werke) erfolgen.

Bei einigen Firmen erfolgt eine Trennung in Projekt- und Serieneinkäufe, d.h. "es gibt unterschiedliche organisatorische Einheiten für neue Auszeichnungen und das laufende Reihengeschäft. Bei kleinen Betrieben werden Beschaffung und Terminierung teilweise organisch kombiniert. In der Unternehmensorganisation hängt die Klassifizierung des Einkäufers von der Unternehmensgröße und der Unternehmensstruktur sowie von der Wichtigkeit des Einkaufes ab.

Im verarbeitenden Gewerbe beläuft sich der Fremdbezug von Waren und Dienstleistungen regelmässig auf mehr als 50 Prozent der Gesamtkosten. Doch in der Realität spiegelt sich diese Wichtigkeit nicht immer in der Ausgestaltung der Beschaffungsorganisation wider. In weltweit agierenden Firmen mit hohem Beschaffungsvolumen (z.B. in der Automobilindustrie) ist der Bereich Beschaffung in der Regel ein unter dem CPO (Chief Procurement Officer) zusammengefasster Teilkonzern.

In Betrieben mit geringer Einkaufsrelevanz können einzelnen Werken oder Filialen auch direkte Einkäufe zugeordnet werden (dezentraler Einkauf). Aktueller Branchentrend ist die Konzentration des Wareneinkaufs. Dabei ist die Erfüllung der Einkaufsleitlinien ein wesentlicher Baustein, um die Vereinheitlichung der Beschaffungsprozesse und deren Steuerung weiter voranzubringen.

Auf diese Weise kann der Wareneinkauf zwar zentral, die erforderlichen Kompetenz-Entscheidungen aber dezentral getroffen werden.

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