Dürfen Auszubildende am Wochenende Arbeiten

Darf man am Wochenende arbeiten?

Von Montag bis Samstag sind normale Arbeitstage. Das bedeutet, dass sie maximal fünf Tage in der Woche arbeiten dürfen. Welche Bedeutung hat dies für den Auszubildenden und seine Arbeitszeiten? Bei Minderjährigen gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG). für Minderjährige können erwachsene Auszubildende auch samstags arbeiten.

Wie sind die Arbeitszeitregelungen für Auszubildende geregelt?

Ihre Arbeitsstunden sind im Schulungsvertrag festgelegt. Viele Industrien haben Kollektivvereinbarungen, die die Arbeit der Auszubildenden einschränken. Besteht kein solcher Kollektivvertrag, wird die Höchstarbeitszeit für Auszubildende unter 18 Jahren durch das Jugendschutzgesetz bzw. das Arbeitsstundengesetz für Auszubildende über 18 Jahre festgelegt. Gemäß dem Jugendschutzgesetz dürfen jugendliche Auszubildende nur bis zu acht und höchstens 40 Wochenstunden arbeiten.

Vereinzelt ist auch eine tägliche Arbeitsleistung von 8,5 Std. zulässig, wenn diese an anderen Tagen durch eine verkürzte Arbeitsleistung kompensiert wird. Grundsätzlich dürfen Jugendliche an gesetzlichen Tagen und an Wochenenden nicht arbeiten. Die Pausenzeit gilt nicht als Arbeitsleistung. Auszubildende im Vollalter dürfen höchstens 48 Wochenstunden arbeiten, wovon auch hier eine Durchschnittsarbeitszeit von nicht mehr als acht Wochenstunden vorzusehen ist.

Bis zu zehn Arbeitsstunden pro Tag und 60 Wochenstunden sind möglich, wenn die durchschnittliche tägliche Arbeitsleistung innerhalb von sechs Wochen nicht mehr als acht Arbeitsstunden beträgt. Anders als bei Kindern können erwachsene Auszubildende auch samstags arbeiten. Die Pausenzeit gilt nicht als Arbeitsleistung. Auch diese Vorschriften sind zu beachten, einschließlich Mehrarbeit.

Wann dürfen Auszubildende arbeiten? Minderjährigen ist es nicht erlaubt, zwischen 20.00 und 6.00 Uhr zu arbeiten. Hiervon gibt es z. B. in Industrien, in denen früher oder später gearbeitet werden muss, eine Ausnahme. Zum Beispiel: 16-jährige Backlehrlinge dürfen ab fünf Uhr früh und über 17-Jährige ab vier Uhr früh arbeiten.

Ist die Berufsschulzeit auf die Arbeitszeiten anrechenbar? Berufsschulstunden und andere Ausbildungszeiten werden in der Regel auf Ihre Arbeitszeiten angerechnet. In der Regel werden diese auf Ihre Arbeitszeiten angerechnet. 3. So müssen Sie die Besuchszeiten der Berufsschulen in Ihrem Betrieb nicht überarbeiten. Für minderjährige Auszubildende gelten die Bestimmungen, nach denen ein Tag mit mehr als 5 Unterrichtsstunden Berufsschulzeit mit 8 Unterrichtsstunden Pauschale anrechenbar ist.

Für Blockkurse an fünf Tagen in der Woche mit mehr als 25 Unterrichtsstunden bedeutet dies eine wöchentliche Wochenarbeitszeit von 40 Std. Die Berufsschulzeit wird bei erwachsenen Auszubildenden vom Beginn bis zum Ende der Schulzeit punktgenau anrechnen. Die Lehrzeit muss auch den Arbeitsstunden im Unternehmen genügen.

Wenn die Lektionen zu anderen Zeitpunkten stattfinden, müssen die Zeitpunkte nicht berücksichtigt werden. Möglicherweise müssen Sie als erwachsener Auszubildender vor oder nach der Berufsausbildung im Unternehmen arbeiten, wenn die anderen Regelungen (siehe oben) nicht missachtet werden. Muss man als Praktikant überstunden machen? Mehrarbeitsstunden, die über die von Ihnen angegebene Anzahl von Stunden pro Tag hinausgehen, werden als Mehrarbeit betrachtet und nicht in die Schulung einbezogen.

Wenn Sie noch Mehrarbeit leisten, muss Ihr Lehrbetrieb Ihnen entweder den vollen Betrag zahlen oder Sie nach § 17 des Berufsbildungsgesetzes freistellen.

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