Duales Studium oder Ausbildung

Doppelstudium oder Ausbildung

In einem dualen Studium werden die Vorteile von Studium und Ausbildung kombiniert. Ausbildung oder duales Studium? Abitur ist vor dem Abitur - dieser Gedanken kommt wohl manchem neuen Studenten, der bereits einige Monaten nach der Abiturprüfung wieder im Auditorium einer Hochschule studiert. Diejenigen, die lieber Praxiserfahrung machen wollen, haben jetzt drei Möglichkeiten: die Ausbildung in der klassischen Ausbildung, das so genannte "Abitur" oder ein duales Studium, das Praxiseinheiten in einem Unternehmen mit Hochschullehrveranstaltungen verbindet.

"Florian Schardt, Begründer und geschäftsführender Gesellschafter des Online-Portals für Ausbildung und duales Studium sowie Berufswahlprüfungen und Bereitstellung von Material für den vorberuflichen Unterricht, sagt: "Ein großer Vorteil des Doppelstudiums ist der Akademiker. "Wer später Karriere machen will, sollte sich überlegen: "Ein duales Studium bietet mehr Möglichkeiten", sagt Schardt.

"Dagegen ist die Ausbildung in der klassischen Berufsbildung der raschere und unkompliziertere Weg. "Die Zeit- und Druckbelastung ist hoch", sagt Schardt. Sie sind bereit, für die maßgeschneiderte Ausbildung der Fach- und Führungsnachwuchskräfte von morgen zu zahlen, verlangen aber auch volles Engagement. In den Semesterferien der "normalen" Studierenden bleibt das duale System im Hause.

Vorteilhaft ist auch die im Verhältnis zum Ausbildungslohn erhöhte Entlohnung. Eine wenig bekannte Mittelstufe ist die Abiturausbildung, die sowohl Teil der beruflichen Ausbildung als auch des Doppelstudiums ist. Letztendlich gibt es oft zwei Abschlüsse: den in einem anerkanntem Lehrberuf und eine zusätzliche Qualifikation. Zum Beispiel eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel und eine Zusatzausbildung zum "Fachkaufmann im Einzelhandel".

Einen Überblick über die aktuell 21 Ausbildungsmöglichkeiten finden Sie bei uns (Ratgeber zum Studium, ab S. 25). "Wenn Sie nicht lernen wollen, aber später trotzdem in einer verantwortlichen Funktion tätig sein wollen, kann das ein guter Weg für Sie sein", sagt Florian Schardt. Die Ausbildung von Abiturienten ist wie das Doppelstudium ein "Lockmittel" für Firmen, um Nachwuchskräfte für den eigenen Nachwuchs zu gewinnen, sie für den eigenen Nachwuchs zu qualifizieren und dauerhaft an das eigene Haus zu binden.

Schardt zufolge ist in den vergangenen zehn Jahren eine enorme Zahl von dualen Studienplätzen dazu gekommen. Waren bisher vor allem Ökonomie und Technologie dominierend, gibt es nun auch im Sozial- und Gesundheitssystem ein duales Studium. "Im Idealfall sollten junge Menschen schon in der Schule entscheiden, welche Form der Ausbildung für sie die beste ist", sagt Meike Al-Habash, Ausbildungsleiterin der Industrie- und Handelskammer Zuidersee.

Zusätzlich zu Praktikumsplätzen in Firmen und Kontakte aus dem Privatbereich sind Bildungsmessen, wie z.B. die Tage der Ausbildung, ein guter Ort. "Viele Ausbildungsbetriebe und Ausbildungsbetriebe sind hier angesiedelt. "Deshalb müssen bis zu eineinhalb Jahre im Voraus Anträge für ein duales Studium gestellt werden", sagt Al-Habash.

Außerdem müssen die Antragsteller die Anforderungen für künftige Studenten im Auge behalten. "Es kann auch einen Numerus Claususus zum Beispiel in Doppelstudiengängen geben."

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