Duales Studium Berufsakademie

Doppelstudium an einer Berufsakademie

Eine Doppelschülerin am Arbeitsplatz mit Lötstation. Eine Ausnahme bilden Berlin und die Duale Hochschule Baden-Württemberg. Hier finden Sie alle Informationen zu dieser Studienform.

Studien an Berufsakademien

Ihr Bachelor-Abschluss entspricht dem Bachelor-Abschluss an Universitäten. Studienangebote gibt es unter anderem in den Fachbereichen Business, Soziale Arbeit und Technologie. Die Teilnahme an Berufsakademien kann - je nach Landesgesetz und Ausbildungsinstitution - mit Ausbildungsstipendien nach dem BAföG unterstützt werden (§ 2 Abs. 1 BAföG). Auskünfte erteilt das jeweilige Schulungszentrum oder die zuständige Stelle für Schulungsunterstützung.

An den Berufsakademien wird standardmäßig ein Bachelor-Abschluss angeboten. An den Berufsakademien sind die Grade der anerkannten Bachelor-Studiengänge gleichberechtigt mit denen der universitären Abschlussstudien. So können Absolventen eines anerkannten Bachelorstudiums an einer Berufsakademie ein Masterstudium oder ein anderes Aufbaustudium an einer Fachhochschule oder Universität aufnehmen und unter gewissen Bedingungen zur Promotionsarbeit einladen.

Duale Hochschule für Berufsbildung| Doppelstudium

Berufsakademie als "Alternative" zum dualen Studium?!? Sie wollen gut auf Ihren Job eingestellt sein, können aber auf das studentische Leben auch ohne sie auskommen? Beantworten Sie diese Frage mit Ja, dann sollten Sie eine Berufsausbildung an einer Berufsakademie erwägen. Die Berufsakademie - was heißt das überhaupt? Inwiefern funktioniert die Berufsakademie ganz praktisch?

Die Berufsakademie - was heißt das überhaupt? Eine Berufsakademie (BA) ist eine spezielle Studienform, in der neben dem fachlich einschlägigen theoretischen Wissen auch die berufliche Praxis erlernt wird. Als erstes Land hat Baden-Württemberg die Verbindung zwischen Hochschulbildung und beruflicher Tätigkeit gestärkt. Über die Jahre wurden in (fast) ganz Deutschland Berufsakademien eingerichtet.

An einer Berufsakademie verbringen die Studierenden die halbe Zeit in einem Betrieb und die andere zur Weiterbildung an der Hochschule. Anders als im Doppelstudium findet die Theorieausbildung jedoch nicht an einer Hochschule, sondern an einer Hochschule statt. Die von Berufsakademien verliehenen Diplome werden in der Regel ergänzt (z.B.: Diplom BA) und denjenigen in vergleichbaren Studiengängen gleich behandelt.

Dabei sind die einzelnen Berufsschulen sehr verschieden aufgebaut und verfügen über verschiedene Studienabschlüsse. Inwiefern funktioniert die Berufsakademie ganz praktisch? Sie schließen als Studierender einen Lehrvertrag mit einem Betrieb für den Zeitraum an der Berufsakademie ab (in der Regel 3 Jahre). Das Studium an der Berufsakademie ist in gleich lange Abschnitte unterteilt.

Sie absolvieren neben Ihrer Zeit im Ausbildungsbetrieb ein Studium an einer Berufsakademie. Im Gegensatz zu den Universitäten sind die Studiensemester in drei Monate Theorie- und Praxisphase aufgeteilt, die in der Regel an den Berufsakademien, gelegentlich aber auch in den Betrieben selbst ablaufen. Sie müssen dies jedoch vor der Vertragsunterzeichnung mit dem jeweiligen Anbieter vereinbaren.

Der letzte Teil der Schulung umfasst die Diplomarbeit, deren Inhalt Sie in Absprache mit der Berufsakademie und dem Betrieb festlegen und bearbeiten. Für die Zulassung zur Berufsakademie benötigen Sie in der Regel eine Abiturprüfung. Natürlich brauchen Sie auch einen Lehrvertrag mit einem Betrieb, der Sie dann für die Berufsakademie meldet.

In der Regel ein Jahr vor Beginn der Schulung, bestehend aus einem Interview, evtl. auch einem Einstufungstest und einem Assessment Center. Sie als Studierender an einer Berufsakademie erhalten für die Dauer Ihrer Berufsausbildung eine Ausbildungsbeihilfe, die je nach Betrieb zwischen ca. 400 und 1.300 ? liegt. Das hängt jedoch von Ihrem Gehalt und der entsprechenden Berufsakademie ab.

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