Duales Studium 2015

Doppelstudium 2015

Knapp 2.000 Unternehmen + 223 Hochschulen + mehrere 100 freie Studienplätze, für die Sie sich direkt bewerben können. Der duale Studiengang ist ein zunehmend differenzierender und expandierender Bereich. Im Jahr 2015 haben die Partner die Kriterien in einer neuen Erklärung bekräftigt.

QualitÃ?tsentwicklung im Doppelstudium

Das vorliegende Buch konzentriert sich auf die Gesamtergebnisse zur Entwicklung der Qualität und die Chancen des Doppelstudiums durch Vernetzung. Dort werden die Erlöse aus zwei Jahren gemeinsamer Tätigkeit zusammengefaßt und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Im Großen und Ganzen werden mit dem Leitfaden zwei Zielsetzungen verfolgt: Sie soll den Hochschulverantwortlichen und Betrieben handfeste Vorschläge für die weitere Entwicklung doppelter Studiengänge geben.

Zudem soll sie allen Interessenten an dieser speziellen Form des Studiums an Universitäten, in der Berufspraxis und in der politischen Diskussion einen Einblick in die zentralen Themen und die Diskussion um das Doppelstudium geben.

Anforderungskatalog - festgelegte Vorgaben machen transparent

Seit rund fünfzehn Jahren gibt es in Hessen ein duales Studium. So steht die Marke nicht nur für eine Form des Studiums, sondern auch für einen einheitlichen Qualitätsanspruch und festgelegte Vorgaben. So soll zum Beispiel der Übergang zwischen Studien- und Praxisphase und die inhaltliche Ausgestaltung der Praxisphase in einem Ausbildungsvertrag zwischen Universität und Ausbildungsbetrieb geregelt werden.

Darüber hinaus muss der praktische Teil einen Anteil von 30 % an der Gesamtdauer der Ausbildung und des Studiums haben. Diese wurde am 22. Oktober 2010 von den Gesellschaftern im Rahmen des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Kultur im Rahmen des Programms unterzeichnet. Im Jahr 2015 haben die Gesellschafter die Anforderungen in einer neuen Vereinbarung bekräftigt. Seitdem ist die Zahl der Doppelstudenten auf rund 5000 angestiegen.

Es wird angestrebt, die Anzahl der Doppelstudenten in Hessen bis 2020 auf rund achttausend zu erhöhen. Wesentlicher Punkt der von den drei an der Aktion teilnehmenden Bundesministerien und der ARGE IHK am 27. August 2013 unterzeichneten Willenserklärung ist die Einrichtung von regionalen Informations- und Beratungsdiensten. Die zehn niedersächsischen Industrie- und Handelskammern beraten Firmen und Studieninteressenten mit neuen Informationsstellen herstellerneutral und unabhängig über das duale Studium.

Mit der regionalen Vernetzung in den Informationsstellen der IHK soll dazu beigetragen werden, die Übersichtlichkeit der entsprechenden Studiengänge für Praktiker und Studieninteressenten weiter zu erhöhen und Angebote und Bedarf im Rahmen des Doppelstudiums noch besser zu bündeln. Für Firmen, die den Eintritt in den Studiengang beabsichtigen, besteht unter anderem die Möglichkeit, sich über die Voraussetzungen für die organisatorische Umsetzung des operativen Teiles des Studiengangs zu informieren.

Die IHKs wollen auch die Erarbeitung von neuen, bedarfsorientierten dualen Studiengängen stärker unterstützen: "Die Kenntnisse über regionale Eigenheiten und der Umgang mit lokalen Betrieben bieten wichtige Anknüpfungspunkte, um den Weiterbildungsbedarf in den jeweiligen Industrieregionen zu erkennen und die konkreten Kooperationsmöglichkeiten zwischen Betrieben und Ausbildungsanbietern zu kommunizieren", erläutert Prof. Dr. Mathias Müller, Konsortialführer des Konsortiums, das zukünftige Ziel.

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