Duales Bildungssystem

Das duale Ausbildungssystem

Viele übersetzte Beispielsätze mit "duales Ausbildungssystem" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Die Akteure fördern die duale Berufsausbildung und sichern ihre Qualität. Und so sieht das fremde Land für die Schweiz aus

In vielen Ländern wird es gewünscht - das doppelte Bildungssystem. Aber es ist nicht so leicht, dieses aufzustellen. Nach dem Gottesdienst eine ganze Weile zeigen Wasserflecke an der Mauer, dass dieses Training wahrscheinlich nicht das Richtige war. Die Firmen machten sich Sorgen um die wenigen IT-Spezialisten oder Techniker. Staatliche Ausbildungsstätten in Wirtschaft (Senai) und Handel (Senac) wurden eingerichtet, werden vom Privatsektor getragen und nehmen nach wie vor eine wichtige Stellung in der beruflichen Bildung in nahezu allen Bereichen auf allen Ebenen ein.

Ana Kuller, Bildungskoordinatorin von São Paulo, sagt, die Schulungen seien auf die Bedürfnisse der Firmen ausgerichtet. Die Kontaktstellen zwischen der beruflichen Weiterbildung und dem Arbeitgeber in Brasilien sind jedoch gering. Die Schülerinnen und Schüler sammeln ihre Erfahrungen meist in den eigenen Laboratorien und nicht in einem echten Unternehemen.

Jovem Aprendiz heißt ein Ausbildungsprogramm, das sich am besten mit einer schweizerischen Lehre messen lässt: Ein Gesetzt schreibt vor, dass Unternehmen fünf Prozentpunkte ihrer Arbeitsplätze für junge Auszubildende zwischen 14 und 24 Jahren zur Verfügung stehen müssen. Doch das wirkliche Problemfeld des Staates ist ein soziales: Viele junge Brasilianer können sich aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht auf eine Ausbildung oder gar eine Fortbildung verlassen.

In den letzten Jahren hat die Bundesregierung sich bemüht, mehr Schülerinnen und Schülern den Hochschulzugang zu verschaffen. Schülerinnen und Schülern öffentlicher Einrichtungen stehen im Gegensatz zu Absolventinnen und Absolventen privater Hochschulen Mängel gegenüber, die im weiteren Ausbildungsverlauf nur schwierig auszugleichen sind. Singapur verließ sich lange Zeit auf eine theoretisch fundierte Akademie.

Jetzt wird ein duales Regelwerk gefördert, dessen Gelingen aber keinesfalls gewährleistet ist. Besonders nicht in Singapur. Die vier Gesellschaften nehmen im Stadtgebiet eine Vorreiterrolle ein. Sie sind die ersten, die ein duales Hochschulsystem anbieten, das vom Singapore Economic Development Board (EDB) gefördert wird. Das neue Konzept führt Studierende der örtlichen Hochschulen mit Betrieben und der Genossenschaftlichen Landesuniversität Baden-Württemberg zusammen.

Auch Poly-Goes-UAS (Fachhochschule) und Poly-Goes-SIT (Singapore Institute of Technology) genannt. Technologieunternehmen wie Rohde & Schwarz fördern mit Poly-Goes-UAS und Poly-Goes-SIT den Nachwuchs; zugleich nehmen diese Vorhaben für Singapur eine Pionierrolle bei der Neuordnung des Berufsausbildungssystems ein. Auch Schweizer Unternehmen mit überdurchschnittlicher Präsenz in Singapur werden voraussichtlich bald beitreten.

Nicht umsonst steht das bayerische und in der Mobilfunktechnik verankerte Unternehmen Rohde & Schwarz an der Spitze dieses Pilotprojekts: Andy Goh, heute Production Director des Unternehmens in Singapur, war bis 2005 im EDB unter anderem für Trainingsfragen zuständig. In Deutschland und der Schweiz können die dualen Ausbildungen eine Selbstverständlichkeit sein.

Für Singapur ist es jedoch ein Versuch, dessen Gelingen noch lange nicht gesichert ist. Noch vor fünfzehn Jahren waren die weltweit renommierte National University of Singapore und die Nanyang Technological University fast die einzig erwünschten Standorte. Lange Zeit gab es keine zweite Möglichkeit wie den zweiten Ausbildungsweg in Deutschland. Die Singapore University of Technology and Design ist erst vor kurzem entstanden.

Damit Singapur mit den Industrieländern Schritt halten kann, benötigt es mehr Innovation, mehr Unternehmertum, Spezialisierung und höhere Fertigungskompetenz. Der Aufbau eines Systems der doppelten Ausbildung ist eine der auffälligsten Maßnahmen. Jede zweite südafrikanische Jugendliche ist erwerbslos. Peter Mudau hat drei Tassen auf dem Tisch aufgestellt. "Mit dieser Haltung werden sie es im Alltag schaffen", sagt Mudau.

Ganz besonders drastisch ist die Situation der vielen Abbrecher, von denen nur jeder Dritte einen Arbeitsplatz hat - trotz hunderttausender freier Arbeitsstellen. Campusmanager Mudau ist sich dieser Problematik bewusst. Um auf dem Markt eine Perspektive zu haben, benötigen 18 Mio. Menschen eine Berufsausbildung. Doch Mudau will die Hoffnungen für die 22.000 Schüler an seinem Gymnasium nicht aufgeben.

Sie versuchen, jeden Antragsteller zu akzeptieren und in Betriebe zu bringen, auch wenn er keinen Abschlusszeugnis hat. 95% der Studierenden haben ein Betriebspraktikum absolviert, sagt Mudau. Das Honorar von bis zu CHF 3'700 pro Jahr wird von den Betrieben und dem Land übernommen. Im Rahmen der Praktikumsplätze bezahlen die Betriebe den Praktikanten auch zwischen 2'500 und 4'500 Rand aus.

"Die Gelder für unsere Studierenden sind rar, zumal sie während der Studienwoche kein Einkommen erhalten", sagt Mudau. Die Fachschule kann auch keine Unterkunft anbieten. Aber es gibt viele Firmen in Johannesburg, die Berufsbildungseinrichtungen nutzen. Im Jahr 2012 hat er sich über das doppelte Berufsbildungssystem informiert. Das Ausbildungsangebot der Fachschulen muss den Anforderungen der Betriebe noch besser gerecht werden.

Im Jahr 2030 sollen 1,25 Mio. Menschen in Südafrika an solchen Bildungseinrichtungen ausbildet werden. Aufgrund der niedrigen Löhne ist dies für die Ausbildungselite nur wenig von Interesse. Niedriges Ansehen und mangelndes unternehmerisches Denken hindern die Berufsausbildung daran, sich in den USA zu behaupten. Nach amtlichen Angaben waren im vergangenen Monat nicht weniger als 5,6 Mio. Arbeitsplätze im ganzen Land verfügbar.

Die USA haben vor diesem Hintergrund seit einiger Zeit mit der Förderung der Berufsausbildung nach dem europäischen Muster angefangen. Amerika will von den Erfahrungen beider Staaten im Berufsbildungsbereich partizipieren. In den USA konnte eine praxisnahe und theoretische Weiterbildung jedoch noch nicht Fuß gefasst werden, obwohl ihre Vorzüge klar erkennbar sind.

Weniger als 0,5 Prozentpunkte aller Mitarbeiter in Amerika haben im vergangenen Jahr eine abgeschlossene Berufslehre. Nur wenige Betriebe bilden aus oder erweitern ein bestehendes Angebot. Ein wichtiger Grund, warum sich die berufliche Bildung in den USA bis heute nicht bewährt hat, ist die Bedeutung einer solchen Karriere. Dass nur eine wissenschaftliche Bildung zum Ziel führt, ist weitläufig.

Diese Mißverständnisse sind aufgrund der mangelnden Kooperation zwischen Schule, Elternschaft, Jugend, Firmen und Einrichtungen aufgestiegen. Die Berufsausbildung ist mittlerweile ein Kernelement der staatlichen Arbeit von Barack Obama. Seitdem hat er auf das unerschlossene Potential der beruflichen Bildung in jeder Ansprache der Union verwiesen.

Zu diesem Zweck hat die Bundesregierung 175 Mio. USD durch ein entsprechendes Förderprogramm zur Verfuegung gestellt.

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