Duale Berufsausbildung Erklärung

Erklärung zur dualen Berufsausbildung

Der Anteil ist inzwischen fast so hoch wie bei der dualen Berufsausbildung. Gegenwärtige Ziele des Trainingskonsenses (Details in der Erklärung) sind: Auch ohne Schulnoten würde die Zuordnung zur beruflichen Laufbahn, also zur dualen Berufsausbildung, funktionieren. Auch die duale Berufsausbildung stößt seit einigen Jahren auf großes internationales Interesse. Das Berufsleben ist nach wie vor von enormer Bedeutung.

Doppelte Berufsausbildung in Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz

Auch die duale Berufsausbildung stößt seit einigen Jahren auf großes internat inales Echo. Durch die praxis- und arbeitsmarktrelevante Ausbildung sind junge Menschen aus unterschiedlichen Ausbildungssystemen besonders gut in der Lage, in die Berufswelt einzusteigen. Die duale Berufsausbildung gilt daher als wichtige Ursache für die niedrige Jugenderwerbslosigkeit in diesen Län-dern.

Sollen die Erfolgfaktoren der beiden Doppelsysteme anderen Ländern zugänglich gemacht werden, ist es von Bedeutung, diese bekannt zu machen und von ihnen zu profitieren. Die vorliegende Untersuchung hat zum Zweck, die Kernbestandteile der beiden Doppelsysteme Deutschland, Liechtenstein, Österreich und Schweiz vorzustellen, ihre Ähnlichkeiten und Differenzen aufzuzeigen und auf wesentliche Bezüge hinzuweisen.

Ziel der Untersuchung ist es, Einrichtungen und Menschen, die Projekte und Programme der beruflichen Bildung konzipieren und durchführen, eine Quelle der Information und der Auseinandersetzung darüber zu bieten, welche Aspekte in welcher Weise in anderen Zusammenhängen umgesetzt werden können.

Zukünftige duale Berufsausbildung in Deutschland

In den meisten Industrieländern der OECD hat die innerbetriebliche Berufsausbildung in den vergangenen Dekaden an Gewicht verloren und die Hochschulbildung (Ausbildung an Fach- und Hochschulen) hat stark zugenommen (OECD 2009), während der Ausbildungsanteil junger Menschen in Deutschland bis in die 90er Jahre gestiegen ist. Zugleich sind die Steigerungsraten im Tertiärbereich relativ niedrig.

Die Hauptursache für die niedrigen Steigerungsraten der Hochschulbildung ist die anhaltend hohe Anziehungskraft der beruflichen Erstausbildung. Die Berufsausbildung wird von Kindern und Jugendlichen als guter Einstieg in eine Erwerbstätigkeit mit Karrierechancen gesehen; die Betriebe wissen die Vorzüge der betrieblichen Berufsausbildung zu würdigen, was ihnen die aufwendige Eingliederung von Schulabgängern einspart.

Die Berufsausbildung hat daher nicht das Stigmatismus eines Bildungsbereiches für lernbeeinträchtigte junge Menschen erhalten, wie er heute in vielen anderen Staaten besteht. Anderson, P. (2009) : Zwischenberufe und die konzeptionellen und empirischen Grenzen der Sanduhrökonomie. Stellt die akademische Kluft eine Kluft unter den hoch qualifizierten Personen dar? Die IW-Tendenzen 2009 Nr. 3.

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