Duale Berufsausbildung Bayern

Berufsausbildung Bayern

Die Berufsschule Plus" (BS+) steht für besonders leistungsbereite Auszubildende zur Verfügung. Bayern ist hervorragend in der Ausbildung. BerufAbitur - Duale Berufsausbildung und Realschulabschluss Der BerufAbitur verbindet die Berufsausbildung im Handwerk mit dem Abi. Wofür steht der BerufAbitur? Er verbindet die Berufsausbildung im Handwerk mit dem Abi.

Beginnend mit dem Hauptschulabschluss kann es in allen Berufen eingesetzt werden. Unmittelbar nach dem Einstieg in das Berufsausbildungsmodell "BerufsAbitur" beginnt die Ausbildung im Betrieb. Gleichzeitig erfolgt der Berufsschulunterricht in drei Jahren.

Gesellen- und Abiturprüfung. Masterprüfung, Berufskolleg (BOS) oder Studien an einer Hochschule. Fachbereichsleiter Dr. Georg Schärl über den Berufsmaturitätsabschluss: "Der Berufsmaturitätsabschluss ist ein doppelt qualifizierter Ausbildungsgang, d.h. erfolgreich absolvierte Abiturienten lernen einen Berufsabschluss und absolvieren das Gymnasium. In nur vier Jahren können Hauptschüler die Berufsausbildung und das Abitur absolvieren.

Dies öffnet die Türen für eine Karriere in allen Berufs- und Wissenschaftsbereichen. Die zusätzlichen Unterrichtsstunden zur Erlangung der FHR finden am Abend oder an Samstagen in der Berufsfachschule statt. Auf Wunsch wird der Kurs in einer zweiten Sprache auch am Abend oder am Nachmittag und an Wochenenden durchgeführt. Nach drei Jahren finden die Prüfungen zur Abiturprüfung ( "Zusatzprüfung") statt, die mit der Gesellenprüfung einhergeht.

Die Zusatzprüfung findet in den Fächergebieten Deutsch, Mathe und Anglistik statt; die Liste enthält Orte, die den BerufAbitur bieten.

Berufsfachschule Plus: Fachoberschulreife berufsbegleitend

Zeitgleich zur Berufsausbildung wird die Zulassung zur Hochschule möglich. Das Lernen erfolgt durch zusätzlichen Unterricht außerhalb des normalen Berufsschulunterrichtes und außerhalb der Arbeitszeiten im Lehrbetrieb. Zusätzlich zum Abschluß der Berufsausbildung wird nach drei Jahren die "Ergänzungsprüfung zum Kauf der Fachhochschulreife" in den Fachrichtungen Germanistik, Englischtheorie und Mathe absolviert. Nach bestandener Berufsausbildung und Zusatzprüfung erwerben die Absolventen die Fachhochschulreife, die ihnen ein bundesweites Fachhochschulstudium erlaubt.

Für die Fächer Germanistik, Anglistik und Informatik muss zumindest die Besoldungsgruppe "befriedigend" erzielt worden sein oder man hat die Vorabgenehmigung in die Klassenstufe 11 des Turnhallen. Wenden Sie sich dazu an Ihre örtliche Berufsfachschule.

Grosse Regionalunterschiede in Bayern

Nirgendwo sonst haben junge Menschen so gute Chancen auf einen Ausbildungsstellenplatz wie in Bayern. In rechnerischer Hinsicht gibt es im Free State mehr Ausbildungsstellen für einen Antragsteller als anderswo. Waehrend in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen nur 88 Ausbildungsplaetze auf 100 Antragsteller kommen, gibt es in Bayern 104, also mehr Arbeitsplaetze fuer Interessierte.

Dies ist das Resultat des von der Bertelsmann-Stiftung finanzierten Forschungsprojekts "Ländermonitor berufliche Bildung 2017". So gibt es zum Beispiel im Landkreis Aschaffenburg weniger Arbeitsplätze als im Landkreis Aschaffenburg, in Schwandorf sind es 114 und in Regensburg 116, was in vielen Bereichen dazu führt, dass interessante Ausbildungsberufe wie kaufmännisch oder IT nicht besetzt werden.

In Bayern ist mehr als jeder neunte Lehrberuf weiterhin offen. Vor allem für kleine Unternehmen, die in Ausbildungsberufen tätig sind, die von vielen jungen Menschen als uninteressant angesehen werden, wie zum Beispiel im Hotel- und Gastgewerbe, ist es schwierig. "Weder freie Ausbildungsplätze noch junge Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung können wir uns finanzieren. Unternehmen sollten neue Herangehensweisen an Bewerber annehmen, sich neuen Gruppen stärker erschließen und die Bedingungen in wenig attraktiven Berufsfeldern verbessern".

Die besten Aussichten haben junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz in Bayern anstreben. Antragsteller und Unternehmen sind oft nicht geografisch und fachlich aufeinander abgestimmt. Interessierte in Oberfranken werden kaum eine Lehre als Bürokaufmann in Oberbayern beginnen und vice versa. Nirgends sonst haben junge Menschen ohne Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss eine so große Chance, einen Ausbildungsplatz zu finden wie in Bayern.

70% starten eine duale Berufsausbildung oder im Schulsystem, in dem vor allem Bildungs-, Gesundheits- und soziale Berufe gelernt werden. Innerhalb von zehn Jahren sind sowohl die Anzahl der Ausbildungsstellen als auch die Anzahl der Studienbewerber deutlich gefallen. Das Ausbildungsplatzangebot sank zwischen 2007 und 2016 um gut 80.000 und die Anzahl der Studienbewerber noch deutlicher auf 155.000.

In vielen Faellen verzichten die jungen Menschen auf eine Berufsausbildung und ein Studienplatz. Von Jörg Dräger aus gesehen, muss noch besser bekannt gemacht werden, welche Möglichkeiten sich für fachlich kompetente Menschen bieten, sich zu entwickeln und weiter zu entwickeln.

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