Duale Ausbildung Handwerk

Doppelte Ausbildung für das Handwerk

Wie sieht die duale Ausbildung aus? Eine Berufsausbildung wird als dual (zweiseitig) bezeichnet, da sie an zwei Lernorten stattfindet: dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule. Die Triale- und Dual-Studiengänge bieten die ideale Kombination aus beruflicher und akademischer Ausbildung!

Zweifache Ausbildung

In der Berufsbildung heißt "dual"? An dieser Stelle finden Sie erste Hinweise, wie eine Ausbildung im Handwerk funktioniert. Wie sieht die duale Ausbildung aus? Doppelt heißt "zwei". Die duale Ausbildung erfolgt an zwei Lernorten: im Lehrbetrieb und in der Berufsfachschule. Wie sieht es mit der "überbetrieblichen Ausbildung" aus? Ergänzend zur Ausbildung im Unternehmen und in der Berufsfachschule erfolgt eine so genannte "überbetriebliche Ausbildung".

Es handelt sich um Kurse in den Ausbildungsstätten des Handwerkes. Es werden Praxisinhalte vermittelt, die in der Ausbildung kaum auftauchen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Sie nach der Ausbildung alle wesentlichen Techniken in Ihrem Metier gelernt haben. Und wie lange läuft eine Berufsausbildung? Die duale Ausbildung im Handwerk beträgt in der Regel 2 bis 3,5 Jahre.

Eine Vorprüfung erfolgt nach der halben Einarbeitung. Das Training wird mit einer Abschlussprüfung oder einer Gesellenprüfung abgeschlossen.

Die duale Ausbildung im Handwerk - Arbeit und Bildung in Kombination

Als duale (zweiseitige) Ausbildung wird sie deshalb genannt, weil sie an zwei Orten des Lernens stattfindet: dem Lehrbetrieb und der berufsbildenden Schule. Die Praxisinhalte dominieren im Unternehmen und die Theorieinhalte in der Berufsfachschule. Wesentliche gesetzliche Grundlage für die duale Ausbildung sind das Berufsausbildungsgesetz (BBiG), die Gewerbeordnung (HwO) und die Landesschulgesetze, in Nordrhein-Westfalen das APO-BK.

Für die Ausbildung im Unternehmen gelten die für jeden staatlichen Ausbildungsbetrieb geltenden Ausbildungsordnungen. Dazu zählen unter anderem die Dauer der Ausbildung, Schulungsinhalte, Bildungsrahmenpläne und Prüfungsvoraussetzungen für die einzelnen Ausbildungsberufe. Die Ausbildung in vielen Berufen wird durch Lehrgänge in den zwischenbetrieblichen Ausbildungsstätten abgerundet. Die Teilnehmer werden mit den neuesten Verfahren und Verfahren aus der Praxis kennengelernt.

Der Berufsschulunterricht basiert auf landesweiten Curricula des Bildungsministeriums. Die Kurse finden in der Regel entweder an einem oder zwei Acht-Stunden-Tagen oder in einem Paket, d.h. pro Woche, statt. Das Ausbildungsunternehmen ist dazu angehalten, Auszubildende zum Berufsschulbesuch zu ermutigen und für diesen Zeitraum freizugeben.

Am Ende eines jeden Schuljahrs erhält der Student eine Bescheinigung darüber, ob die Anforderungen der jeweiligen Schulklasse eingehalten werden. Jeder Teilnehmer wechselt zur nächsten Stunde. Eine Klassenwiederholung findet nur bei einer Erweiterung des Ausbildungsverhältnisses statt. Das Berufsschulzeugnis wird ungeachtet der Berufsausbildung (Gesellenprüfung bzw. Abschlussprüfung) ausgestellt.

Ein Berufsschulabschluss entspricht einem Sekundarschulabschluss vom Gymnasium A. Diejenigen, die die Berufsfachschule mit einer Note von 3,0 oder besser abschließen, die Gesellen- oder Abschlußprüfung bestehen und die für die technische Hochschulreife erforderlichen Sprachkenntnisse in Englisch vorweisen können, erhalten die Berufsoberschulreife. Sie kann auch in der Berufsfachschule erworben werden, wenn die Anforderungen zur Erlangung der fachoberschulischen Ausbildung und der Besuch zusätzlicher Studienfächer, die zur Erlangung der fachhochschulischen Ausbildung notwendig sind, gegeben sind.

Nähere Auskünfte erteilt der Fachlehrer des entsprechenden Studiengangs - je nach Fachrichtung zwischen 2 und 3 Jahren. Ein Verkürzen oder Verlängern der Ausbildung oder eine Teilzeitausbildung ist unter gewissen Bedingungen möglich. Es kann bis zu einem Viertel der Ausbildung - in Abstimmung mit dem Ausbildungsbetrieb - im Inland durchgeführt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Ausbildungsberatern der Handwerkskammer.

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