Duale Ausbildung für Ausländer

Doppelte Ausbildung für Ausländer

Ein Tipp, um den Ausbildungsplatz zu finden: Deutschland hat für die meisten Ausbildungsberufe ein duales System. Eine duale Berufsausbildung gibt es in Deutschland. EU-Ausländer: Berufsausbildung in Deutschland Aufgrund der Bewegungsfreiheit innerhalb Europas haben EU-Bürger nicht nur das Recht, in Deutschland zu arbeiten, sondern auch das Recht, dort eine Ausbildung zu durchlaufen. Eine duale Ausbildung gibt es in Deutschland. In der Ausbildung lernen Sie nicht nur in der schulischen Ausbildung, sondern setzen das Erlernte auch in Ihrem Unternehmen um.

Dort erfahren Sie, welches Fachwissen Sie für Ihre zukünftige Berufstätigkeit benötigen. Das Unternehmen bezahlt während der Ausbildung eine Ausbildungsbeihilfe, d.h. ein Praktikum. Das Training im Unternehmen erfolgt an drei bis vier Tagen in der Woche. 4. Je nach Ausbildungsberuf beträgt die duale Ausbildung zwischen zwei und dreieinhalb Jahren.

Im ersten und zweiten Lehrjahr muss eine Vorprüfung abgelegt werden. Es folgt das dritte Jahr der Ausbildung und die Abschlußprüfung. Bei einigen Ausbildungsberufen muss die Abschlußprüfung am Ende des zweiten (und dann des letzten) Ausbildungsjahres abgelegt werden. Eine duale Ausbildung kann mit jedem beliebigen Reifezeugnis beginnen, ein Studienabschluss ist nicht erwünscht. Die Auszubildenden werden häufig nach der Ausbildung von ihrem Unternehmen eingestellt.

Das Bildungsverhältnis ist eine Teilmenge eines Beschäftigungsverhältnisses, so dass die für die Beschäftigung in Deutschland geltenden Regelungen auch für die Ausbildung in Deutschland angewendet werden müssen. Aufgrund der derzeit hohen Jugenderwerbslosigkeit in vielen Staaten Europas, aber sehr vielen unbesetzten Ausbildungsplätzen in Deutschland hat die Regierung in Kooperation mit der Agentur für Arbeit zu Beginn des Jahres 2013 das Programm "MobiPro-EU" (Förderung der Berufsmobilität von an einer Ausbildung interessierten und erwerbslosen Nachwuchskräften aus Europa) aufgesetzt.

Zur Unterstützung junger Menschen aus Europa werden Unterstützungsleistungen für den Einstieg in die betriebliche Ausbildung in Deutschland geboten. Die Arbeitslosenrate von Kindern und Jugendlicher in Griechenland und Spanien beträgt über 50 Prozentpunkte. Dagegen haben in Deutschland nur 8% der unter 25-jährigen keine Ausbildung oder Arbeit.

Ziel des Sonderprogramms ist die Berufsmobilität junger Menschen innerhalb der EU. Besonderer Wert wird auf die Sprachenförderung im Ursprungsland und in Deutschland gelegt. 2. Hinzu kommen Reisekostenvergütungen und Zuschüsse zu den Lebenshaltungskosten während des Vorbereitungspraktikums und der ganzen Ausbildungszeit. Junge EU-Bürger zwischen 18 und 35 Jahren können diese Beihilfe in Anspruch nehmen.

Die Förderung steht auch Jugendlichen offen, die bereits eine Ausbildung abgeschlossen haben und in Deutschland in einem Mangel an qualifiziertem Beruf tätig sein mochten. Jugendliche aus Europa, die bereits einen Berufsabschluss in einem mangelhaften Beruf haben, können an einem Anerkennungsverfahren teilnehmen.

Die Engpass-Analyse der Agentur für Arbeit zeigt, welche Ausbildungsberufe als mangelhaft erachtet werden. Für das Spezialprogramm werden bis 2016 bis zu 139 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. Hauptziel des Sonderprogramms ist es, junge Europäerinnen und Europäer bei der Überwindung von Sprachbarrieren für Ausbildung und Beruf in Deutschland zu unterstützen. Diejenigen, die sich mit einem Sprachkurs in ihrem Herkunftsland auf ihre beruflichen Aktivitäten in Deutschland vorbereiten, werden gefördert.

Doch auch diejenigen, die nach der Ausbildung oder Erwerbsarbeit in Deutschland weitermachen müssen, werden gefördert. Für die Durchführung der geförderten Ausbildung in Deutschland sind die Interessierten zunächst dazu angehalten, ein Betriebspraktikum zu machen. Eine Unterbrechung des Trainings, weil es nicht den eigenen Vorstellungen gerecht wird, ist zu vermeiden.

Darüber hinaus können junge Menschen, die in ihrem Heimatland keine duale Ausbildung haben, durch das Berufspraktikum einen Eindruck vom Arbeitsalltag in Deutschland erhalten. Die An- und Abreisekosten für das Praxissemester und die Bewerbungsgespräche werden pauschal berechnet. Darüber hinaus erhalten die Jugendlichen Unterstützung für ihren Unterhalt, wenn ihr Einkommen nicht ausreichend ist.

Neben der Ausbildung wird bei Bedarf auch die Lernunterstützung mitfinanziert. Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung der ZAV ist für das Spezialprogramm verantwortlich. Das Auslandspraktikum der Agentur für Arbeit ist mit den offenen Ausbildungsplätzen in Deutschland vertraut. Für diese Stellenangebote im In- und Ausland werden interessierte Bewerber gesucht.

Alle Teilnehmer des Betreuungsprogramms haben trotz der Intensivbetreuung die Möglichkeit, nach der Ausbildung oder Rückkehr in Deutschland zu verbleiben und zu wirken oder einen Platz in Europa oder der ganzen Welt auszusuchen. Die Vorteile des Unterstützungsprogramms im Überblick: - Neben der Ausbildungsbeihilfe gibt es zusätzliche Finanzhilfen.

Was sind die Vorraussetzungen für die Teilnahme am Programm zur Förderung junger Menschen in Europa? Natürlich braucht man auch ein wenig Wissbegierde und Courage, um für eine bestimmte Zeit oder dauerhaft in einem anderen Staat wohnen zu wollen. - Bis jetzt wurde noch keine Ausbildung im Betrieb absolviert. Auskünfte über die Bewerberauswahl erhalten Sie bei den EURES-Beratern im betreffenden Herkunftsland oder bei der Zentralen Vermittlungsstelle der BAV.

Die Abkürzung EURES steht für European Labour Services. Bei der Suche nach passenden Kandidaten und bei der Vorselektion für Bewerbungsgespräche unterstützen die EURES-Partner die ZAV. Ein Antrag muss dann bei dem von Ihnen ausgewählten Ausbildungsunternehmen eintreffen. Das Unternehmen muss davon überzeugen, warum es insbesondere den Antragsteller schulen sollte.

Sobald Sie zugelassen sind, beginnt das Training. Der Kurs beginnt mit einem Vorbereitungskurs im Herkunftsland, um sich vor der Einreise in Deutschland ein wenig mit der Landessprache zu beschäftigen. Wenn Sie nach Deutschland gezogen sind, nehmen Sie an einem Vollzeit-Sprachkurs teil, um sich auf Ihr Auslandspraktikum vorzubereiten.

Die Zeit soll auch als Akklimatisierungszeit in Deutschland genutzt werden. Läuft das Praxissemester nach Ihren eigenen Ideen, können Sie sich für einen Praktikumsvertrag bewerben, der Ihnen nun zur Verfügung steht. Das 3-jährige Training startet am 01.08. oder 01.09.2013. Die sprachlichen Fähigkeiten werden ebenfalls weiter ausgebaut. Am 31.08.2016 wird die Ausbildung mit der Abschlußprüfung abgeschlossen. Die Abschlußprüfung ist deshalb von Bedeutung, weil man nur dann in dem gelernten Ausbildungsberuf mitarbeiten kann.

Die deutsche Regierung hat MobiPro-EU für 2014 eingestellt. Bundestagsfraktion und mehrere Bundestagsabgeordnete haben am Dienstag, den 60. Juni 2014, einen Entschließungsantrag eingereicht, um das Verbot des MobiPro-EU-Programms unverzüglich aufzulösen und den Kampf gegen die Jugenderwerbslosigkeit in Europa fortzusetzen. Nahezu ein Viertel der Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren war Ende 2013 ohne Beschäftigung oder Ausbildung.

Laut Eurostat sind in der EU 5,5 Mio. Jugendliche von Erwerbslosigkeit bedroht. Mehr als die Haelfte der 15- bis 25-Jaehrigen auf dem Markt sind in diesen Laendern arbeitslos und ohne Ausbildung. Dank seiner günstigen Wirtschaftslage war Deutschland schon immer ein Musterbeispiel für andere europäische Länder, auch im Kampf gegen die Jugenderwerbslosigkeit.

Dies steht in krassem Widerspruch zum Umgang der Regierung mit dem Förderprogramm "MobiPro-EU", das zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit von Jugendlichen in Europa und zur Befriedigung des Fachkräftemangels in Deutschland beitragen soll. Die plötzliche Verhängung eines Antragsverbots für "MobiPro-EU" für das Jahr 2014 überraschte mehrere tausend Euro.

Rund 2.300 Jugendliche, die sich um die "MobiPro-EU"-Förderung beworben, mit Sprachkursen und Praktikumsplätzen angefangen haben, von denen einige bereits in Deutschland sind, sind besonders unruhig. Mit der großen Popularität und der Erschöpfung der zur Verfügung stehenden Mittel hat die deutsche Regierung das abrupte Ende von "MobiPro-EU" für 2014 erklärt. Seit dem Start des Programms im Jahr 2013 haben sich rund neuntausend Menschen um eine Finanzierung beworben.

Für die Gruenen ist es eine Schande, dass "gelebte europaeische Solidaritaet" (wie das Projekt bei seinem Auftakt gelobt wurde) mit der Unterstuetzung von rund 90000 Jugendlichen ueberfordert wird. Die Einstellung von "MobiPro-EU" hat daher zu Recht in ganz Europa für Entrüstung gesorgt. "In Anbetracht der Dimensionen der Jugendarbeitslosigkeit konnte" MobiPro-EU" nur einen begrenzten Lösungsbeitrag leisten, der aber zumindest von der deutschen Regierung garantiert werden muss.

Auch vor dem Hintergund, dass Deutschland in hohem Maße von denjenigen profitiert, die bereit sind, Berufsausbildung und Facharbeiter aus Europa anzubieten. "Der Startschuss für MobiPro-EU" fiel im Jänner 2013. Sie richtet sich an Nachwuchskräfte bis 35 Jahre und unterstützt sie bei der Suche nach einer Berufsperspektive in Deutschland.

MobiPro-EU gewährt für Jugendliche eine Anschubfinanzierung von Fremdsprachenkursen, Reise- und Instandhaltungskosten, Unterstützung bei Praktika, der Suche nach einem Ausbildungsplatz und der Einstellung in einen Job. Angesichts der enormen Arbeitslosigkeit der Jugendlichen in Europa war die Forderung nach "MobiPro-EU" hoch. Rund neuntausend Jugendliche haben sich seit 2013 um die Fördermittel "MobiPro-EU" beworben.

Für diese gute Resonanz waren auch Informations- und Selektionsveranstaltungen im übrigen Europa mitverantwortlich. "Der Job meines Lebens" lautet das Motto der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der ZAV. Die deutsche Regierung hat anfangs April ein vollständiges Antragsverbot für 2014 erwirkt.

Neue Bewerbungen sind erst ab 2015 möglich. Unklar ist die Situation für viele Jugendliche, die bereits Zeit in Deutschland verbracht, einen Sprachkurs besucht und ein Praktikum gemacht haben und damit Geld verloren haben. Es ist unklar, ob und wann sie mit einer Subvention gerechnet werden können.

Gleichzeitig haben Anbieter und Bildungsinstitutionen Vorauszahlungen für "MobiPro-EU" geleistet. Sollen junge Menschen wie geplant im Lehrjahr 2015/2016 ihre Ausbildung in Deutschland aufnehmen, müssen die Vorbereitungsarbeiten in ihrem Heimatland bereits im Herbst 2014 anlaufen. Damit das Programm erfolgreich verlaufen kann, muss die Förderung für das gesamte Jahr gesichert sein.

In der ausländischen Fachpresse wird bereits jetzt über das deutsche Handeln kritisiert.

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