Dqr Tabelle

Dqr-Tabelle

Die Tabelle zeigt den Aufbau der DQR-Ebenen. Das Deutsche Qualifikationsrahmenwerk (DQR) ist ein Instrument zur Klassifizierung der Qualifikationen des deutschen Bildungssystems. Erklärungen zum DQR / EQF-Hinweis auf dem IHK-Zertifikat.

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Sie soll einerseits die Orientierungshilfe im Bildungswesen in Deutschland und andererseits zur besseren Verständlichkeit von Abschlüssen in Europa beizutragen. Zur besseren Transparenz, welche Fähigkeiten im Bildungswesen in Deutschland erlangt werden, werden acht Stufen festgelegt, die den acht Stufen des European Qualifications Framework (EQR) zuordenbar sind. Mit dem EQR steht ein Übersetzungswerkzeug zur Verfügung, das dazu beiträgt, dass die nationalen Abschlüsse in ganz Europa besser verstanden werden.

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Mit dem Europäischen Qualifikationsrahmen wird ein Übersetzungstool geschaffen, das die nationalen Abschlüsse in ganz Europa begreifbar macht und damit die Freizügigkeit von Arbeitnehmern und Schülern sowie deren lebensbegleitendes Lernen unterstützt. Dementsprechend werden die Lernerfolge auf den verschiedenen Ebenen in drei Pfeilern beschrieben: "Wissen", "Fähigkeiten" und "Kompetenz". Die Niveaustufen sind den Stufen des EQR zuordnet.

Der EQR entspricht in den Stufen 6 - 8 den drei Stufen des Hochschulrahmenprogramms (Bachelor, Magister, Doktorat). Das Qualifikationsrahmenwerk ist ein Werkzeug zur Klassifizierung der Abschlüsse des Bildungswesens in Deutschland. Sie soll einerseits die Orientierungshilfe im Bildungswesen in Deutschland und andererseits zur besseren Verständlichkeit von Abschlüssen in Europa beizutragen.

Das DQR hat zum Zweck, alle in Schule, Wissenschaft und Beruf, aber auch auf andere Weise erworbenen Abschlüsse zu erfassen und damit einen Bezugsrahmen für lebenslanges Lernen aufzustellen. Es werden die besonderen Merkmale des Bildungswesens in Deutschland berücksichtigt. Im DQR sind acht Stufen festgelegt, die den acht Stufen des European Qualifications Framework (EQR) zuordenbar sind.

Der DQR als nationaler Umsetzer des EQR nimmt Rücksicht auf die besonderen Merkmale des Bildungswesens in Deutschland und leistet einen Beitrag zur sachgerechten Beurteilung und zum Vergleich von Abschlüssen in Europa. Im DQR werden acht Stufen für die allgemeine Darstellung der im Bildungswesen erworbenen Fähigkeiten unterschieden: Stufe 1 bezeichnet Fähigkeiten zur Befriedigung von einfachen Ansprüchen in einem überschaubaren und stabilen Lern- oder Arbeitsumfeld.

Stufe 2 bezeichnet Fähigkeiten zur professionellen Umsetzung von Grundanforderungen in einem handhabbaren und stabilen Lern- oder Arbeitsumfeld. Stufe 3 bezeichnet Fähigkeiten zur eigenständigen Befriedigung technischer Voraussetzungen in einem noch handhabbaren und teilweise offen gegliederten Lern- oder Berufsfeld. Stufe 4 bezeichnet Fähigkeiten zur eigenständigen Gestaltung und Abwicklung von technischen Aufgaben in einem übergreifenden, sich wandelnden Lern- oder Berufsfeld.

Stufe 5 bezeichnet Fähigkeiten zur eigenständigen Gestaltung und Abwicklung umfangreicher technischer Aufgaben in einem sich wandelnden, fachlich anspruchsvollen Lern- oder Berufsfeld. Stufe 6 bezeichnet Fähigkeiten zur Konzeption, Abwicklung und Bewertung umfangreicher technischer Aufgaben und Probleme sowie zur eigenständigen Beherrschung von Abläufen in Teilgebieten eines naturwissenschaftlichen Fachgebietes oder in einem Berufsfeld.

Stufe 7 bezeichnet Fähigkeiten zur Bewältigung neuer komplexer Aufgaben und Probleme und zur selbständigen Beherrschung von Abläufen in einer Wissenschaftsdisziplin oder in einem strategisch orientierten Berufsfeld. Stufe 8 bezeichnet Fähigkeiten zum Erwerb von Forschungswissen in einem naturwissenschaftlichen Fachgebiet oder zur Erarbeitung von innovativen Lösungsansätzen und Vorgehensweisen in einem Berufsfeld.

Welche Qualifikation dem DQR auf welcher Ebene zugewiesen ist, erfahren Sie in der Datenbasis von www.dqr. de unter "Qualifikationssuche". Abschlüsse, die Sie hier nicht vorfinden, sind dem DQR noch nicht zugewiesen und erscheinen daher nicht im Abschlusszertifikat. Zusätzlich zur Zuweisung von Abschlüssen aus dem formellen Umfeld werden dem DQR künftig auch Resultate des non-formalen Lernprozesses zugewiesen.

Es sollen Vorgehensweisen und Auswahlkriterien für die Einstufung der Ergebnisse des nicht-formalen Lernprozesses in die Ebenen des DQR entwickelt werden. In einem weiteren Arbeitsschritt sollen auch formlos erlernte Fähigkeiten im DQR Berücksichtigung finden. Das Zuordnen der DQR-Niveaus zu den EQR-Niveaus erfolgt im Zuge des so genannten Referenzprozesses.

Die Qualifikation des durch Konsensverfahren zugewiesenen formellen Bereiches wird in einer Tabelle im Anhang der Gemeinsame Entschließung wiedergegeben. Danach erscheint eine Auflistung aller dieser Art entsprechenden und auf die gleiche Art und Weise zugewiesenen Trainings. Das Verzeichnis der zugewiesenen Abschlüsse wird laufend ergänzt und entsprechend der weiteren Entwicklung des DQR jedes Jahr neu aufgesetzt.

Es werden nur die Qualifikation, die in der Auswahlliste der zugewiesenen Qualifikation angezeigt werden, dem DQR zugeordne. Sie dienen als Orientierungshilfe für die für die Vergabe von Abschlüssen des DQR zuständigen Positionen. Es enthält Vorgaben und Vorgehensweisen für die DQR-konforme Qualifikationsbeschreibung und soll gewährleisten, dass neuentwickelte Abschlüsse immer nach den selben Maßstäben und Vorgehensweisen vergeben werden.

Sie macht Aufgaben bindend, indem sie die mit einer Qualifizierung erworbenen Fähigkeiten identifiziert, verständlich macht und Verantwortlichkeiten und Quellen von Informationen aufzeigt. Als beratendes Gremium ist der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Qualifikationsrahmen e. V. (AK DQR) mit dabei. Die Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern der allgemeinen Bildung, der Hochschul- und Berufsbildung, den Sozialpartnern und weiteren Fachleuten aus Wirtschaft und Verwaltung.

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