Die besten Dualen Studiengänge

Das beste duale Studium

Duale Studiengänge: Auftraggeber, Studiengänge ~ Your GUIDE 2017 Doppelstudiengänge sind sehr beliebt. Zusätzlich zur Theorieausbildung an der Hochschule findet die Praxisausbildung in einem Betrieb statt. Durch die Verknüpfung mit studienbegleitenden Elementen wird der Beruf des klassischen Ausbildungsberufs für Schulabgänger attraktiv gemacht. Der Kurzüberblick über das Doppelstudium, der Aufschluss über Herkunft und Struktur, aber auch über Vor- und Nachteile und Daten zu dualen Bildungsgängen gibt, soll den Studierenden die Entscheidungsfindung für oder gegen das Doppelstudium erleichtern.

Bereits in den 1960er und 1970er Jahren hat die Geschichte der dualen Studiengänge begonnen: Deshalb befürchten die Firmen einen Fachkräftemangel, da die universitäre Bildung unter der Massenproduktion leidet[2]. Um Schulabgänger für ein neuartiges Konzept zu begeistern, das strikt theorieorientiertes Studieren an Hochschulen und Fachhochschulen mit praktischer Berufsausbildung verbindet, schlug die Daimler Benz AG dem Ministerium für Bildung und Kultur in Baden-Württemberg vor, die klassischen Bildungswege mit studienbegleitenden Elementen zu verbinden.

Das änderte sich 2009, als alle Berufsakademien in Baden-Württemberg zunächst in die neue DHBW (nach dem Muster des staatlichen Hochschulsystems der USA) integriert wurden. Alle Absolventinnen und Absolventen von dualen Studiengängen erwerben heute einen Bachelor-Abschluss, da das Studium von einer Fachhochschule getragen wurde und nicht mehr nur an die Berufsakademien bindet.

Das duale Studienangebot ist entweder a) berufsintegriert, b) berufsintegriert oder c) praxisintegriert[12]: ausbildungsintegriert = Kombination von Ausbildung und beruflicher Ausbildung in einem anerkannt qualifizierten Fachberuf; Abschluss eines Hochschulstudiums und eines Fachberufs. Karriere-Integration = für angehende Studierende mit absolvierter beruflicher Ausbildung/Berufserfahrung; für die berufliche Fortbildung; berufliche und duale Studiengänge haben einen fachlichen Bezugspunkt.

Praxisintegration = Studieren in Verbindung mit langen Praktika in einem Betrieb; Erlangung eines arbeitsfähigen Universitätsabschlusses; kein Lehrberuf. Das duale Studienangebot ist jedoch nicht in allen Fachrichtungen möglich, sondern vor allem nur in technisch orientierten Ausbildungsberufen (z.B. Maschinen- und Anlagenbau, Mechatronik) oder in der Betriebswirtschaft (z.B. Studienzeit zwischen drei und fünf Jahren, je nach Studienrichtung, -ort und Studienart; der berufsintegrierende Ausbildungsgang ist geringer als der berufsintegrierende Teil.

Der Zeitunterschied zwischen Studien- und Praxisphase kann sehr verschieden sein (je nach Universität und Unternehmen)[19]. Im dualen Studiensystem werden die Leistungen nicht mit Note gutgeschrieben, sondern es werden ECTS-Punkte verliehen. Das ECTS ist die Kurzform für European Credit Transfer and Accumulation Systems, das heißt das europaweite Anrechnungssystem für die Anerkennung von Leistungen, so dass auch ein länderübergreifender Vergleich von Leistungen möglich ist[20].

Die ECTS-Punkte sind eine Form der Messeinheit, die Auskunft über die Zeitbelastung der Schülerinnen und Schüler gibt, sowohl über die Lehrveranstaltungen selbst als auch über die Vorbereitung und Weiterverfolgung von Prüfungen/Abschlussarbeiten; z.B. 30 ECTS-Punkte pro Studiensemester = 30 Std. Anwesenheit und Selbststudium[21]. In der Regel bekommen die Teilnehmer 180 ECTS-Punkte für eine Studiendauer von 3 Jahren (Regelstudienzeit für den Bachelor-Abschluss), die Kombination von Lehre und Beruf wird oft auch mit 210 ECTS-Punkten belohnt[20, 22].

Aktuell entspricht 210 ECTS-Punkte einer Studiendauer von 7 Studiensemestern; an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg wird diese Punktezahl in drei Jahren erzielt, da es sich um ein Intensivstudium handelt[3]. Die dualen Studiengänge sind nur bedingt vereinheitlicht, d.h. die Gestaltung der Ausbildung im Unternehmen und die Vergütung kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein[17].

Der Praxisbezug des dualen Studiums ermöglicht auch die Auswahl der Themen für die Bachelor-Thesis, da die Mitarbeit im Betrieb eine Inspirationsquelle für das Abschlussarbeitsthema ist und ein praktisches Arbeitsthema erwünscht ist. Der Anteil der dualen Studiengänge hat stark zugenommen (von 2006 bis 2011 um über 50%)[1].

Der Anteil der Betriebe, die einen dualen Studiengang anbietet, ist von rund 19.000 (2004) auf über 30.000 Betriebe (2011) gestiegen. Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler erhöhte sich um den selben Betrag von rund vierzigtausend auf über 60.000 Mehr als 95.000 Schülerinnen und Schüler haben sich 2014 für einen dualen Studiengang entschieden[1]. Die dualen Studiengänge werden hauptsächlich von Berufsakademien und Hochschulen durchgeführt, einige Hochschulen führen aber auch Doppelstudiengänge durch[14].

Nachfolgend finden Sie eine Liste der populären dualen Studiengänge[12][15]. Der Audi double ist anders als das Duale Hochschulstudium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW): An der DHBW finden alle drei Monate Theorie- und Praxis-Semester statt, für die Aufnahme ist ein Firmenpartner erforderlich. Bei Audi dual handelt es sich um ein regelmäßiges Hochschulstudium zusammen mit Studierenden ohne Firmenpartner.

Im Praxissemester, während der studienfreien Zeit oder während der Abschlussarbeit[4] findet die Praxisphase statt. Audi-doppel (Bachelor und Master): Förderung während des Studienaufenthaltes und ein unbefristetes Arbeitsverhältnis nach erfolgreicher Beendigung des Studiums[5]. Das Studium dauert 3 Jahre, um einen Bachelor of Engineering oder Bachelor of Science zu erlangen.

Die Studien werden an der Hochschule Ingolstadt durchgeführt, die praktischen Phasen in unterschiedlichen Fachbereichen der AUDI AG (Ingolstadt). Lehrveranstaltungen: Elektrotechnik und Informationstechnologie, Kraftfahrzeugtechnik, Flug- und Kraftfahrzeuginformatik, Maschinenwesen. Der Speedup-Studiengang erfolgt an kooperierenden Hochschulen, an denen folgende Studiengänge absolviert werden können[6]: Die Praktika (während der vortragsfreien Zeit) erfolgen im Betrieb, um einen Einblick in die Tätigkeit bei der BMW Group zu erhalten; ein Auslandsemester ist Pflichtteil; die Diplomarbeit wird von der entsprechenden Abteilung begleitet, um einen möglichst großen praktischen Bezug zu gewährleisten[6].

Das Unternehmen hat großes Interesse an der Aufnahme erfolgreicher Studierender, sie sind jedoch weder vertragsgemäß bei BMW zu verbleiben noch muss das Forschungsstipendium erstattet werden. Monatsvergütung von 720 EUR brutto (während und außerhalb des Studiums und der Praktika) und 350 EUR netto für Fahrtkosten pro Studiensemester; es ist möglich, sich um weitere Studienstipendien oder für das Bachelor of Arts (BAföG) zu bewerben[7].

Dreijähriger Bachelor-Abschluss von Daimler, drei monatige theoretische und drei monatige praktische Ausbildung im Turnus; die Ausbildung erfolgt an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) (entweder an einem der 9 Studienorte oder an einem der 3 baden-württembergischen Hochschulen); Festgehalt[8]. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums gute Berufschancen; nach einem Jahr Berufspraxis ist auch ein Master-Abschluss möglich (Daimler Academic Programs)[8].

Der Studiengang Technik (Elektrotechnik, Informationstechnik, Mechanik, Mechatronik, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsingenieurwesen) hat folgende Schwerpunkte[9]: Die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge (BWL/Banken, BWL/Handel, BWL/Industrie, BWL/International Business, BWL/Spedition, Transport/Spedition, BWL/Versicherung, Wirtschaftsinformatik) sind nach diesem Schema ausgerichtet[10]:

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