Deutschland Skizze

Skizze Deutschland

Der Wohlstand in Deutschland nahm bis in die 90er Jahre rapide zu. Laden Sie sich jetzt die Vektorgrafik Deutschland-Skizze herunter. Foto 45223928 Akte: 45223928 | Autor: Die Vektorlizenz V für diese Bilddatei liegt im AI/EPS-Format vor. Zum Bearbeiten dieser Dateien wird ein Vektorprogramm wie z. B.

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Die deutschen Ungleichungen - eine Skizze

5.9.2005 / Von: Dr. rer. pol. geboren 1955; Prof essur für Allgemeinsoziologie - Macrosoziologie an der Uni Rostock, Ulmenstraße 69, 18057 Rostock; Pressesprecher der Fachgruppe "Soziale Ungleichheiten und Sozialstrukturanalyse" der DGB. Der Wohlstand in Deutschland stieg bis in die 90er Jahre hinein rasant an.

In Anbetracht dieser verwirrenden Diskussionssituation mag es sinnvoll erscheinen[3], wenn zumindest die Beteiligten selbst eine einigermaßen übereinstimmende Haltung zu den Themen (Un-)Gleichheit und (Un-)Gerechtigkeit eingenommen haben. Doch wie die Ergebnisse einer im Jahr 2003 im Auftrag des "Sozioökonomischen Panels" (SOEP)[4] durchgeführte Sonderbefragung zeigen, ist dies in der BRD nicht der Fall:[5] Obwohl 33% der Befragten "voll" und 34% "eher" der Aussage "Soziale Gerechtigkeit heißt, dass alle Bürgerinnen und Bürger dieselben Lebensverhältnisse haben" - rund zwei Dritteln von ihnen wurde damit eine Vorliebe für (mehr) "Gleichheit" ausgesprochen.

Umso grösser war die Annahme des Satzes "Ein Leistungsanreiz gibt es nur, wenn die Einkommensunterschiede gross genug sind", mit 28 % Befürworter dieser Feststellung "voll" und 42 % "eher". 6 ] Eine noch grössere Mehrzahl will jedoch eine umfassende, streng leistungsorientierte Ausrichtung wieder einschränken, denn schließlich wurde die Behauptung, "der Zustand (....) solle einen Mindest-Lebensstandard für alle garantieren", von 53 Prozent und von 30 Prozent der Befragten "voll" und "eher" gebilligt.

Solche Erhebungen lassen oft offen, was die Teilnehmer unter (Un-)Gleichheit und (Un-)Gerechtigkeit und vor allem, auf welche Art(en) von Ungerechtigkeiten oder welche Dimension von Sozialungleichheit sie sich beziehen: Es überrascht vor diesem Hintergrund nicht, dass die alltäglichen Wahrnehmungen und die Öffentlichkeit über Natur und Umfang der bestehenden Ungleichgewichte und deren Veränderung im Laufe der Zeit kaum mit dem zusammentreffen, was die Sozialwissenschaft aus Sicht eines Beobachters und mit objektiven Mitteln erfassen kann.

Betrachtet man kurz die Entwicklung der Vermögensunterschiede, so verfügten beispielsweise 1983 die Top 10 der ( "westdeutschen") privaten Haushalte über beinahe 50 Prozent des statistischen Reichtums, während die schlechtere Haushaltshälfte nur knapp über 3,3 Prozent verfügte. Im Jahr 1998, also 15 Jahre später, war das Top-Ten aller privaten Haushalte in Deutschland mit einem Vermögensanteil von rund 44% etwas weniger glücklich; die niedrigere Jahreshälfte hingegen hatte einen leicht erhöhten Marktanteil von gut 4%.

26 ] Im Jahr 2003 liegen die korrespondierenden Aktien bei den " wohlhabendsten " 10 Prozent (mit einem durchschnittlichen Guthaben von mehr als 600.000 Euro) bei fast 4 % für die " ärmsten " 50 Prozentpunkte - mit einem Mittelwert von rund 10.000 EUR, der jedoch teilweise ein hohes " negatives Guthaben ", d.h. Schulden, verbirgt.

Unterteilt man die west-deutsche Bevölkerungszahl auf Basis der SOEP-Daten nach den Relativabständen zum "Nettoäquivalenzeinkommen"[29], zeigt die Verteilungsrechnung in Westdeutschland in den 1980er und 1990er Jahren eine große Stabilität:[30] Rund 4 Prozentpunkte der privaten Haushalte erhalten mehr als das Zweifache des mittleren Nettoeinkommens für nahezu den gesamten Beobachtungszeitraum - dieser Verteilungszeitraum wird oft auch als "reich" beschrieben.

In Westdeutschland ändert sich der Prozentsatz derjenigen, die aufgrund ihrer Einkommensverhältnisse in "relativem Wohlstand" wohnen (sie erhalten mehr als 150 prozentig das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen in Westdeutschland) kaum; in Ostdeutschland dagegen steigt er - verglichen mit dem Ostmittelwert - an. Auch in den neuen Ländern bleibt der Prozentsatz der "oberen" Einkommensklasse mit rund 10 bis 11% relativ stabil.

Im mittleren Einkommensbereich ist jedoch eine relative "Schrumpfung" zu beobachten: in Westdeutschland von 42 auf 40 und in Ostdeutschland von knapp 57,5 auf 51 Prozent. Neben der Feststellung, dass der "Gini-Index"[31] seit der Jahrhundertwende wieder steigt, kann dies als Hinweis auf eine erneute Zunahme der Einkommensunterschiede in Deutschland gesehen werden.

Trotz einiger neuerer Anzeichen für einen erneuten Anstieg der Vermögens- und Einkommensunterschiede ist ihre langfristige Stabilität jedoch nach wie vor beachtlich - mit Ausnahme von Ostdeutschland, wo sich die "westlichen" Bedingungen in dieser Beziehung recht schnell entwickelt haben, beginnend mit einer wesentlich egalitären Verteilung der Einkommen in der DDR als in der ehemaligen deutschen.

Jüngste Studien können jedoch zeigen[33], dass in Westdeutschland, auch wenn die Gehälter von vollzeitbeschäftigten Männern und gleich qualifizierten Männern in den selben Berufsgruppen (und Unternehmen) aufeinander bezogen sind, zwischen 1993 und 2001 ein weitgehend konstantes Lohngefälle von 12% zugunsten von Männern entsteht.

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