Deutsches Bildungssystem

gesamtdeutsches Bildungssystem

Funktionsweise des deutschen Bildungssystems Die Bildungslandschaft in Deutschland ist in fünf Ebenen untergliedert. In anderen Ländern sind die Ausbildungssysteme zum Teil sehr unterschiedlich. Das Bildungssystem ist die Struktur aller Institutionen und die Möglichkeit, eine Ausbildung zu erwerben. In Deutschland gliedert sich das Bildungssystem in vier und fünf Stufen: Alle Bundesbürger müssen die Primar- und Sekundarschule absolvieren.

Folgende Ebenen bieten Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung. Darüber hinaus gibt es in Deutschland die Chance, vor der Grundschule einen Vorschulkindergarten zu absolvieren oder eine andere frühkindliche Erziehung zu erlernen. Das deutsche Bildungssystem ist mehrheitlich staatlich und damit in den Händen der Staaten - das heißt, die jeweiligen Staaten tragen und gestalten einen großen Teil der Ausbildungsangebote.

In Deutschland ist im Basic Law unter anderem vorgesehen, dass die Schulbildung für alle von der Primar- und Unterstufe bis zur Oberstufe kostenfrei sein muss. Es ist nicht erlaubt, hier irgendwelche Kosten zu berechnen. Bei den anderen Bildungsebenen ist die Situation anders. So wird beispielsweise die Früherziehung von den Gemeinden und Großstädten durchgeführt, die dafür unterschiedliche Entgelte einfordern.

Das Bildungssystem wird in einigen Ländern wie Deutschland oder den USA nicht vom Staat, sondern von den jeweiligen Gebietskörperschaften wie den Ländern oder Staaten mitbestimmt. In Deutschland ist beispielsweise die Schulpolitik Sache der Länder! Vor allem die Ausbildungssysteme sind unterschiedlich. In Deutschland beispielsweise beträgt der Wechsel von der Primarschule zur Sekundarschule nur 4 Jahre.

In Japan kann das nächste Bildungsniveau nach sechs Jahren erreicht werden. Grundsätzlich lässt sich nicht feststellen, welches dieser beiden Konzepte die beste für die Ausbildung ist. In jedem dieser Systeme gibt es Schwächen und Schwächen, die bei jedem Studenten auf unterschiedliche Weise zum Vorschein kommen. Wenn es wirklich ein optimiertes Bildungssystem gäbe, hätten viele Länder es bereits angenommen.

Im Zeitalter der Internationalisierung ist zu erkennen, dass es in vielen Ausbildungssystemen einheitliche, stillschweigende Normen gibt. In den Curricula der jeweiligen Staaten wird dies in der Regel durch bestimmte kulturelle Themen und Wissen, wie z.B. die lokale Geschichte, erweitert. Seit einigen Jahren gibt es in Europa einen ersten Anlauf, die Ausbildungssysteme wirklich aufeinander abzustimmen.

Dort wurde der European Higher Education Area ins Leben gerufen, der in allen beteiligten Staaten nach demselben Leistungspunkt- und Modul-System vergleichbar ist. Ob sich ein Assimilationsprozess, der sich bisher nur auf eine der oberen Ebenen des Bildungswesens ausgeweitet hat, in den kommenden Jahren, zum Beispiel in Europa, noch entwickeln kann, bleibt abzuwarten.

Es gibt noch viele Differenzen zwischen den einzelnen Ausbildungssystemen.

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