Chancengleichheit

Gleichberechtigung

Die Chancengleichheit in modernen Gesellschaften ist das Recht auf gleichen Zugang zu Lebenschancen. Vor allem, wenn es um die Verteilung der Chancen unter den Kindern geht. mw-headline" id="Chancengleichheit_und_das_deutsche_Grundgesetz">Chancengleichheit und das Grundgesetz ">/span>[Edit | Quelltext bearbeiten

Die Chancengleichheit in der heutigen Gesellschaft ist das Recht auf gleichberechtigten Zugriff auf Lebensmöglichkeiten. Werden in der freien Wildbahn Möglichkeiten nach statistischen Kriterien, durch Glück oder durch die Macht des Stärksten aufgeteilt, so werden sie in der Gesellschaft des Menschen durch den Menschen geregelt. Das Streben nach Chancengleichheit ist Ausdruck eines Verständnisses von Recht als Freiheit und Demut.

Fehlende Chancengleichheit wird als Unrecht wahrgenommen und kann den gesellschaftlichen Friede untergraben. In der Privatwirtschaft wird die Chancengleichheit durch Vorschriften wie das Gesetz zur allgemeinen Gleichbehandlung geregelt. Die Chancengleichheit ist ein wesentliches Anliegen des Liberalen. Der Begriff Habitus wurde von dem Soziologen Pierre Bourdieu vor allem in seinem 1979 erschienenen und auf umfangreicher empirischer Forschung basierenden Werk Die feinen Unterschiede entwickelt.

Habitus " bezieht sich laut ihm auf das ganze Erscheinungsbild einer Persönlichkeit, zum Beispiel Lifestyle, Sprachen, Kleidung und Geschmacksrichtungen. Die Bezeichnung "class habitus" bezieht sich auf diese üblichen Gewohnheitsstrukturen. Damit sind die Möglichkeiten, in eine führende Position mit gleichen Qualifikationen vorzustoßen, unterschiedlich verteil. Manche Menschen glauben, dass Chancengleichheit auch eine nichtdiskriminierende Ausdrucksweise beinhaltet.

"Behindertenfreundlich ": besser "barrierefrei" "taubstumm": besser "an einen Stuhl gebunden": besser "im Rollstuhl" Stefan Göthling, Geschäftsführender Gesellschafter von "Mensch zuerst" in Deutschland fordert: "Ich will nicht "geistig behindert" genannt werden. Die Chancengleichheit im Weltbildungssystem wird auch durch den Ausdruck Bildungschancen wiedergegeben. In der Schweiz wird seit einiger Zeit der Leitspruch "Chancengleichheit im schweizerischen Bildungssystem" verwendet.

Im Gegensatz zu dem, was dieser Leitspruch für bildungsinteressierte Schweizerinnen und Schweizern nahe legt, wurden die Bedingungen für den Erhalt von Bildungsbeiträgen nach Eidg. Beispielsweise müssen in einigen schweizerischen Bezirken nun die Erziehungsberechtigten einen Antrag auf Ausbildungsförderung unterschreiben, auch wenn das Kind das Alter von fünfundzwanzig Jahren vollendet hat, auch wenn die Erziehungsberechtigung des Elternteils erloschen ist.

Mit dem zugrundeliegenden Bundesrecht wird die Zuständigkeit für die Ausbildungsbeiträge auf die einzelnen Stände übertragen, um die vom Bund und von den einzelnen Ständen vermittelte Chancengleichheit zu gewährleisten und ihnen damit Freiräume zu geben. Dabei ist es unerheblich, ob die schweizerischen Schüler unter 25 Jahren oder jünger sind. Sie lernt erst, wenn ihre Mütter und Väter gestorben sind, denn erst dann braucht sie nicht mehr die Unterschrift - oder wie die Behörde sagt "Zustimmung" - ihrer Väter.

Weil sich Diskriminierungen negativ auf die Arbeitseinstellung, innere Spannungen oder gar Rivalität zwischen Ethnien auswirken können, bemühen sich Firmen, die Chancengleichheit bis zu einem bestimmten Grad zu garantieren. Die Chancengleichheit im Betrieb bezieht sich auf gleiches Entgelt für gleichwertige Beschäftigung, das die Möglichkeit der Neubesetzung respektierter Arbeitsplätze durch Minderheitengruppen und die Abschaffung verdeckter Diskriminierungen, wie z.B. Vorschriften, die bestimmte Arbeitsplätze für Kinder und Jugendliche durch Anwesenheitspflichten verunmöglichen.

Unter dem Begriff Diversity-Management werden die wirtschaftlichen Ansatzpunkte zur Chancengleichheit zusammengefaßt. Zwar herrscht grundlegender Einvernehmen über die Korrektheit der Chancengleichheit, doch gibt es Meinungsverschiedenheiten über ihren Umfang. Gleichstellungsmaßnahmen können beispielsweise das Disability Mainstreaming, Quotenregelungen, die Nutzung oder die Betrachtung des Konzepts des Universal Design oder der Aufklärung sein.

Aus der Sicht von Ralf Dahrendorf, dass "Bildung ein bürgerliches Recht " ist, ergibt sich die Anforderung, gleichwertige Verwirklichungsbedingungen zu gestalten, z.B. so, dass jedes einzelne Mitglied eine Hochschulausbildung "erwerben" kann, indem ihm beispielsweise ein Studienplatz unter "Eignung" ohne Rücksicht auf seinen sozialen Hintergrund geboten wird. 14] Die Erfüllung dieses Rechtsanspruches bleibe Sache des jeweiligen Teilnehmers, der die Gelegenheit ergreifen und das Ausbildungsziel durch angemessene Leistungen verwirklichen könne, wenn er die Fähigkeiten und den Willen habe und sich im Bestreben um das seltene Gut eines überdurchschnittlich guten Ausbildungsabschlusses gegenüber anderen als überdurchschnittlich erweise.

Nicht jeder kann von vornherein die gewünschten hohen Stellen in Ausbildung und Soziales einnehmen, denn ihr Niveau ist genau dadurch bestimmt, dass die Mehrzahl nicht daran teilnehmen kann. "Einen 100-Meter-Lauf macht nur sinnvoll, wenn alle die gleichen Gewinnchancen haben und - das ist ausschlaggebend!

Der Ruf nach Chancengleichheit ist daher nicht nur ein Indiz für Ungleichheiten, sondern auch für Ungleichheiten. 16 ]" Darüber hinaus, so Heid, wird die Erweiterung der Möglichkeiten auf bisher weniger begünstigte Bevölkerungsgruppen die Anzahl der gefragten Orte nicht leicht erhöhen. Chancengleichheit verändert nicht zwangsläufig die Anzahl der "Gewinner", auch wenn die Möglichkeiten optimal genutzt werden und auch wenn sie gleichwertig sind.

Erst wenn die Ausbildung mittelbar zur Herausbildung einer größeren Anzahl von hohen Stellen beiträgt, wird dieses Nullsummenspiel in beschränktem Maße zerbrochen. URSACHE: Problemkindererziehung - Mehr Bildungsmöglichkeiten, aber weniger Erziehungsgerechtigkeit. Der VSA, Hamburg 1997: Pierre Bourdieu, Jean-Claude Passeron: Die Täuschung der Chancengleichheit. Klett, Stuttgart 1971 Jürgen Gerhards, Holger Lengfeld: Europäische Chancengleichheit?

Christ Jülich: Chancengleichheit für Feste, Basketball, Duncker and Dem. Jahrgang 51 Berlin 1967: Helmut Heid: Zum Paradoxon der Chancengleichheit in der Bildungspolitik. Heft Nr. 8, Bochum 2011, ISBN 978-3-89733-238-6 Holger Marcks: Gesellschaftliche Ungleichheiten in der Erziehung - Ausbildung von sozialer Ungleichheit. in Bochum. Aus dem mitreißenden Sound der Chancengleichheit: Spezialbeilage der "Direct Action", Herbst 2005 (als PDF), S. 4-5. ý Sven Nickel: Funktioneller Alphabetismus - Gründe und Lösungen hier und woanders.

Hochsprung European Federation of ILSMH (Hrsg.): Sag es nur! Hochsprung Pierre Bourdieu: Die subtilen Abstufungen. Springen auf Pierre Bourdieu: Die Männerherrschaft. Hochsprung ? Lucie F. Suhrkamp, 1999, ISBN 3-518-39421-5_ Hochspringen ? Justizministerium, Frau, Jugend u. Familienministerium des Bundeslandes Schleswig-Holstein (Hrsg.): Mehr frauengleich.

1990, S. 11 Hochsprung Michael Hartmann: Aus dem Märchen der Leistungselite. Hochsprung ? Christian Jülich, Equal Opportunities for All Parties (1967). Ralf Dahrendorf: Mitarbeiterkinder an den Hochschulen in Deutschland. Der Mohr Siebeck Verlagshaus, 1965, ISBN 3-16-517471-7, zitierte nach Helmut Heid: "Über das Paradox der Chancengleichheit in der Bildungspolitik. Heinz Heckhausen: Leistungen und Chancengleichheit.

Hogrefe 1974", so Helmut Heid: Zum Paradoxon der Chancengleichheit in der Bildungspolitik. Helmut Heid: Zum Paradoxon der Chancengleichheit in der Bildungspolitik. Von Helmut Heid: Zum Paradoxon der Chancengleichheit in der Bildungspolitik. Hochsprung ? Richard Henry Tawney: Gleichstellung. Das Jahr 1951 ", so Helmut Heid: "Zum Paradoxon der Forderungen nach Chancengleichheit in der Bildungspolitik.

Christian Jülich: Chancengleichheit für alle Beteiligten, für alle, für uns alle. Jahrgang 51 Berlin 1967: Helmut Heid: Zum Paradoxon der Chancengleichheit in der Bildungspolitik.

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