Berufsfachschule Deutschland

Fachschule Deutschland

Eine Berufsschulausbildung ist auf den ersten Blick die "theoretischste" Ausbildung in Deutschland. Schultypen in Deutschland - Berufsschule, Fachhochschule und Sonderschule - Ausbildung

Berufsschulen/Fachschulen In Deutschland werden junge Menschen in der Regel in einem dualen Studium ausgebildet: Zusätzlich zu ihrer Berufsausbildung im Unternehmen absolvieren sie an ein bis zwei Tagen in der Woche oder in Blockkursen eine berufsbildende Schule, um sich theoretische Kenntnisse anzueignen und ihre allgemeine Bildung zu erweitern. Zwei bis drei Jahre später schließt die Berufsausbildung mit einer Abschlußprüfung ab, nach der der Auszubildende z.B. als Fachkraft oder Wandergeselle ausbildet.

Gewisse Ausbildungsberufe wie Krankenschwester oder Ergotherapeutin werden an Berufsschulen oder Fachschulen in überwiegend schulischer Form unterrichtet, die in der Regel mit praktischen Phasen verbunden sind. Fächeroberschule (FOS)/Berufsoberschule (BOS) An den FOS können junge Menschen mit mittlerem Bildungsabschluss das Berufsmaturitätsabitur ablegen, mit dem sie auch an einer Fachhochschule oder bestimmten Fächern an einer Universität lernen können.

Diese sind auf spezifische Bereiche wie Technologie, Betriebswirtschaft oder Administration spezialisiert und können sich so auch auf ein entsprechendes Fachstudium vorzubereiten. Diejenigen, die nach zwei Jahren besonders gute Leistungen im FOS erreicht haben, können in einigen Ländern auch das allgemeinbildende Hochschulstudium (Abitur) erwerben, mit dem man alle Studienfächer an allen Universitäten durchlaufen kann.

An der Berufoberschule (BOS) können alle Ausgebildeten teilnehmen: Dort können die Berufstätigen ihren Hauptschulabschluss, den Berufsschulabschluss und das Gymnasium aufholen. Sonderpädagogische Schule/Sonderschule Für behinderte Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen geht es in die Sonderpädagogische Hochschule - oder im Detail: Schulen mit besonderem pädagogischen Schwerpunkt. Durch die unterschiedlichen Schulformen werden verschiedene Akzente gesetzt und sprechen sich mit ihrem jeweils speziellen Bildungsangebot (daher auch die mittlerweile nicht mehr übliche Sonderschule) für Lernende mit gewissen Restriktionen an.

Es gibt zum Beispiel spezielle Schulen für taube und junge Menschen, für Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen oder für Menschen mit Lernschwächen. Längst ist die Einbindung von behinderten Schülern in die Regelschule umstritten: Manche mahnen vor Diskriminierungen und Benachteiligungen durch gezielte Trennungen und rufen zur allgemeinen Eröffnung von Hauptschulen auf, andere fürchten, dass Menschen mit Behinderungen dort nicht genügend gefördert werden und das Bildungsniveau nachlässt.

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